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Fit wie ein Turnschuh: Gal Gadot Foto: imago/Future Image

Vertrag
Wonder Woman trägt nun auch Reebok – und zwar als Werbestar. Die Schauspielerin Gal Gadot hat gerade einen Deal mit dem Sportschuhhersteller unterschrieben. Wert: rund zehn Millionen Dollar. Reebok bezeichnete Gadot als »weltweites Symbol für Mut und Stärke«. Gadot jubelte auf Instagram über den Vertrag und ermutigte Frauen, es ihr gleichzutun. »Spielt ganz vorn mit und werdet aktiv«, schrieb sie. »Wir werden besser, wenn wir uns anstrengen und wenn wir uns mehr um andere kümmern als um uns selbst«, fügte die Powerfrau noch hinzu.

Fackel
Die amerikanische Schauspielerin Ma­yim Bialik (The Big Bang Theory) will am 70. Unabhängigkeitstag eine Fackel anzünden. Es ist Tradition, dass in jedem Jahr elf Fackeln von Israelis entzündet werden, die Außergewöhnliches geleistet haben. Die zwölfte darf von einem Juden oder einer Jüdin aus der Diaspora angesteckt werden. Das Ministerium für Diaspora-Angelegenheiten rief die Öffentlichkeit dazu auf, mögliche Kandidaten für die Ehre zu nominieren. Prompt schrieb Bialik auf ihrer Facebook-Seite, dass sie diejenige sein möchte. »Vielleicht wisst ihr es nicht, aber in Israel ist das eine große Sache. Wenn ihr also für mich stimmen wollt, wäre ich unglaublich geehrt.«

Telefone
Im Süden des Landes funktionieren viele Handys nicht mehr richtig. Der Grund ist der Islamische Staat (IS) – wenn auch indirekt. Die Ägypter senden Störsignale, um die Kommunikation der Terrorgruppe, die sich im Sinai angesiedelt hat, zu behindern. Doch diese Signale machen an der Grenze nicht halt und stören auch die israelischen Mobilfunknetze. Bei einem Treffen in Scharm El Scheikh erklärten die ägyptischen Offiziellen den angereisten Israelis, die um ein Ende der Störungen baten, dass sie damit weitermachen würden, solange es den IS gibt.

Geld
Sollten sich die Behauptungen bestäti-gen, will Tamar Zandberg das Geld zurückgeben. Die aussichtsreichste Kandidatin um den Posten der Parteivorsitzenden der linken Meretz-Partei, hat eine Spende von Eitan Stiva erhalten. Der soll Waffen nach Angola verkauft haben, als dort ein grausamer Bürgerkrieg tobte. »Ich wusste nichts davon«, so die Politikerin, »doch wenn es wahr ist, gebe ich es natürlich zurück.« Viel bezahlen müsste sie allerdings nicht, denn Stiva hatte lediglich 5000 Schekel gespendet (etwa 1200 Euro). Zandberg ist seit Langem ausgesprochene Gegnerin von Waffenlieferungen an Länder, die Menschenrechte verletzen.

Sommer
Während der Frühling in europäischen Gefilden noch auf sich warten lässt, steigt das Quecksilber in Israel schon unaufhörlich. Doch wer den hiesigen August kennt, weiß, dass dies noch gar nichts ist. Jetzt allerdings haben Wissenschaftler der Universität Tel Aviv eine Studie veröffentlicht, die voraussagt, dass es in nicht allzu ferner Zukunft noch viel heißer werden wird. Ab dem Jahr 2100 etwa soll es statt vier extrem heißen Sommermonaten sechs geben. Das östliche Mittelmeer, das Israel, Ägypten, Jordanien, Syrien, Libanon und die südliche Türkei umfasst, wird »massive Klimaänderungen erleben«, so die Forscher. Es sei wichtig, dies zu verstehen, um die Zerstörung, so gut es geht, aufzuhalten oder sich zumindest richtig vorzubereiten.

Pop
Das Pop-Duo Static & Ben El Tavori hat einen Vertrag mit dem bekannten amerikanischen Musiklabel Capitol Records abgeschlossen. Das Paar hatte einst auf YouTube begonnen, war im ganzen Land bekannt geworden und hatte mehrere Hits. Besonders »Tudo Bum« singen die Israelis heute auf jeder Party rauf und runter. Der Deal wurde von dem amerikanisch-israelischen Milliardär Haim Saban eingeleitet. Saban meinte: »Ich glaube, dass das Talent der beiden Millionen von Musikliebhabern auf der ganzen Welt anspricht.« Er will den beiden Neustars helfen, die nächste Ebene ihrer Karriere zu erklimmen. In zehn Jahren sollen sieben Alben herausgegeben werden.

Doktor
Am Herzliya Interdisciplinary Center (IDC) ist es ab sofort möglich, seinen Magister zu machen. Bislang war es an diesem privaten College lediglich möglich, einen Bachelor-Abschluss zu erwerben. Der Rat für Höhere Bildung hatte dem vergangene Woche zugestimmt. Doch damit nicht genug. In einigen Tagen berät der Rat erneut – dieses Mal wird entschieden, ob das IDC sogar Doktortitel verleihen kann. Die Hochschule, die gänzlich ohne öffentliche Zuschüsse auskommt, wurde 1994 gegründet. Heute studieren rund 7000 junge Frauen und Männer am IDC.

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Reaktionen

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Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

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Dokumentarfilm

IDF übt scharfe Kritik an »Naza« und weist Vorwurf zum angeblich genehmigten Angriff auf 500 Zivilisten zurück

»Die IDF haben niemals einen Angriff geplant, genehmigt oder durchgeführt, bei dem erwartet wurde, dass 500 Zivilisten oder auch nur annähernd so viele getötet werden«, heißt es von der Armee

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Javier Bardem und ich

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Meinung

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2007 zerstörte Israel den Atomreaktor Deir ez-Zor. 19 Jahre später bestätigt Atom-Aufseher Rafael Grossi, dass die Anlage atomwaffenfähiges Material hätte produzieren können

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