Jerusalem

Neue Maßnahmen zur Terror-Bekämpfung beschlossen

Premier Netanjahu nach den Anschlägen in Jerusalem iim Gespräch mit der Presse Foto: copyright (c) Flash90 2022

Nach zwei Terrorangriffen mit sieben Toten und mehreren Verletzten in Jerusalem hat Israels Sicherheitskabinett neue Maßnahmen zur Terror-Bekämpfung beschlossen. So sollen israelische Bürger etwa leichter und schneller Lizenzen für Schusswaffen bekommen, wie das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in der Nacht zum Sonntag mitteilte.

Details dazu, wie genau die Erleichterungen für den Waffenerwerb aussehen sollen, gab es zunächst nicht. Das Sicherheitskabinett war Samstagabend zusammengekommen, um sich mit der Lage nach den Terrorangriffen zu befassen.

Bei der Sitzung wurde auch beschlossen, Angehörigen von Attentätern, die Terrorismus unterstützen, ihre Sozialversicherungsansprüche sowie Gesundheitsleistungen zu entziehen. Ob und wie genau überprüft werden soll, ob jemand Terror-Unterstützer ist, war zunächst unklar.

Weiterhin wurde beschlossen, dass Armee und Polizei gezielt illegale Waffen einsammeln sollen. Weitere Schritte, um etwa Siedlungen zu stärken, werden demnach noch zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

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Am Freitag hatte ein palästinensischer Angreifer das Feuer auf Besucher einer Synagoge in Jerusalem eröffnet. Sieben Menschen starben, mehrere wurden verletzt. Der Attentäter wurde nach Angaben der Polizei auf der Flucht erschossen.

Am Samstag verletzte ein 13-Jähriger bei einem Angriff zwei Israelis durch Schüsse. Bewaffnete Passanten schossen auf den Jungen, der anschließend medizinisch versorgt wurde. dpa

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