Nahost

Mann im Norden Israels bei Explosion getötet

Der Kibbuz Jiron war bereits zuvor, wie hier im Juni, von der Hisbollah attackiert worden. Foto: copyright (c) Flash90 2024

Bei einer Explosion in Nordisrael nahe der libanesischen Grenze ist ein Mensch ums Leben gekommen. Der Getötete sei ein 27-jähriger Thailänder, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit. Die israelische Armee erklärte, eine erste Untersuchung deute darauf hin, dass herabfallende Munition der Grund für die Explosion in Jiron, das an der Grenze zum Libanon liegt, gewesen sei. 

Zunächst hatte die Armee mitgeteilt, eine aus dem nördlichen Nachbarland abgefeuerte Panzerabwehrrakete sei in der Gegend eingeschlagen. Mehr Details zu dem Vorfall, etwa woher die Munition stammte, nannte das Militär zunächst nicht.

Auch der Rettungsdienst Magen David Adom hatte als Grund für den Tod des 27-Jährigen den Einschlag einer Panzerabwehrrakete auf einer landwirtschaftlich genutzten Fläche in Galiläa genannt. Medien zufolge wurde bei dem Vorfall eine weitere Person im Kibbuz‘ Jiron verletzt. Der Getötete arbeite in der Gegend als Traktorfahrer. Israels Armee sprach zunächst von zwei verletzten Zivilisten. 

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Laut Militär wurden seit dem Morgen etliche einfliegende Geschosse aus dem Libanon registriert, darunter etwa 25 Raketen auf den Großraum Haifa.

Die Terrororganisation Hisbollah feuert seit einem Jahr immer wieder Geschosse vom Libanon auf Israel. Sie handelt nach eigenen Angaben aus Solidarität mit der Hamas im Gazastreifen. Beide werden von Teheran finanziert. Erklärtes Ziel ist in beiden Fällen eine Vernichtung Israels.

Die IDF haben den Kampf gegen die Hisbollah-Terroristen seit September deutlich verstärkt, inklusive massiver Luftangriffe und Bodenoperationen im Libanon. dpa/ja

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