Libanon

Offenbar weitere Explosionen von Kommunikationsgeräten der Hisbollah

Hisbollah-Terroristen im Südlibanon (Symbolfoto) Foto: picture alliance/AP Photo

Nach den Explosionen Hunderter Pager gehen nun offenbar auch andere Kommunikationsgeräte der libanesischen Terrororganisation Hisbollah in die Luft: Videos kursieren im Netz, die Sprengungen von Walkie-Talkies zeigen sollen.

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Der gut informierte israelische Reporter des Investigativportals »Axios«, Barak Ravid, schreibt auf X: »Israel hat in einer zweiten Welle seiner Geheimdienstoperation, die am Dienstag mit der Explosion von Hisbollah-Pagergeräten begann, Tausende von persönlichen Funkgeräten (Walkie-Talkies) in die Luft gesprengt, die von Hisbollah-Mitgliedern im Libanon verwendet wurden.« Ravid behauptet, zwei Quellen hätten diese Information bestätigt.

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Emanuel Fabian, Journalist der »Times of Israel«, nennt weitere Details zu der Aktion. »Die von der Hisbollah verwendeten Walkie-Talkies, die heute im ganzen Libanon explodierten, wurden von der Terrorgruppe vor etwa fünf Monaten gekauft, etwa zur gleichen Zeit wie die Pager, die gestern explodierten«, schreibt er auf X.

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Fabian weiter: »Libanesische Medien berichten von drei Toten bei der Explosion von Walkie-Talkies in der Stadt Sohmor im Beqaa-Tal. Berichten zufolge wurden im ganzen Libanon bei den jüngsten Explosionen Dutzende verletzt.«

Erste Explosionswelle tötete neun Menschen und verletzte 2800 weitere

Welchen Schaden genau die erneute Explosionswelle angerichtet hat, lässt sich derzeit kaum absehen. Durch die Sprengung der Pager wurden laut dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge neun Menschen getötet und mehr als 2800 verletzt. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge wurde ein Hisbollah-Mitglied getötet, dessen Vater für die Organisation im libanesischen Parlament sitzt.

Die zehnjährige Tochter eines Hisbollah-Mitglieds aus der Bekaa-Ebene sei ebenfalls gestorben, als der Pager ihres Vaters in ihrer Nähe explodierte. Das berichten ihre Verwandten der Nachrichtenagentur AFP. js

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