Kooperation

Riesenpipeline geplant

Bis 2025 könnte Erdgas aus dem östlichen Mittelmeer vor der Küste Israels durch eine Riesenpipeline über Zypern, Kreta, das griechische Festland bis nach Italien geleitet werden. Foto: Getty

Israel und Zypern wollen ihre Kooperation im östlichen Mittelmeer vor allem in den Bereichen Sicherheit und Energie weiter ausbauen. Dies erklärten die Staatspräsidenten beider Länder, Reuven Rivlin und Nikos Anastasiades, am Dienstag in der zyprischen Hauptstadt Nikosia. »Eine neue Ära hat begonnen«, sagte Anastasiades im zyprischen Fernsehen (RIK). Rivlin hob hervor, dass die Streitkräfte der beiden Mittelmeerländer eng kooperierten und gemeinsame Manöver austrügen.

projekt Israel und Zypern haben jedoch ein größeres Projekt im Blick: Bis 2025 könnte Erdgas aus dem östlichen Mittelmeer vor der Küste Israels durch eine Riesenpipeline (Eastmed‐Pipeline) über Zypern, Kreta, das griechische Festland bis nach Italien geleitet werden. »Das wird eine der wichtigsten Unterwasser‐Pipelines der Welt sein«, sagte Rivlin.

Vor der Küste Israels waren in den vergangenen Jahren reiche Erdgasfelder entdeckt worden. Die 2100 Kilometer lange Pipeline soll ersten Studien zufolge rund sechs Milliarden Euro kosten. Die Pipeline soll teilweise bis zu 3000 Meter tief auf dem Grund des Mittelmeeres liegen.

Israel, Zypern, Griechenland und Italien wollen im März ein entsprechendes Abkommen auf der Insel Kreta unterzeichnen.  dpa

Judaika

An Pessach schließt sich der Kreis

Die rituellen Objekte im Israel-Museum von Jerusalem haben oft besondere Geschichten

von Sabine Brandes  19.04.2019

Feiertage

Pessach liegt in der Luft

Präsident Reuven Rivlin verkauft Chametz – und die Israelis bereiten sich auf den Sederabend vor

von Sabine Brandes  18.04.2019

Knesset

Der Regierungsbilder

Premier Netanjahu hat die Zustimmung aller potenziellen Koalitionspartner

von Sabine Brandes  18.04.2019