Terror

Israeli in Westbank getötet

Die Tapuach-Kreuzung im Westjordanland Foto: cc

Bei einem mutmaßlichen Terroranschlag hat ein Palästinenser am Dienstagmorgen einen Israeli getötet. Nach ersten Berichten der Sicherheitskräfte fand die Attacke an der Tapuach‐Kreuzung in der Nähe der Stadt Ariel im palästinensischen Westjordanland statt. Der Attentäter stach den 32‐jährigen Bewohner einer nahe gelegenen Siedlung in die Brust und verletzte ihn schwer.

Anschließend – erklärten Augenzeugen – habe der Angreifer die Waffe seines Opfers an sich genommen und aus nächster Nähe auf ihn geschossen. Bemühungen von Magen David Adom, den Mann wiederzubeleben, scheiterten. Er starb noch vor Ort.

Anhalter Der Attentäter eröffnete anschließend das Feuer auf Grenzsoldaten, die sich in der Nähe befanden. Diese schossen zurück, verletzten den Mann und setzten ihn damit außer Gefecht.

Im Januar 2012 ist an der gleichen Stelle ein 17‐jähriger Israeli von einem palästinensischen Terroristen mit einem Messer angegriffen und verletzt worden. Seit September 2011 ist dies der erste Terroranschlag auf Israelis in der Westbank, der Menschenleben kostete.

An der Kreuzung in der nördlichen Westbank warten täglich Anhalter, um von vorbeifahrenden Pkws mitgenommen zu werden.

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