Eurovision Song Contest

Imri hat’s geschafft

Der 25-jährige Imri Ziv sicherte sich den Einzug ins Finale des 62. Eurovision Song Contest (ESC). Foto: Flash 90

Israels Hoffnungen ruhen auf Imri Ziv. Der 25-jährige Sänger aus Hod Hascharon sicherte sich am Donnerstagabend mit dem energiegeladenen Pop-Dance-Song »I feel alive« beim zweiten Halbfinale in Kiew das Ticket für den Einzug ins Finale des 62. Eurovision Song Contest (ESC) am Samstag.

Wenige Stunden vor seinem Auftritt teilte der Sänger auf Instagram seine Gefühle mit den Fans. »Viel zu lange habe ich auf etwas Großartiges gewartet – und jetzt ist es so weit!« Worte könnten nicht beschreiben, wie er sich fühle, schrieb Imri und dankte seinen Fans für die Unterstützung. Seine Follower bat er: »Vergesst für drei Minuten lang eure Probleme, eure Sorgen und fühlt euch lebendig!«

rampenlicht Im Gegensatz zu vielen seiner Mitbewerber um den Sieg aus ganz Europa weiß Imri genau, wie es läuft beim ESC – denn er ist nun schon zum dritten Mal dabei. Nachdem er 2015 in Wien und 2016 in Stockholm als Backgroundsänger seine Kollegen Nadav Guedj und Hovi Star begleitete, steht er als Gewinner des israelischen Vorentscheids Kochav haba (The next star) 2017 nun selbst im Rampenlicht des größten Musikwettbewerbs der Welt.

»I feel alive« ist zugleich auch Imris Debütsingle. »Das Lied handelt von meiner Reise zum Erfolg, dem Versuch, meinen eigenen Weg zu finden und davon, niemals aufzugeben«, sagt Imri über den Titel.

interpreten In Kiew treten am Samstag 26 Interpreten gegeneinander an. 20 von ihnen haben sich über die beiden Semifinals qualifiziert, sechs Teilnehmer, darunter Levina aus Deutschland, sind bereits gesetzt.

Nachdem die Reihenfolge der Auftritte mittlerweile ausgelost wurde, steht Imri Ziv als Startnummer eins fest. Der Israeli wird also die Show eröffnen. Laut »Times of Israel« hat er sogar gute Chancen auf den Sieg. Einfach wird es jedoch nicht – denn Imri muss sich dabei gegen die als Favoriten gehandelten Beiträge aus Italien, Schweden, Belgien und Portugal durchsetzen. ksh

Twitter: @imriziv
Instagram: www.instagram.com/imriziv

Beit Zazir

Herzog weist Trumps Angriffe zurück: Israels Souveränität »nicht zu verkaufen«

Der israelische Präsident spricht von einem »unverhohlenen Angriff auf die Symbole der Staatsführung« seines Landes

 13.03.2026

Alltag im Krieg

Mitgehört im Bunker ...

Schlaflos in Tel Aviv: Iranische Raketen halten in den Nächten die Israelis wach

von Sabine Brandes  13.03.2026

Meinung

Iran: Der Verrat des Westens

Die Islamische Republik ist angeschlagen, doch ihre Unterstützer im Westen sind nach wie vor aktiv

von Jacques Abramowicz  13.03.2026

Analyse

Der strategische Fehler Teherans – und die Chance auf eine neue Ordnung im Nahen Osten

Wie der Krieg gegen das iranische Regime die Machtverhältnisse der Region dauerhaft verändern könnte

von Sacha Stawski  13.03.2026

Jerusalem

Netanjahu: Kriegsziel ist Zerstörung der Atom- und Raketenprogramme

An die Iraner gerichtet sagt der Ministerpräsident, Israel versuche, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Menschen selbst gegen die Führung in Teheran vorgehen könnten

 13.03.2026

Jerusalem

Israel sieht erste Risse in iranischer Führung

Israels Außenminister: Es gibt bereits Anzeichen für Differenzen zwischen politischen Entscheidungsträgern und militärischen Verantwortlichen in Teheran

 13.03.2026

Nahost

Iranische Zivilisten schicken Israel Hinweise auf Regime-Ziele

Menschen im Iran informieren die israelischen Streitkräfte über Einrichtungen des Regimes. Die Angaben werden geprüft und führen dann zu Angriffen

 13.03.2026

Israel

Hamas-Terrorist misshandelt? Anklage gegen fünf Reservisten fallengelassen

Den fünf Männern wurde vorgeworfen, im berüchtigten Militärgefängnis Sde Teiman einen Terroristen so stark sexuell misshandelt zu haben, dass dieser ins Krankenhaus gebracht werden musste

 12.03.2026

Iran-Krieg

Israel ruft Bewohner des Südlibanons zur Flucht auf

Der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah spitzt sich weiter zu: Die israelische Armee weitet ihren Evakuierungsaufruf für den Süden des Nachbarlandes aus

 12.03.2026