Israel

Mord in Jerusalemer Jeschiwa

Ein Polizist vor einer Synagoge im ultraorthodoxen Jerusalemer Viertel Beit Israel (Archivbild) Foto: Flash90

In Jerusalem ist am Montag ein Mann seinen Verletzungen erlegen, auf den am Wochenende brutal angegriffen worden waren.

Sowohl das Opfer, israelischen Medienberichten zufolge ein 60-Jähriger, als auch der mutmaßliche Täter, ein Mann Anfang 40 aus der Kleinstadt Mewasseret Zion, waren Mitglieder der Ben-Isch-Jeschiwa im vorwiegend von ultraorthodoxen Juden bewohnten Stadtteil Beit Israel, nördlich von Mea Schearim.

Das Tora-Seminar ist dafür bekannt, dass dort ehemals säkulare Juden studieren und wohnen, die zum orthodoxen Judentum konvertieren wollen. Unter ihnen sind auch Männer, die zuvor Haftstrafen verbüßt haben. Was der Auslöser für den tödlichen Angriff auf den Mann war, wurde zunächst nicht bekannt.

Laut »Times of Israel« kam es am Montag zu Ausschreitungen frommer Juden gegen Polizeibeamte, als diese am Tatort versuchten, Ermittlungen durchzuführen. mth

Jerusalem

NGO Monitor: Umbenennungen sollen Sanktionen gegen Terror-Verbindungen umgehen

Betroffen sind vor allem Organisationen, denen Verbindungen zur Hamas oder zur PFLP vorgeworfen werden. Was bedeutet dies für die Wirksamkeit von Sanktionssystemen?

 18.09.2026

Jerusalem Post

Neue Rangliste: 109 jüdische Influencer teilen sich 50 Plätze

Zwei Altbekannte schaffen es in 2026 an die Spitze der alljährlich im September veröffentlichten Rangliste

von Michael Thaidigsmann  18.09.2026

Social Media

Nach weltweiten viralen Song: Hasswelle gegen israelische Band Temper City

Der Song der israelischen Band wird zum Welthit – bis die Herkunft der Musiker bekannt wird. Dann beginnt im Netz der Boykott

von Sabine Brandes  18.09.2026

Luftfahrt

SAS streicht geplante Direktflüge zwischen Kopenhagen und Tel Aviv

Welche Begründung liefert die skandinawische Fluglinie für ihren Kurswechsel?

 18.09.2026

Terrorismus

Die Huthi bedrohen den Hafen von Eilat

Die Kontrolle über eine der wichtigsten Handelsrouten droht sich zu verschärfen – mit Folgen für Israels Seehandel, Versorgung und Lebenshaltungskosten

von Sabine Brandes  18.09.2026

Reaktion

»Wir dürfen nicht dulden, dass Ausländerkriminalität, Judenhass an der Tagesordnung sind«

Kanzler Merz sprach in Berlin über Migration und den grassierenden Judenhass im Land

 17.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge

Nach ersten Erkenntnissen handelte der polizeibekannte Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit allein

 18.09.2026 Aktualisiert

Gesellschaft

20.000 neue Olim – auch aus Deutschland

Die Jewish Agency verzeichnete im jüdischen Jahr 5786 Einwanderer aus 100 Ländern. Besonders viele kamen aus Russland, Frankreich und den USA

von Sabine Brandes  17.09.2026

Tel Aviv

Heikle Bergung eines 2000 Jahre alten Ritualbads in Israel

Mit Spezialkran und viel Fingerspitzengefühl: In Israel wird eine 25 Tonnen schwere Mikwe aus der Erde gehoben. Stahlträger halten das antike Bauwerk zusammen – die heikle Bergung gelingt unbeschadet

 17.09.2026