Israel

Mord in Jerusalemer Jeschiwa

Ein Polizist vor einer Synagoge im ultraorthodoxen Jerusalemer Viertel Beit Israel (Archivbild) Foto: Flash90

In Jerusalem ist am Montag ein Mann seinen Verletzungen erlegen, auf den am Wochenende brutal angegriffen worden waren.

Sowohl das Opfer, israelischen Medienberichten zufolge ein 60-Jähriger, als auch der mutmaßliche Täter, ein Mann Anfang 40 aus der Kleinstadt Mewasseret Zion, waren Mitglieder der Ben-Isch-Jeschiwa im vorwiegend von ultraorthodoxen Juden bewohnten Stadtteil Beit Israel, nördlich von Mea Schearim.

Das Tora-Seminar ist dafür bekannt, dass dort ehemals säkulare Juden studieren und wohnen, die zum orthodoxen Judentum konvertieren wollen. Unter ihnen sind auch Männer, die zuvor Haftstrafen verbüßt haben. Was der Auslöser für den tödlichen Angriff auf den Mann war, wurde zunächst nicht bekannt.

Laut »Times of Israel« kam es am Montag zu Ausschreitungen frommer Juden gegen Polizeibeamte, als diese am Tatort versuchten, Ermittlungen durchzuführen. mth

Nahost

Iran droht USA mit Angriffen

Die USA blockieren Schiffe mit Ziel iranischer Häfen. Teheran droht mit Konsequenzen für die fragile Waffenruhe

 15.04.2026

Studie

Israelische Forscher sehen Zusammenhang zwischen Corona-Infektion und Lungenkrebs

Das Spike-Protein des Coronavirus könnte nach Angaben der Autoren schädliche Prozesse im Lungengewebe auslösen

 15.04.2026

Streit

Israel wirft Südkoreas Präsidenten vor, Massaker an Juden zu verharmlosen

Lee Jae-Myung zog einen Vergleich zwischen einem angeblichen Vorgehen Israels gegen palästinensische Kinder und dem Holocaust. Das Jerusalemer Außenministerium bezeichnet dies als »inakzeptabel«

 15.04.2026

Meinung

Wie die UN indirekt den Holocaust relativieren

Die kürzlich angenommene Resolution zur Aufarbeitung des transatlantischen Sklavenhandels ist ein Akt des geschichtspolitischen Revisionismus

von Jacques Abramowicz  15.04.2026

Jerusalem

Mossad-Chef: Einsatz gegen Iran erst mit Regime Change beendet

»Unsere Mission ist noch nicht beendet«, sagt David Barnea

 15.04.2026

Diplomatie

Prosor kritisiert israelischen Minister wegen Merz-Schelte

Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich hatte dem Bundeskanzler nach dessen Kritik an der Siedlungspolitik vorgeworfen, Juden vorschreiben zu wollen, wo sie leben sollen

 14.04.2026

Umfrage

Große Mehrheit jüdischer Israelis unterstützt Fortsetzung des Krieges gegen Hisbollah

Befragt wurden Bürger auch zu den Streitkräften und der Regierung von Benjamin Netanjahu

 14.04.2026

Nahost

Historische Verhandlungen zwischen Israel und Libanon

Zum ersten Mal seit mehr als 40 Jahren führen Beirut und Jerusalem direkte Gespräche auf politischer Ebene. Können sie zu einem Durchbruch im aktuellen Konflikt führen?

von Amira Rajab, Cindy Riechau  14.04.2026

Ramallah

Fatah-Funktionär bietet Terror-Häftlingen Entscheiderrollen an

Tayseer Nasrallah spricht von einer »echten und ernsthaften Vertretung der palästinensischen Gefangenen«. Dabei handelt es sich auch um Täter, die wegen tödlicher Terroranschläge gegen Israelis verurteilt wurden

 14.04.2026