Jom Hasikaron

Israel gedenkt seiner Gefallenen

Eine Frau trauert auf dem Jerusalemer Herzlberg-Friedhof um ihren 1987 bei einem Terroranschlag getöteten Bruder. Foto: imago images/ZUMA Wire

Heute Abend beginnt in Israel der Jom Hasikaron, an dem das Land seiner Kriegs- und Terroropfer gedenkt. Zu diesem Anlass hat nun das israelische Verteidigungsministerium neue Zahlen zu den Opfern von Krieg und Terror, der gegen den jüdischen Staat gerichtet war, veröffentlicht.

Demnach kamen in den vergangenen zwölf Monaten 43 israelische Soldaten und Zivilisten in direktem Zusammenhang mit militärischen Handlungen zu Tode. Weitere 69 Personen starben an bereits länger zurückliegenden Verletzungen aus Kampfhandlungen oder Anschlägen.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Demnach erhöht sich die von den israelischen Behörden berechnete Gesamtzahl der Toten auf 27.086.

GEDENKFEIERN Wie jedes Jahr werden im ganzen Land für eine Minute die Sirenen ertönen, um der Kriegs- und Terrortoten zu gedenken. Für Mittwoch hat die israelische Regierung einige Corona-bedingte Beschränkungen der Versammlungsfreiheit aufgehoben, um es Angehörigen, die noch nicht oder nur unvollständig geimpft sind, zu ermöglichen, an den Gedenkveranstaltungen teilzunehmen. Allerdings soll diese Ausnahme nur für Familienangehörige der Gefallenen gelten.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Im vergangenen Jahr, zu Beginn der Coronavirus-Pandemie, wurden am Jom Hasikaron Gedenkfeiern ohne Publikum abgehalten. Zahlreiche kleinere Veranstaltungen auf Friedhöfen fielen ganz aus.

YOM HAAZMAUT Die Zeremonien für die Gefallenen dauern am Mittwoch bis zum Sonnenuntergang an. Dann weicht die Trauer der Freude. Seit Tagen bereits sind im ganzen Land die Flaggen gehisst, Straßen, Balkone und Haustüren mit blau-weißen Wimpeln und Davidsternen geschmückt.

Die Israelis feiern dann den 73. Geburtstag des jüdischen Staates. Passend dazu gab das Zentrale Statistikbüro nun bekannt, dass inzwischen 9,3 Millionen Menschen in Israel leben. Bis zum Jahr 2048 soll sich die Einwohnerzahl auf rund 15 Millionen israelische Staatsbürger belaufen. mth/ppe

Shireen Abu Akleh

Klage in Den Haag eingereicht

Al Jazeera bringt den Tod der Journalistin vor den Internationalen Strafgerichtshof

von Sabine Brandes  07.12.2022

Forschung

Genetischer Blick ins Mittelalter

Experten untersuchten DNA von Juden in Erfurt

von Sabine Brandes  06.12.2022

Westjordanland

Hochrangiges Mitglied des Islamischen Dschihad festgenommen

Der Mann wird verdächtigt, an terroristischen Aktivitäten beteiligt gewesen zu sein

 05.12.2022

Jerusalem

Unnötige Provokation

Die Vorhaben zu Rückkehrrecht und Konversion irritieren viele Juden in aller Welt

von Sabine Brandes  05.12.2022

Nachrichten

Besuch, Rakete, Schwindler

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  04.12.2022

Analyse

Wenig Hoffnung

30 Jahre nach den Osloer Abkommen tobt eine neue Terrorwelle

von Sabine Brandes  01.12.2022

Rahat

Schatzsuche im Brunnen

Drei Antiquitätenräuber wurden in der archäologischen Stätte von Horvat Maaravim auf frischer Tat ertappt

von Sabine Brandes  30.11.2022

Jerusalem

Netanjahu will mehr Zeit für Regierungsbildung

Likud will Gesetz ändern, um den wegen Steuervergehen vorbestraften Arie Deri wieder zum Minister zu machen

von Sabine Brandes  30.11.2022

Archäologie

3000 Jahre alter Skarabäus entdeckt

Nach Angaben der Altertumsbehörde stammt das Fundstück aus der Bronzezeit

 30.11.2022