Tel Aviv

Per Direktflug nach Marokko

Eine Maschine der Fluggesellschaft Israir Foto: Flash 90

Mehr als ein halbes Jahr nach der Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und Marokko nehmen israelische Fluglinien Direktflüge zwischen den beiden Ländern auf. Eine Maschine der Fluggesellschaft Israir startete am Sonntag vom internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv in Richtung Marrakesch. Anschließend war auch ein Flug der Airline EL AL mit demselben Ziel geplant. Die Fluggäste erwartete am Flughafen in Israel eine üppige Dekoration im marokkanischen Stil.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Ende vergangenen Jahres hatten Israel und Marokko sich darauf geeinigt, diplomatische Beziehungen aufzunehmen. Zuvor hatten bereits die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und der Sudan erklärt, die Beziehungen zu Israel normalisieren zu wollen.

Ende vergangenen Jahres hatten Israel und Marokko sich darauf geeinigt, diplomatische Beziehungen aufzunehmen.

Zuvor unterhielten mit Ägypten und Jordanien nur zwei arabische Staaten diplomatische Beziehungen zu Israel. Die neuen Abkommen folgten auf Vermittlung der USA unter dem früheren US-Präsidenten Donald Trump. Die meisten arabischen Länder hatten sich über Jahrzehnte geweigert, Israel anzuerkennen, bevor der Konflikt mit den Palästinensern gelöst ist.

Der erste symbolische Direktflug zwischen Israel und Marokko seit Jahrzehnten war bereits im Dezember gestartet. Mit an Bord war damals Trumps Berater und Schwiegersohn Jared Kushner, die Maschine landete in Marokkos Hauptstadt Rabat. dpa

Wettbewerb

Borat und der König vom KitKat

Am Strand von Tel Aviv versammelten sich Doppelgänger des Schauspielers Sacha Baron Cohen

von Sabine Brandes  25.06.2026

Jerusalem

Katz: IDF bleibt im Südlibanon – auch bei möglichem Druck aus Washington

»Die IDF sind vorbereitet … und wir ziehen uns nicht zurück«, sagt der israelische Verteidigungsminister

 25.06.2026

Nachrichten

Erfrischung, Iran, Design

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  24.06.2026

Meinung

Wie Israel zum Juden unter den Staaten gemacht wird

Antisemitismus zeichnet sich dadurch aus, dass er keine empirischen Grundlagen braucht, um zu existieren - weder in der UN noch anderswo

von Jacques Abramowicz  24.06.2026

Nachruf

Der Mann, der die Farben bewegte

Yaacov Agam, Israels wohl berühmtester Künstler, ist im Alter von 98 Jahren gestorben. Bekannt wurde der Pionier der kinetischen Kunst vor allem durch seinen Brunnen auf dem Dizengoff-Platz in Tel Aviv

von Sabine Brandes  24.06.2026

Jerusalem

Schin Bet ermittelt wegen Betäubungsmitteln in Babynahrung

Seit einer Woche versuchen das israelische Gesundheitsministerium und die Polizei zu ergründen, wie Sedative in Babynahrung landen konnten. Jetzt ist auch der Inlandsgeheimdienst beteiligt

 24.06.2026

Massaker des 7. Oktobers

»Ich stehe hier nicht als Statistik, ich bin Überlebende«

Ilana Gritzewsky, ehemalige Geisel in Gaza und Überlebende sexualisierter Gewalt, sprach vor dem UN-Menschenrechtsrat

von Sabine Brandes  24.06.2026

Wahlkampf

»Neuer Gesellschaftsvertrag«: Bennett stellt Reformprogramm vor

Ein Schwerpunkt seines Plans liegt im Bildungsbereich. Bennett fordert ein System, das sich am Niveau privater Schulen orientiert, aber öffentlich finanziert bleibt

 24.06.2026

Genf/Jerusalem

Neuer UN-Bericht beschuldigt Israel schwer – Jerusalem weist Vorwürfe entschieden zurück

Der UNHRC bezichtigt den jüdischen Staat schwerer Verstöße bis hin zu einem angeblichen Völkermord. Die Israelis wehren sich

 24.06.2026