Terror

Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft

Israelische Sicherheitskräfte am Mahane-Yehuda-Markt Foto: Flash90

Israels Sicherheitskräfte befinden sich vor dem muslimischen Freitagsgebet und dem Beginn des Fastenmonats Ramadan in höchster Alarmbereitschaft. Zusätzliche Polizisten seien entsandt, um sensible Punkte und Hauptstraßen zu sichern, berichtete der öffentlich-rechtliche Rundfunk am Freitag. Weitere Kräfte seien zudem in die Gemeinden nahe dem Gazastreifen entsandt worden. Allein um den Muslimen und Juden heiligen Tempelberg in Jerusalem werden laut Armeeradio rund 3000 Polizisten im Einsatz sein.

gewalt Seit Anfang vergangener Woche sind in Israel bei einer Anschlagsserie elf Israelis getötet worden. Zwei der Anschläge wurden von israelischen Arabern verübt, der Anschlag am Dienstagabend in Bnei Brak, bei dem fünf Menschen erschossen wurden, durch einen 26-jährigen Palästinenser aus dem Westjordanland. Das Land befürchtet weitere Gewaltakte mit Beginn des Ramadans am Wochenende. Die Anschläge markierten die blutigste Woche in Israel seit 16 Jahren. Im Westjordanland sind für Freitag Proteste geplant.

Zum Freitagsgebet um die Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt werden gegen Mittag rund 50.000 Muslime erwartet, wie nach Angaben der jordanischen Wakf-Behörde üblich. In der Vergangenheit kamen zu den Freitagsgebeten während des Ramadans 500.000 bis eine Million Menschen. dpa/ja

Jerusalem

NGO Monitor: Umbenennungen sollen Sanktionen gegen Terror-Verbindungen umgehen

Betroffen sind vor allem Organisationen, denen Verbindungen zur Hamas oder zur PFLP vorgeworfen werden. Was bedeutet dies für die Wirksamkeit von Sanktionssystemen?

 18.09.2026

Ranking

Jerusalem Post: Das sind die 50 einflussreichsten Juden weltweit

von Michael Thaidigsmann  18.09.2026

Social Media

Nach weltweiten viralen Song: Hasswelle gegen israelische Band Temper City

Der Song der israelischen Band wird zum Welthit – bis die Herkunft der Musiker bekannt wird. Dann beginnt im Netz der Boykott

von Sabine Brandes  18.09.2026

Luftfahrt

SAS streicht geplante Direktflüge zwischen Kopenhagen und Tel Aviv

Welche Begründung liefert die skandinawische Fluglinie für ihren Kurswechsel?

 18.09.2026

Terrorismus

Die Huthi bedrohen den Hafen von Eilat

Die Kontrolle über eine der wichtigsten Handelsrouten droht sich zu verschärfen – mit Folgen für Israels Seehandel, Versorgung und Lebenshaltungskosten

von Sabine Brandes  18.09.2026

Reaktion

»Wir dürfen nicht dulden, dass Ausländerkriminalität, Judenhass an der Tagesordnung sind«

Kanzler Merz sprach in Berlin über Migration und den grassierenden Judenhass im Land

 17.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge

Nach ersten Erkenntnissen handelte der polizeibekannte Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit allein

 18.09.2026 Aktualisiert

Gesellschaft

20.000 neue Olim – auch aus Deutschland

Die Jewish Agency verzeichnete im jüdischen Jahr 5786 Einwanderer aus 100 Ländern. Besonders viele kamen aus Russland, Frankreich und den USA

von Sabine Brandes  17.09.2026

Tel Aviv

Heikle Bergung eines 2000 Jahre alten Ritualbads in Israel

Mit Spezialkran und viel Fingerspitzengefühl: In Israel wird eine 25 Tonnen schwere Mikwe aus der Erde gehoben. Stahlträger halten das antike Bauwerk zusammen – die heikle Bergung gelingt unbeschadet

 17.09.2026