Berlin

Merz: »Israel macht uns allergrößte Sorgen«

Bundeskanzler Friedrich Merz Foto: picture alliance/dpa

Der neue Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat ernste Besorgnis über das Vorgehen Israels im Gazastreifen geäußert. In einem ARD-»Brennpunkt« kündigte er zudem an, der neue Außenminister Johann Wadephul bereite noch für das kommende Wochenende eine Reise nach Israel vor.

»Israel macht uns allergrößte Sorgen«, sagte Merz. Es müsse klar sein, dass die israelische Regierung ihre Verpflichtungen aus dem Völkerrecht und Kriegsvölkerrecht zu erfüllen habe. »Und die humanitäre Hilfe im Gazastreifen, die muss geleistet werden«, sagte Merz.

Lesen Sie auch

Er fügte hinzu: »Und ich sage es noch einmal: Wir sehen die Entwicklung auch der letzten Tage mit erheblicher Besorgnis.« Israel habe das Recht, sich gegen den brutalen Angriff der Hamas-Terroristen vom 7. Oktober und allem, was danach gefolgt ist, zu verteidigen. 

Merz fügte jedoch hinzu: »Aber Israel muss auch ein Land bleiben, das den humanitären Verpflichtungen gerecht wird, auch da - gerade wo dieser schreckliche Krieg jetzt herrscht im Gazastreifen - da, wo diese Auseinandersetzung mit den Hamas-Terroristen notwendigerweise stattfindet.« dpa

Krieg

Israel will ab Mittwochabend Luftraum teilweise öffnen

Der israelische Luftraum war seit Beginn des Krieges mit dem Iran gesperrt. Zahlreiche Israelis sitzen im Ausland fest – nun soll der Luftraum für deren Rückholung wieder geöffnet werden

 03.03.2026

Jerusalem

Israels Verteidigungsminister: Iranisches Volk soll Regierung stürzen

Israels Verteidigungsminister setzt auf einen Machtwechsel im Iran durch das iranische Volk. Eine Expertin sieht das unter den derzeitigen Bedingungen kritisch

 03.03.2026

Washington D.C.

Trump: Irans Raketen hätten schon bald USA treffen können

Laut Trump machte die Bedrohung durch den Iran den Krieg im Nahen Osten notwendig. Sogar das US-Kernland hätte demnach zur Zielscheibe werden können

 03.03.2026

Im Raketenhagel aus dem Iran

Bonbons im Bunker

In den Schutzräumen und Parkgaragen feiern Israelis spontane Purimfeiern. Die Stadtverwaltungen verteilen Süßigkeiten

von Sabine Brandes  03.03.2026

Tel Aviv

Israelisches Militär: bisher 600 Stellungen im Iran angegriffen

Seit Samstag greifen Israel und die USA Ziele im Iran an. Das israelische Militär hat nun eine bisherige Bilanz des Militäreinsatzes gezogen

 03.03.2026

Iran-Krieg

Israel greift Präsidentenbüro in Teheran an

Die Luftwaffe attackierte außerdem Orte, an denen der Sicherheitsrat tagt

 03.03.2026

Washington D.C.

USA fordern Bürger zur sofortigen Ausreise aus weiten Teilen des Nahen Ostens auf

Amerikaner sollen 14 Staaten umgehend verlassen. Israel gehört dazu

 03.03.2026

Demonstrierende schwenkten am Montag israelische und iranische Flaggen vor der israelischen Botschaft in Berlin und riefen „Danke, IDF!“.

Berlin

Zeichen gegen Teheran

Exil-Iraner demonstrierten vor Israels Botschaft in Berlin und drücken ihre Hoffnung auf einen Neuanfang aus

 03.03.2026

Nahost

Israel: So muss ein privater Schutzraum ausgestattet sein

Mehrmals täglich heulen die Sirenen. Israelis, die private Schutzräume haben, werden aufgefordert, diese gut vorzubereiten. Bestimmte Gegenstände sind Tabu

 03.03.2026