Ben Gurion Flughafen

Passagiere erhalten Fotos von Flugzeugabstürzen

Der Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv Foto: Flash90

Weil Passagiere Fotos von Flugzeugabstürzen auf ihre Handys erhalten haben sollen, ist der Abflug eines Flugzeuges in Tel Aviv auf seinem Weg zur Startposition vorübergehend gestoppt worden. Das Flugzeug mit 165 Passagieren von Anadolu Jet - einer Tochtergesellschaft von Turkish Airlines - sei wieder zum Terminal zurückgebracht worden, teilte der Flughafen Ben Gurion nahe Tel Aviv am Dienstagmittag mit.

Istanbul Nach einer erneuten Untersuchung der Passagiere und des Gepäcks sowie vollständiger Sicherheitsfreigabe sei dem Flugzeug am Nachmittag die Startfreigabe erneut erteilt worden. Der Flieger sollte laut einem Sprecher von Turkish Airlines nach Istanbul fliegen. Der Sprecher hatte zuvor auch den Vorfall gegenüber der dpa bestätigt.

Wie der Flughafen mitteilte, hatten Passagiere die Crew darüber informiert, dass sie Fotos von Flugzeugabstürzen auf ihre Mobiltelefone erhalten hätten. Später hieß es, mehrere Passagiere würden wegen des Verdachts befragt, dass sie das Bildmaterial versendet hätten. Turkish Airlines teilten mit, die Bilder seien über AirDrop versendet worden. AirDrop erlaubt den Austausch von Dateien ohne Kabel, aber nur über eine begrenzte Entfernung hinweg.

Der israelische Rundfunk berichtete unter Berufung auf den Flughafen, die Quelle der versandten Fotos habe sich im Flugzeug befunden. Es handele sich nicht um eine Cyber-Attacke. Die Polizei habe Ermittlungen aufgenommen. dpa

Terror

Hisbollah greift Israel an: Mehrere Soldaten verletzt

Im Norden des jüdischen Staates werden zwei Soldaten in Krankenhäuser gebracht. Einer von ihnen ist schwer verwundet. Ein weiterer Soldat wird im Süd-Libanon getroffen

 08.05.2026

Vorwurf

»Kult-Rabbi« aus Meron verhaftet

Ein Gemeindeführer der Breslov-chassidischen Bewegung soll seine Autorität für sexuelle Übergriffe missbraucht haben

von Sabine Brandes  08.05.2026

Gesellschaft

Regierung will Rückkehrrecht ändern

Entsprechend des Entwurfs sollen künftig nur noch orthodoxe Übertritte zum Judentum anerkannt werden

von Sabine Brandes  08.05.2026

Tel Aviv

Erster Hantavirus-Fall in Israel registriert

Die betroffene Person soll sich vor mehreren Monaten während eines Aufenthalts in Osteuropa angesteckt haben

 08.05.2026

Jerusalem

Bennett verklagt Ministerin und Fernsehsender wegen Behauptungen über psychische Erkrankung

Der Oppositionspolitiker fordert laut israelischen Medienberichten Schadenersatz in Höhe von zwei Millionen Schekel (0,59 Millionen Euro)

 08.05.2026

Jerusalem/Washington D.C./Ankara

Israel und USA wollen neue Gaza-Flottille stoppen, bitten Türkei um Hilfe

Konkret geht es demnach um 15 Boote, die sich in türkischen Häfen befinden und Teil der sogenannten »Global Sumud Flotilla« werden sollen

 08.05.2026

Meinung

LMU München: Ein Abschiedsbrief an meine geliebte Alma Mater

Ein Liebesbrief aus Enttäuschung an eine Universität, die sich selbst zu verlieren droht

von Guy Katz  08.05.2026

Tel Aviv

Sirenen und Schlagzeilen

Unsere Israel-Korrespondentin Sabine Brandes über das Arbeiten im Ausnahmezustand

von Sabine Brandes  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026