Jerusalem

»Hisbollah an aggressiven Aktionen hindern«

Israels Premier Benjamin Netanjahu Foto: Flash 90

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat die UN-Friedenstruppen im Libanon (UNIFIL) zu einem entschlosseneren Vorgehen gegen die pro-iranische Terrormiliz Hisbollah aufgefordert.

»Sie sollten die Hisbollah an diesen aggressiven Aktionen gegen Israel hindern«, sagte Netanjahu am Mittwoch bei einem Treffen mit Matteo Salvini, Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident Italiens.

WAFFENGANG Israel hat seit vergangener Woche nach Angaben der Armee drei Tunnel der Hisbollah im israelisch-libanesischen Grenzgebiet gefunden. Israel kündigte eine Operation zur Zerstörung der Tunnel an.

Die Terrororganisation Hisbollah verfügt nach Schätzungen über mehr als 100.000 Raketen.

Die Entdeckung dieser Tunnel nährt in der israelischen Regierung die Sorge vor einem neuen Waffengang mit der Hisbollah, die nach Schätzungen über mehr als 100.000 Raketen verfügt. Zuletzt war es 2006 zu einem rund einmonatigen Krieg zwischen Israel und der Hisbollah gekommen.

SOLDATEN Die Blauhelme der UNIFIL überwachen seit 1978 das Grenzgebiet zwischen Israel und dem Libanon. Gegenwärtig sind etwas mehr als 10.000 UN-Soldaten an dem Einsatz beteiligt. Auch die Bundeswehr ist mit mehr als 100 Soldaten dabei.

Nach seiner Ankunft in Israel war Salvini am Dienstag mit einem Hubschrauber in den Norden des Landes geflogen, um die Terrortunnel zu besichtigen. Auch Italien stellt Soldaten für die UNIFIL-Truppe.  dpa/ja

Israel

Erdgas-Exporte nach Ägypten genehmigt

Energieminister Yuval Steinitz: »Wichtigste Wirtschaftszusammenarbeit« seit Unterzeichnung des Friedensabkommens

 16.12.2019

Gideon Saar

Netanjahu-Herausforderer spricht sich gegen Palästinenserstaat aus

Der Politiker tritt am 26. Dezember bei der Wahl des neuen Likud-Vorsitzenden gegen den Premier an

 16.12.2019

Diplomatie

Brasilien will Botschaft nach Jerusalem verlegen

Am Sonntag wurde die Handelsvertretung des Landes eröffnet

 15.12.2019

Tel Aviv

Rüpel auf Rädern

Die Stadtverwaltung will stärker gegen rücksichtslose Fahrer von E-Rollern vorgehen

von Sabine Brandes  15.12.2019

Interview

»Zusammenleben statt kämpfen«

Israels Staatspräsident Reuven Rivlin über Jerusalem als Stadt Gottes, den interreligiösen Dialog und die Liebe seines Vaters zur arabischen Sprache

 13.12.2019

Verkehr

Jerusalem–Tel Aviv in 32 Minuten

In Kürze soll Israels erster Hochgeschwindigkeitszug nach langen Verzögerungen regelmäßig fahren

von Sabine Brandes  13.12.2019