Radsport

Mögliche Verstärkung für israelisches Team

Froomes Vertrag beim Super-Rennstall Ineos läuft zum Ende des Jahres aus. Foto: imago images/LaPresse

Radsport

Mögliche Verstärkung für israelisches Team

Israel Start-Up Nation will viermaligem Tour-de-France-Sieger Chris Froome einen Dreijahresvertrag anbieten

 18.06.2020 16:34 Uhr

Der viermalige Tour-de-France-Sieger Chris Froome könnte noch vor dem Wiederbeginn der Radsport-Saison zur Mannschaft des deutschen Altstars André Greipel wechseln. Wie die italienische Radsport-Seite »Tuttobiciweb« berichtet, will das Team Israel Start Up Nation dem Briten einen Dreijahresvertrag anbieten. Froomes Vertrag beim Super-Rennstall Ineos läuft zum Ende des Jahres aus.

Der Weltverband UCI hat allerdings wegen der Coronavirus-Pandemie ein weiteres Transferfenster vom 1. bis 15. August, also noch vor dem Start der Frankreich-Rundfahrt am 29. August, eingerichtet. Dafür müsste sich Froome aber mit Ineos auf eine vorzeitige Vertragsauflösung einigen.

WECHSEL Ein Wechsel erscheint durchaus möglich, da bei Ineos auch die letzten beiden Toursieger – Egan Bernal (Kolumbien/2019) und Geraint Thomas (Großbritannien/2018) – unter Vertrag stehen. Das britische Team hat bislang geplant, mit drei Kapitänen bei der Tour an den Start zu gehen, was der 35-jährige Froome kaum für umsetzbar hält.

Er hatte wegen eines schweren Sturzes vor einem Jahr, als er Brüche am Oberschenkel, der Hüfte, am Ellbogen, an den Rippen und im Nackenbereich erlitt, bei der Tour 2019 gefehlt. Erst im Februar gab Froome bei der UAE Tour sein Comeback.

Beim israelischen Team, das zu Saisonbeginn die Lizenz der früheren russischen Mannschaft Katusha übernommen hat, würde Froome neben Greipel auch auf den Paris-Roubaix-Zweiten Nils Politt und Rick Zabel treffen. Der Rennstall hätte auch die finanziellen Möglichkeiten für einen derartigen Deal, wird er doch vom milliardenschweren Investor Sylvan Adams unterstützt. Das Jahresgehalt für Froome wird auf rund fünf Millionen Euro taxiert. dpa

Westjordanland

Zwei israelische Soldaten sterben bei Terroranschlag

Ron Yonatan Roytman (23) und Yuval Shai Svilem (20) erlagen ihren Verletzungen. Drei weitere IDF-Soldaten wurden in dem Feuergefecht verletzt

 23.10.2026

Terroranschlag bei Hebron

Netanjahu kündigt größte Militäraktion im Westjordanland seit 1967 an

»Die gesamte terroristische Infrastruktur wird aufgespürt und zerstört«, erklärt der Ministerpräsident am Anschlagsort im Westjordanland

 23.10.2026 Aktualisiert

Westjordanland

Terroranschlag nahe Hebron: Was bislang bekannt ist

Bei dem Angriff starben zwei israelische Soldaten, drei wurden verletzt. Die Angreifer konnten getötet werden

 23.10.2026 Aktualisiert

Demokratie

Auf der Zielgeraden

Am 27. Oktober werden die Parteien anhand von Buchstaben auf den Wahlzetteln gewählt. Politische Notizen und Personalien

von Sabine Brandes  23.10.2026

Zeitungsinterview

Ronald Lauder rechnet mit Netanjahu ab: »Er hat Politik über Frieden gestellt«

»Eines der Dinge, die Israel im Vergleich zu anderen Ländern so besonders gemacht haben, war seine echte Demokratie«, so der WJC-Präsident. »Was wir jetzt erleben, erinnert eher an eine Bananenrepublik«

 23.10.2026

Westjordanland

Israel macht Hamas für Anschlag bei Hebron verantwortlich

Drei Menschen wurden bei dem Angriff auf einen Kontrollposten im Westjordanland verletzt, zwei getötet. Die Terroristen sollen der Hamas angehört haben

 23.10.2026 Aktualisiert

Tel Aviv

Angehörige der Opfer des 7. Oktober wollen Wähler an Schicksale erinnern

Zu den Teilnehmern gehört Jochewed Lifschitz, die zusammen mit ihrem Mann Oded nach Gaza verschleppt worden war. Die Hamas ermordete ihn in Geiselhaft

 23.10.2026

Jerusalem

Zehntausende Israelis reisen für die Parlamentswahl aus dem Ausland an

Die Initiative Fly&Vote spielt eine große Rolle. Sie musste sich gegen eine Klage des Likud wehren

 23.10.2026

Westjordanland

Nach Terroranschlag: Israel bereitet Abriegelung des Westjordanlandes vor

An einem IDF-Kontrollpunkt bei Hebron schossen zwei 27-jährige Palästinenser auf Menschen. Bei dem Anschlag wurden mehrere Menschen verletzt. Die beiden Attentäter wurden von Soldaten erschossen

 23.10.2026 Aktualisiert