Äthiopien

Leiche von junger Israelin gefunden

In der Wüste hätten Temperaturen um 50 Grad geherrscht. Foto: dpa

Eine junge Israelin hat sich in der äthiopischen Danakil-Wüste verirrt und ist dort gestorben. Die Studentin der Technion-Universität sei offenbar abgestürzt und habe sich dabei tödlich verletzt, teilte das israelische Außenministerium in Jerusalem am Sonntag mit.

Suche Bei der intensiven Suche nach der jungen Frau seien Drohnen und ein Hubschrauber eingesetzt worden. Ihre Leiche solle nach Israel überführt werden.

Israelische Medien berichteten, die 21-Jährige sei am Samstag bei einem Ausflug mit einer Studentendelegation verloren gegangen. In der Wüste hätten Temperaturen um 50 Grad geherrscht. Die junge Frau stamme aus dem arabischen Ort Arraba im Norden Israels.

Warnung Die unwirtliche Danakil-Senke in Äthiopien gilt als einer der heißesten Orte der Welt. Das Auswärtige Amt rät Touristen davon ab, die Gegend an der Grenze zu Eritrea ohne Begleitung äthiopischer Sicherheitskräfte zu besuchen.

Im Dezember 2017 wurde am Vulkan Erta Ale ein Deutscher bei einem Überfall getötet. Der etwa 600 Meter hohe Vulkan in der Danakil-Wüste zieht Touristen an, weil man dort vom Kraterrand aus einen brodelnden Lavasee beobachten kann.  dpa

Teheran

Chamenei droht USA und Israel

Die Kämpfer der »Widerstandsfront« hätten »bemerkenswerte Siege« gegen »die beiden amerikanisch-zionistischen Terrorarmeen« errungen, sagt der neue Oberste Führer

 27.05.2026

Krieg

Wo Raketen fliegen, bleiben Klassenzimmer leer

In Kiriat Schmona und anderen nördlichen Gemeinden brechen die Schülerzahlen wegen des Dauerbeschusses der Hisbollah trotz Waffenstillstand ein

von Sabine Brandes  27.05.2026

Wirtschaft

Elbit Systems erhält 1,4-Milliarden-Dollar-Auftrag aus Europa

Es geht um ein umfassendes Modernisierungspaket für Streitkräfte, das über einen Zeitraum von fünf Jahren umgesetzt werden soll

 27.05.2026

Jerusalem

Bildung: Israels Muslimas haben Vorsprung vor Männern

In der israelischen Arbeitswelt stellt sich die Situation anders dar

 27.05.2026

Meinung

Kein Boykott – nur Abscheu

Die irische Schriftstellerin Sally Rooney möchte ihren neuesten Roman doch auf Hebräisch übersetzen lassen. Zuvor sortiert sie aber Israelis aus - und das Mitgefühl gleich mit

von Sabine Brandes  27.05.2026

Jerusalem

Nach Kritik: Katz nimmt Kürzungen für Grenzorte am Gazastreifen zurück

Wegen Haushaltsproblemen hatte die Regierung mehrere Posten nicht länger finanzieren wollen

 27.05.2026

Jerusalem

Shin Bet zerschlägt Terrorzelle in Ost-Jerusalem

Im Zentrum der Ermittlungen steht Salah Hamouri, ein PFLP-Aktivist mit französischer Staatsbürgerschaft

 27.05.2026

Jerusalem

Israel bestätigt Tod des neuen Hamas-Führers in Gaza

»Mohammed Odeh gehörte zu den letzten Kommandeuren der Hamas, die an der Planung und Ausführung des Massakers vom 7. Oktober beteiligt waren«, teilen Armee und Schin Bet mit

 27.05.2026

Kommentar

Was hat Künstliche Intelligenz mit Antisemitismus zu tun?

Ein Zwischenruf von dem Holocaust-Überlebenden Roman Haller

von Roman Haller  27.05.2026