Jerusalem

Israel kritisiert Chile für Tempelberg-Besuch mit Palästinensern

Der Felsendom in Jerusalem Foto: Flash 90

Ein Besuch des chilenischen Präsidenten Sebastián Piñera mit palästinensischen Vertretern auf dem Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt sorgt für Ärger in Israel.

Das israelische Außenministerium rügte den chilenischen Botschafter für den Besuch, wie eine Sprecherin am Mittwoch bestätigte. Das gemeinsame Treffen verstoße gegen vorherige Absprachen.

Felsendom Ein Foto zeigte den chilenischen Präsidenten mit dem palästinensischen Minister für Jerusalem, Fadi Hidmi, und jordanischen Regierungsvertretern vor dem Felsendom. Ein palästinensischer Vertreter betonte, Piñera sei bereits zuvor auf dem Tempelberg gewesen und habe den Präsidenten dort nur getroffen. Die jordanische Wakf-Behörde ist für die Verwaltung des Tempelbergs zuständig.

»Außenminister Israel Katz sieht jeden Verstoß gegen die israelische Souveränität auf dem Tempelberg als schwerwiegend an, insbesondere wenn er klare Regeln und Absprachen verletzt«, hieß es in einer Mitteilung des Außenministeriums. dpa

Iran

Iranisches Regime droht mit Angriff auf US-Stützpunkte

Seit rund zwei Wochen gehen Menschen im Iran auf die Straße. US-Präsident Trump warnte Teheran vor Gewalt gegen die Protestierenden. Laut Berichten erwägt er Militärschläge. Das Mullah-Regime warnt

 11.01.2026

Waffenruhe

Israelische Armee bereitet Offensive auf Gaza-Stadt vor

Sollte sich die Hamas nicht freiwillig entwaffnen, will die Armee den Angriff noch im März beginnen

 11.01.2026

Be'eri

Nach dem 7. Oktober

Daniel Neumann hat den Kibbuz Be’eri besucht und fragt sich, wie es nach all dem Hass und Horror weitergehen kann. Er weiß, wenn überhaupt, dann nur in Israel

von Daniel Neumann  10.01.2026

Knesset

In den Startlöchern

Israels Parteien bereiten sich auf die Wahl vor

von Sabine Brandes  10.01.2026

Nachrichten

Wetter, Katargate, Bevölkerung

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  10.01.2026

Kommentar

Ärzte mit Grenzen

Die Waffen schweigen weitgehend in Gaza, der Informationskrieg tobt weiter. Ein besonders niederträchtiges Beispiel liefert »Ärzte ohne Grenzen«

von Wolf J. Reuter  10.01.2026 Aktualisiert

Kommentar

Die Proteste im Iran und die blamable Berichterstattung von ARD und ZDF

Die Mullahs sollen weg, der Schah soll kommen: Dafür hat die Linke gerade keine Erklärung parat - und mit ihr auch nicht die links geprägten Redaktionen des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks

von Christoph Lemmer  10.01.2026

Gesellschaft

»Habaita« – das Wort des Jahres in Israel

Ein simpler hebräischer Ausdruck aus drei Silben bezeichnet das Gefühl eines ganzen Landes

von Sabine Brandes  10.01.2026

Iran

Netanjahu zu den Protesten im Iran: »Wir stehen an eurer Seite«

Jerusalem beobachtet genau, wie das Regime in Teheran auf die Demonstrationen reagiert

von Sabine Brandes  10.01.2026 Aktualisiert