Maccabiah-News

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Im Spiel: die Makkabi-Basketballer Foto: Maria Pinzger

Vater und Sohn Ein Herren-Doppel als sehr besonderer Mixed-Wettbewerb erlebte das Tennisturnier. Vater Sam Marshall (77), der für Indien antritt, und Sohn Yosi Marshall (51) aus dem englischen Team verloren zwar in Tel Aviv gegen ein australisches Duo. Beide waren dennoch hochzufrieden mit ihrer Leistung. »Wir haben ein gutes Match gespielt«, sagte Sam. 2017 will er wieder dabei sein, und auch das reicht ihm nicht: »Ich habe vor, bis zu meiner zwölften Maccabiah weiterzumachen – wenn ich 101 Jahre alt bin.«

Das Futsal-Team hat sich gestern in Ramat Gan mit einem achten Platz aus dem Turnier verabschiedet. Damit ist die Mannschaft von Trainer Jörg Osowski bei der Maccabiah 2017 in Israel gesetzt. Die Torschützen des Turniers im Einzelnen: Steven Hornik (8), Dima Vargun (5), Dave Rajber (3), Barry Norman (2), Manuel Schulz (2), Kevin Hornik (1) und Tom Arad (1).

Jacques Pass ist seit gestern der erfolgreichste Trainer, der je an einer Maccabiah teilgenommen hat. Der mexikanische Fußballcoach hat mit seinen Teams insgesamt 14 Spiele bei der Sportveranstaltung gewonnen. Zu Gold hat es indes noch nie gereicht: Er und seine Mannschaft gewannen dieses Jahr die Bronzemedaille. Masal tov!

Den letzten Wettkampf der Maccabiah 2013 absolvierte für das deutsche Team gestern die Basketballmannschaft. Die Spieler von Trainer Raffael Wilder verloren in der Begegnung um Platz sieben gegen Kanada 71:94.

Peter Guttmann
zieht eine positive Bilanz der diesjährigen Maccabiah. Der Präsident von Makkabi Deutschland freut sich darüber, dass die Teams viele gute Ergebnisse erzielt und insgesamt mehr Goldmedaillen als im Jahr 2009 gewonnen haben. Glücklich zeigt er sich auch über die gute Stimmung bei der Sportveranstaltung: »Das Highlight der Maccabiah war für mich der Teamgeist, der in der Makkabi-Deutschland-Mannschaft über die gesamte Zeit zu spüren war.« ppe

Israel

Atomreaktor als Ziel

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Die terroristische Miliz hatte seit dem Waffenstillstand im Oktober 2025 keine Raketen mehr auf Israel gefeuert. Nun ist die vom Iran gestützte Miliz in den Krieg eingetreten

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