Eilat

Neuer Airport für Badeort am Roten Meer

Sehnsuchtsort für Europäer im Winter: Eilat Foto: Flash 90

In der Nähe von Eilat am Roten Meer wird in wenigen Monaten zum ersten Mal seit 1948 in Israel ein neuer rein ziviler Airport eröffnet: Fast 20 Kilometer nördlich der Touristenstadt soll der Internationale Flughafen Ilan & Assaf Ramon im Frühjahr 2018 wie geplant seinen Betrieb aufnehmen. Es wird erwartet, dass jährlich etwa zwei Millionen Touristen die Einrichtung nutzen.

Der Flughafen, der fast 500 Millionen US-Dollar gekostet hat, soll mit einer Eisenbahnlinie an das Zentrum von Eilat angeschlossen werden. Der vor allem im Winter beliebte Badeort liegt unweit der jordanischen Stadt Akaba.

Zaun Wie Israels Verteidigungsminister Avigdor Lieberman mitteilte, soll der Flughafen durch einen rund 30 Meter hohen Zaun geschützt werden. Die Anlage werde mit modernsten Sensoren ausgestattet. Sie soll startende und landende Flugzeuge vor jeder Art von Bedrohung schützen. Ähnliche Zäune hat Israel bereits an der israelisch-jordanischen Grenze und auf den Golanhöhen installiert.

Lieberman sagte, der Bau des Zauns am zukünftigen Flughafen von Eilat stelle eine besondere Herausforderung dar: Zunächst müssten alte Minenfelder gesichert werden. Außerdem sei ein besonderer Korrosionsschutz nötig, da der Zaun in der Nähe des Meers errichtet werde. Derzeit wird für internationale Flüge nach Eilat der Flughafen Owda rund 40 Kilometer nordwestlich des Badeorts genutzt. Er wurde 1981 eröffnet und dient sowohl zivilen als auch militärischen Zwecken. ag

Tel Aviv

Israel will Einwanderung französischer Juden beschleunigen

Nach den jüngsten Ausschreitungen in Frankreich rechnet Jerusalem mit mehr jüdischen Einwanderern aus dem Land. Was die Regierung unternimmt, um ihnen den Neustart zu erleichtern

 21.10.2026

Boykott?

Weitere Firma verweigert Jerusalemer Seilbahn-Projekt

Die israelische Regierung will per Seilbahn einen direkten Zugang zur hochsymbolischen Klagemauer in Jerusalem schaffen. Aber immer mehr ausländische Partner ziehen sich zurück

von Andrea Krogmann  20.10.2026

Wahlkampf

Netanjahu stellt sich hinter religiöse Wehrdienstverweigerer

Um an der Macht zu bleiben, braucht Israels Ministerpräsident die Unterstützung der ultraorthodoxen Juden. Wenige Tage vor der Wahl übt er den Schulterschluss mit Religiösen, die sich der Wehrpflicht entziehen

von Andrea Krogmann  20.10.2026

Vanessa Emde (Die Linke)

Berlin

Linken-Fraktion vorerst ohne Einigung im Streit um Emde

Eine Abgeordnete, die in ihrer Israel-Kritik immer wieder nachlegt, und eine Fraktionsspitze, die ein Problem mit ihr hat: Im Berliner Koalitionspoker bleibt der Streit um Vanessa Emde ungelöst

 20.10.2026

Hamas

Emiratische Blase in Gaza

Israel erlaubt den VAE Infrastrukturarbeiten nahe Rafah. Den Wiederaufbau der Enklave knüpft Israels Premier Netanjahu an die Entwaffnung der Terrororganisation

von Sabine Brandes  20.10.2026

Tel Aviv

Wehrdienst oder Gefängnis: Armee stellt Chabad-Studenten vor die Wahl

Am Ben-Gurion-Flughafen wurden Dutzende Männer aus der Chabad-Lubawitsch-Bewegung festgenommen, als sie aus New York zurückkehrten

 20.10.2026

Tel Aviv

Gloria Gaynor tritt in Israel auf

Nur wenige ausländische Musiker kommen derzeit nach Israel. Die »Queen of Disco« ist eine von ihnen. Was für ein Verhältnis hat sie zum jüdischen Staat?

 20.10.2026

Israel

»So wollte ich nicht sterben«

Der indische Kapitän des »Fly Dubai«-Fluges schildert erstmals ausführlich, was sich an Bord abspielte

 20.10.2026

Knessetwahl

Gantz zieht die Reißleine

Nach dem Absturz seiner Partei verzichtet der Ex-Generalstabschef auf eine Kandidatur – und wirbt erneut für eine große Einheitsregierung.

von Sabine Brandes  20.10.2026