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Silikon-Implantate sind oft sehr schwer. Die Firma »G&G Biotechnology Ltd.« aus Haifa hat das »B-Lite« erfunden, das auf NASA-Technologie basiert und mithilfe eines speziellen Silikon-Gels und kleiner Luftbläschen um 30 Prozent leichter ist. Foto: Getty Images

Silikon
Brustimplantate boomen. Doch oft sind sie sehr schwer und stellen deshalb eine Belastung für das Bindegewebe dar. Die Firma »G&G Biotechnology Ltd.« aus Haifa ist seit einigen Jahren erfolgreich mit ihrem Implantat »B‐Lite«, das auf NASA‐Technologie basiert und mithilfe eines speziellen Silikon‐Gels und kleiner Luftbläschen das verwendete Material um 30 Prozent leichter macht als die Produkte der Konkurrenz. Entwickelt hat diese Technologie der plastische Chirurg Jacky Govrin‐Yehudain, der »G&G« gemeinsam mit seinem Bruder Dael Govreen‐Segal 2005 gründete. Produzieren lässt man schon seit längerer Zeit bei der Partnerfirma »Polytech Health & Aesthetics GmbH« im südhessischen Dieburg, dem einzigen deutschen Hersteller von Brustimplantaten aus Silikon. Nun ist Polytech mit seinem Partner G&G nach einem Aktientausch fusioniert. Gemeinsam will man nun in 75 Länder exportieren – mit dem Qualitätssiegel »Made in Germany«

Gewalt
Die Gewerkschaft der Krankenschwestern und -pfleger hatte für Dienstag einen landesweiten, unbefristeten Streik angekündigt. Der Grund ist die zunehmende Gewalt gegen Pflegepersonal in Krankenhäusern vonseiten unzufriedener Patienten. Die Gewerkschaft fordert von der Regierung, die Empfehlungen eines Komitees zur Eindämmung der Gewalt im Gesundheitssystem, die im vergangenen Dezember gegeben wurden, endlich umzusetzen. Dazu gehören Sicherheitspersonal in Krankenhäusern, Videoüberwachung sowie Notruf‐Apps für die Angestellten. »Es kann nicht sein, dass Schwestern und Pfleger, die sich um Patienten kümmern, selbst in der Notaufnahme landen«, sagte Ilana Cohen, Vorsitzende der Gewerkschaft. »Die Regierung schaut untätig zu, während sich das Gesundheitssystem in ein Kriegsgebiet verwandelt.« Der spektakulärste Fall ereignete sich vergangenen Monat, als der 31‐jährige eritreische Asylbewerber Oscar Bahit mit einem Messer im Krankenhaus von Beer Yakov auftauchte und es der Krankenschwester Rahel Kobo in den Bauch rammte. In letzter Minuten wurde der Streik abgewendet, nachdem die Regierung die Umsetzung der Sicherheitsmaßnahmen versprach.

Trainer
Andreas Herzog ist neuer Cheftrainer der israelischen Nationalmannschaft. Das teilte der israelische Fußballverband (IFA) vergangene Woche mit. Nach knapp zwei Jahren ohne Aufgabe ist es für den früheren Werder‐Bremen‐Spieler die bislang größte Aufgabe seiner Trainerkarriere. Der Österreicher wird damit Nachfolger von Israels U19‐Coach Alon Hazan, der die Mannschaft seit dem Abgang von Elisha Levy Ende 2017 betreut hatte. Herzog hatte von 1992 bis 2001 in der Bundesliga für Werder Bremen und ein Jahr für den FC Bayern München gespielt. Mit Werder wurde er 1993 deutscher Meister. Mit dem FC Bayern gewann er 1996 den UEFA‐Pokal. Zuletzt hatte er bis Ende 2016 in den USA als Co‐Trainer mit Jürgen Klinsmann die Nationalmannschaft betreut. Sein neues Traineramt übernimmt der 49‐Jährige mit sofortiger Wirkung. Israel ist die erste A‐Nationalmannschaft, die Herzog als Hauptverantwortlicher betreut.

Maori
Maori haben eine Feier zu Ehren des israelischen Botschafters abgehalten. Ureinwohner aus ganz Neuseeland versammelten sich in der Hauptstadt Auckland, um unter der Leitung des Stammesältesten Pat Ruka eine Zeremonie für Itzhak Gerberg abzuhalten, wie die australisch‐neuseeländische Nachrichtenseite »J‐Wire« berichtet. Mit der Zeremonie, in der Sprache der Maori Whakapaha genannt, wollten sie für das anti‐israelische Verhalten Neuseelands bei den Vereinten Nationen um Verzeihung bitten. Im Dezember 2016 hatte Neuseeland gemeinsam mit Senegal, Malaysia und Venezuela die Resolution 2334 im Weltsicherheitsrat mitgetragen, die den israelischen Siedlungsbau im Westjordanland verurteilt. Israel hatte daraufhin seinen Botschafter für sechs Monate abgezogen, der im Juni 2017 zurückkehrte. Bei der Zeremonie, an der auch der israelische Generalkonsul David Robinson sowie Mitglieder der jüdischen Gemeinde von Auckland teilnahmen, wurde Botschafter Gerberg eine Menora und ein Korowai, ein traditioneller Mantel der neuseeländischen Ureinwohner, überreicht. Die traditionelle Verbundenheit der Maori geht auf ihren christlichen Glauben zurück. Zuvor hatten sie bereits das 70‐jährige Bestehen Israels gefeiert. Bereits im Zweiten Weltkrieg hatten Maori‐Vertreter an die neuseeländische Regierung appelliert, jüdische Flüchtlinge aufzunehmen.

Tourismus

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