Libanon

Offenbar weitere Explosionen von Kommunikationsgeräten der Hisbollah

Hisbollah-Terroristen im Südlibanon (Symbolfoto) Foto: picture alliance/AP Photo

Nach den Explosionen Hunderter Pager gehen nun offenbar auch andere Kommunikationsgeräte der libanesischen Terrororganisation Hisbollah in die Luft: Videos kursieren im Netz, die Sprengungen von Walkie-Talkies zeigen sollen.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Der gut informierte israelische Reporter des Investigativportals »Axios«, Barak Ravid, schreibt auf X: »Israel hat in einer zweiten Welle seiner Geheimdienstoperation, die am Dienstag mit der Explosion von Hisbollah-Pagergeräten begann, Tausende von persönlichen Funkgeräten (Walkie-Talkies) in die Luft gesprengt, die von Hisbollah-Mitgliedern im Libanon verwendet wurden.« Ravid behauptet, zwei Quellen hätten diese Information bestätigt.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Emanuel Fabian, Journalist der »Times of Israel«, nennt weitere Details zu der Aktion. »Die von der Hisbollah verwendeten Walkie-Talkies, die heute im ganzen Libanon explodierten, wurden von der Terrorgruppe vor etwa fünf Monaten gekauft, etwa zur gleichen Zeit wie die Pager, die gestern explodierten«, schreibt er auf X.

Lesen Sie auch

Fabian weiter: »Libanesische Medien berichten von drei Toten bei der Explosion von Walkie-Talkies in der Stadt Sohmor im Beqaa-Tal. Berichten zufolge wurden im ganzen Libanon bei den jüngsten Explosionen Dutzende verletzt.«

Erste Explosionswelle tötete neun Menschen und verletzte 2800 weitere

Welchen Schaden genau die erneute Explosionswelle angerichtet hat, lässt sich derzeit kaum absehen. Durch die Sprengung der Pager wurden laut dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge neun Menschen getötet und mehr als 2800 verletzt. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge wurde ein Hisbollah-Mitglied getötet, dessen Vater für die Organisation im libanesischen Parlament sitzt.

Die zehnjährige Tochter eines Hisbollah-Mitglieds aus der Bekaa-Ebene sei ebenfalls gestorben, als der Pager ihres Vaters in ihrer Nähe explodierte. Das berichten ihre Verwandten der Nachrichtenagentur AFP. js

Debatte

Öffentlich-Rechtliche Medien: Macht euren Job, aber macht ihn besser!

Ein Appell von Esther Schapira

von Esther Schapira  03.09.2026

Jerusalem

Netanjahu sagt, Sicherheitschefs hätten ihn am 7. Oktober absichtlich nicht geweckt

Neu ist vor allem die Behauptung, die Sicherheitsführung habe ihn nicht lediglich aus einer Fehleinschätzung heraus nicht informiert, sondern sich bewusst dagegen entschieden

 03.09.2026

Rehovot

Israelische Forscher melden Erfolg bei Krebsforschung

Forscher des Weizmann Institute of Science entdeckten gemeinsam mit amerikanischen Wissenschaftlern einen bislang unterschätzten Mechanismus bei der Entstehung genetischer Mutationen

 03.09.2026

Umfrage

Umfrage: Netanjahu-Lager holt auf, beide Blöcke bei 53 Mandaten

Noch vor einer Woche hatte dieselbe Umfrage ein deutlich anderes Bild ergeben. Damals lag die Opposition mit 57 Sitzen vorn

 03.09.2026

Jerusalem

Katz: Israel ist bereit, die freiwillige Ausreise aus Gaza zu ermöglichen

Die Hintergründe

 03.09.2026

Tel Aviv

Nur jeder sechste Israeli fährt mit Bus oder Bahn zur Arbeit, andauernde Staus als Folge

Trotz Milliardeninvestitionen in den öffentlichen Nahverkehr wird dieser weniger genutzt als erhofft

 03.09.2026

Eklat

Yair Golan und Sara Netanjahu drohen einander mit Klage

Der Streit droht, vor Gericht zu landen. Der Parteivorsitzende der Demokraten weist die »Verräter«-Vorwürfe als haltlos zurück

von Sabine Brandes  02.09.2026

Wahlen

Paukenschlag

Zum ersten Mal steht ein jüdischer Politiker auf einer arabischen Liste: Der hochrangige Ex-Polizist Yoav Segalovitz kandidiert für die Partei Ra’am

von Sabine Brandes  02.09.2026

Militär

Der »Drache« ist unterwegs

Nach Jahren deutsch-israelischer Planung und Bauzeit hat das dritte U-Boot der Dolphin-Klasse die Kieler Werft verlassen und Kurs auf Israel genommen

von Sabine Brandes  02.09.2026