Freundeskreis Yad Vashem

Kai Diekmann ist neuer Vorsitzender

Kai Diekmann Foto: dpa

Der frühere »Bild«-Chef Kai Diekmann wurde vom Freundeskreis Yad Vashem in Deutschland zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt dem früheren NRW-Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers, der den Vorsitz in den vergangenen zwei Jahren innehatte und jetzt Vorsitzender des Kuratoriums des deutschen Freundeskreises Yad Vashem wird.

Initiative Nach Mitteilung von Yad Vashem ist Kai Diekmann seit Jahren ein Freund und Unterstützer der Internationalen Holocaust-Gedenkstätte. Bei diversen Projekten und Initiativen habe es bereits eine Zusammenarbeit gegeben, zuletzt bei einem Medienseminar für deutsche Journalisten in Yad Vashem.

Der Vorsitzende von Yad Vashem, Avner Shalev, erklärte, er freue sich sehr, Kai Diekmann als neuen Vorsitzenden des Freundeskreises in Deutschland zu begrüßen: »Ich kenne Kai Diekmann persönlich seit vielen Jahren, und ich weiß wie engagiert und ergeben er der Erinnerung an den Holocaust ist. Wir blicken mit Zuversicht auf die Zusammenarbeit mit ihm, um unseren Auftrag im Rahmen der Holocaust-Bildungs- und Erinnerungsarbeit sowohl in Deutschland als auch weltweit zu verfestigen.«

Ehre Kai Diekmann sagte, der Holocaust stelle für die Menschheitsgeschichte einen präzedenzlosen Zivilisationsbruch dar. »Wir dürfen nicht zulassen, dass dies – wie es zurzeit von manchen getan wird – infrage gestellt wird. Deshalb betrachte ich es als Ehre und zugleich als Selbstverständlichkeit, mich an dieser Stelle in den Dienst von Yad Vashem zu stellen.«

Der Freundeskreis unterstützt die Arbeit der Gedenkstätte finanziell und ideell. Der Verein fördert zahlreiche Projekte in Israel und Deutschland im Bereich der Erinnerung und Dokumentation der Schoa sowie auf pädagogischem und wissenschaftlichem Gebiet. ja

Krieg

Weiterer Raketenangriff auf Großraum Tel Aviv

Nach neuen Raketenangriffen auf Tel Aviv gibt es Berichte über mehrere Einschläge und Verletzte. Bilder zeigen zerstörte Hausfassaden

 06.04.2026

Krieg

Zwei weitere Tote nach Raketenangriff in Haifa geborgen

Nach einem iranischen Raketenangriff in der israelischen Hafenstadt Haifa wurden zwei weitere Tote geborgen. Insgesamt sterben vier Menschen, darunter Angehörige zweier Generationen einer Familie

 06.04.2026

Standpunkt

Die Militäroperation gegen das Mullah-Regime ist eine historische Chance

Ein Gastbeitrag von Roderich Kiesewetter, Bundestagsabgeordneter (CDU) und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses

von Roderich Kiesewetter  06.04.2026 Aktualisiert

Die israelische Raketenabwehr hat eine aus dem Libanon anfliegende Terror-Rakete im Visier.

Kriegsverbrechen

Iran greift Großraum Tel Aviv erneut mit Streumunition an

Der Iran setzt laut Medien erneut Streumunition bei Angriffen auf Tel Aviv und Haifa ein. Human Rights Watch sieht dadurch eine langfristige Gefahr für Zivilisten

 06.04.2026

Debatte

Antisemitismus und Israel-Hass: Auswärtiges Amt rügt Goethe-Institut für Ausstellung

Um die palästinensisch-amerikanische Künstlerin Basma al-Sharif gab es wegen Social-Media-Posts zuletzt Wirbel. Das gilt auch für die Teilnahme an einer Ausstellung in Vilnius

 04.04.2026

Modschtaba Chamenei

Wo ist der neue Ayatollah?

Der »Oberste Führer« des Iran ist seit seiner Wahl nicht öffentlich aufgetreten. Ist er noch am Leben?

von Sabine Brandes  04.04.2026

Beirut

Israel: Hochrangiger Hisbollah-Kommandeur getötet

Im Krieg zwischen Israel und der libanesischen Terrororganisation ist keine Deeskalation in Sicht. In der Nacht trifft ein heftiger israelischer Angriff erneut Ziele in Beirut

 01.04.2026

Ramallah

Generalstreik: Palästinenser protestieren gegen israelisches Todesstrafe-Gesetz

Ein Generalstreik legt das Westjordanland und Ost-Jerusalem lahm. Palästinenser protestieren gegen das neue israelische Gesetz zur Todesstrafe für Terroristen

 01.04.2026

Wahlkampf in Israel

Opposition stellt Netanjahus Kriegsbilanz infrage

Der Ministerpräsident sei »nicht in der Lage, eine strategische Lösung zu erreichen«, sagt Oppositionsführer Jair Lapid

 01.04.2026