Jerusalem

Herzog: »Israel ist in der Lage, seine Feinde zu besiegen«

Präsident Isaac Herzog Foto: copyright (c) Flash90 2024

Zehn Monate nach den Massakern des palästinensischen Terrors in Israel hat Israels Präsident Isaac Herzog auf die starke Resilienz seines Volkes verwiesen. In einer Videoansprache erklärte er, Israel sei in der Lage, seine Feinde zu konfrontieren und sie zu besiegen.

Auch rief er die jüdische Weltgemeinschaft zu Zuversicht auf, während Israel mit einem weiteren Angriff des Iran und dessen Terror-Freunden der Hisbollah rechnete. Der jüdische Staat sei »mit vielen Ressourcen gesegnet«, sagte er.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

»Schwierige Momente«

Laut Herzog sind Israels Feinde voller Hass und »durch Radikalismus und Antisemitismus geblendet«. Israel habe jedoch eine hoch motivierte Armee, Nachrichtendienste, Luftabwehrsysteme sowie solide Bündnisse. Diese würden Werte wie das Leben und die Freiheit verteidigen. Die Vereinigten Staaten hob Herzog als wichtigsten Partner hervor.

Dies seien »schwierige Momente für Israel und das jüdische Volk«, so der Präsident.

Herzog erwähnte den fünften Geburtstag von Ariel Bibas, der mit seinem Bruder Kfir und seinen Eltern seit dem 7. Oktober als Geisel festgehalten wird. im (mit kna)

Mullahs

Iran droht, Israel werde nur noch »verbrannte Erde« sein

Revolutionsgarden sprechen offen über Vernichtung Israels, sollte dessen Energieinfrastruktur angegriffen werden.

von Sabine Brandes  19.10.2026

Westjordanland

Zehn extremistische Siedler nach Gewaltexzess festgenommen

Präsident Isaac Herzog entschuldigt sich bei Opfern. Zugleich fordert eine Menschenrechtsorganisation eine Hotline für Notfälle im Westjordanland

von Sabine Brandes  19.10.2026

Westjordanland

Israels Armee räumt illegale Außenposten im Westjordanland

Als lasch kritisierte Gerichtsurteile gegen radikale Siedler helfen eher Wiederholungstätern als den Sicherheitskräften

 19.10.2026

Belfast

Barack Obama wirft Israel Landraub vor

Der jüdische Staat sei »zu weit gegangen«, sagt der frühere US-Präsident. Die Reaktion der Palästinenser auf die »jüdische Kontrolle über das Gebiet« sei deshalb aus ihrer Sicht nachvollziehbar gewesen

 19.10.2026

Israel

Trump stellt sich vor der Wahl hinter Netanjahu

Neun Tage vor der Parlamentswahl spricht der US-Präsident dem israelischen Ministerpräsidenten seine »volle und uneingeschränkte Unterstützung« aus. Netanjahu bedankt sich prompt

 18.10.2026

Israel

Führung und Verantwortung

Benjamin Netanjahus ehemaliger Militärsekretär erhebt Vorwürfe gegen den Premier

von Sabine Brandes  18.10.2026

Nahost

Bericht: Siedler attackieren EU-Diplomaten im Westjordanland

Maskierte Männer umstellen ein Diplomatenfahrzeug bei der Olivenernte im Westjordanland. Auch eine US-Fotografin wird verletzt

 18.10.2026

Kommentar

Ein Tag der Schande

Die Linkspartei, SPD und Grüne haben ihre Sondierungen beendet. Nun wollen sie in Berlin eine Regierung bilden

von Philipp Peyman Engel  17.10.2026

Meinung

Keine Wahlen in Palästina: Armutszeugnis für den Westen

Mahmud Abbas hat die Wahlen in den Palästinensergebieten erneut um ein Jahr verschoben und bricht damit seine Zusagen. Wann zieht man in Europa endlich Konsequenzen?

von Jacques Abramowicz  16.10.2026