Ben Gurion Flughafen

Passagiere erhalten Fotos von Flugzeugabstürzen

Der Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv Foto: Flash90

Weil Passagiere Fotos von Flugzeugabstürzen auf ihre Handys erhalten haben sollen, ist der Abflug eines Flugzeuges in Tel Aviv auf seinem Weg zur Startposition vorübergehend gestoppt worden. Das Flugzeug mit 165 Passagieren von Anadolu Jet - einer Tochtergesellschaft von Turkish Airlines - sei wieder zum Terminal zurückgebracht worden, teilte der Flughafen Ben Gurion nahe Tel Aviv am Dienstagmittag mit.

Istanbul Nach einer erneuten Untersuchung der Passagiere und des Gepäcks sowie vollständiger Sicherheitsfreigabe sei dem Flugzeug am Nachmittag die Startfreigabe erneut erteilt worden. Der Flieger sollte laut einem Sprecher von Turkish Airlines nach Istanbul fliegen. Der Sprecher hatte zuvor auch den Vorfall gegenüber der dpa bestätigt.

Wie der Flughafen mitteilte, hatten Passagiere die Crew darüber informiert, dass sie Fotos von Flugzeugabstürzen auf ihre Mobiltelefone erhalten hätten. Später hieß es, mehrere Passagiere würden wegen des Verdachts befragt, dass sie das Bildmaterial versendet hätten. Turkish Airlines teilten mit, die Bilder seien über AirDrop versendet worden. AirDrop erlaubt den Austausch von Dateien ohne Kabel, aber nur über eine begrenzte Entfernung hinweg.

Der israelische Rundfunk berichtete unter Berufung auf den Flughafen, die Quelle der versandten Fotos habe sich im Flugzeug befunden. Es handele sich nicht um eine Cyber-Attacke. Die Polizei habe Ermittlungen aufgenommen. dpa

Sicherheit

Unerlaubter Pilot an Bord: Maschine muss wieder umdrehen

Weil ein indonesischer Kapitän an Bord war, wurde einem Frachtflug von Ethiopian Airlines die Landung in Israel verweigert

von Sabine Brandes  13.10.2026

Krieg

Netanjahu fordert Ermittlungen gegen Soldaten im Film »NAZA«

Der Premier wirft den anonymen Beteiligten mögliche Straftaten im Zusammenhang mit der Weitergabe geheimer Informationen vor

von Sabine Brandes  13.10.2026

Interview

»Wenn wir weder denken noch irgendetwas tun müssen – was machen wir dann?«

Der israelische Mathematiker Assaf Hasson warnt vor oberflächlichen Antworten, undurchsichtigen Beweisen und einer Generation, die sich zu sehr auf Künstliche Intelligenz verlässt

von Sabine Brandes  13.10.2026

Oktoberfest

Wiesn am Mittelmeer

Die bayerische Festtradition wird in Israel neu interpretiert

von Sabine Brandes  13.10.2026

Glosse

Wir stehen zum Existenzrecht Pakistans!

Absurder als im rot-rot-grünen Berlin wird’s nicht mehr

von Philip Fabian  13.10.2026

Replik

Einspruch, euer Ehren!

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ging in diesem Jahr an Philippe Sands. Ausgerechnet ein Mann, dessen Autorität auf juristischer Präzision und universellen Maßstäben gründet, nimmt es mit dem Völkerrecht erstaunlich ungenau

von Leeor Engländer  13.10.2026

Medien

Israel verweigert »taz«-Korrespondentin Arbeitsvisum

Diaspora-Ministerium: »Antiisraelische Akteure und diejenigen, die Israel verleumden, sollten keinen Fuß in das Land setzen«

 13.10.2026

Israel

Ein Toter und 24 Verletzte bei Explosion von Blindgänger

Ein mutmaßlicher Blindgänger explodiert in Nordisrael. Es gibt ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Berichten zufolge waren Schüler und ein Lehrer in der Gegend gewandert

 12.10.2026

Katharina von Schnurbein

»Ich habe das Gefühl, den richtigen Weg gegangen zu sein«

Die EU-Antisemitismusbeauftragte Katharina von Schnurbein wechselt von Brüssel nach Berlin. Sie folgt dort Felix Klein nach. Ein Porträt

von Michael Thaidigsmann  12.10.2026