Nahost

Hamas nimmt 45 Palästinenser wegen »Kollaboration« fest

Militante Palästinenser im Gazastreifen Foto: imago

Die radikalislamische Terrororganisation Hamas hat im Gazastreifen 45 Palästinenser wegen des Verdachts der Kollaboration mit Israel festgenommen. Nach Aussage der Hamas seien sie nach einer gescheiterten Geheimoperation der israelischen Armee in dem Küstengebiet festgesetzt worden. Den Palästinensern droht die Todesstrafe.

Bereits im November war angeblich eine verdeckte israelische Einheit von militanten Hamas-Kämpfern im Gazastreifen enttarnt worden, es kam zu einem heftigen Feuergefecht. Anschließend schossen militante Palästinenser Hunderte Raketen nach Israel.

Die festgenommenen Palästinenser gestanden – angeblich aus freien Stücken.

MILITANT Die israelische Luftwaffe reagierte darauf mit Luftangriffen auf militärische Ziele der Terrororganisation. Insgesamt wurden sieben militante Palästinenser und ein israelischer Offizier getötet.

Die Hamas zeigte am Dienstag im Internet ein Video, auf dem mehrere der Festgenommenen eine Zusammenarbeit mit dem israelischen Inlandsgeheimdienst Schin Bet gestehen – angeblich aus freien Stücken.

»Wir schicken eine Botschaft an Israel und an alle ihre Kollaborateure, dass wir sie in unserem Griff haben und unsere Sicherheitsapparate alle ihre Aktivitäten vereiteln können«, sagte ein Sprecher der Hamas.

Den Palästinensern droht die Todesstrafe.

Bereits im Dezember hatte ein Hamas-Gericht sechs Palästinenser zum Tode verurteilt, weil sie angeblich mit Israel zusammengearbeitet haben. Ob die fünf Männer und eine Frau bei der gescheiterten Geheimoperation geholfen hatten, blieb allerdings unklar.  dpa/ja

Ramat Gan

Babyfreuden im Zoo

Erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt ist im Safari-Tierpark bei Tel Aviv wieder ein Orang-Utan-Baby zur Welt gekommen

 25.07.2021

Tel Aviv

Per Direktflug nach Marokko

Erste Maschine startete am Sonntag vom internationalen Flughafen Ben Gurion in Richtung Marrakesch

 25.07.2021

Pegasus

Produkte nur an »sicherheitsüberprüfte« ausländische Regierungen verkauft

NSO Group: Software nicht für Cyberüberwachung in USA verwendbar

 24.07.2021

Olympische Spiele

»Ich bin eben ein bisschen extrem«

Beatie Deutsch ist orthodox, fünffache Mutter und Marathonläuferin. Die israelische Meisterin will nun in Japan laufen – aber nicht am Schabbat

von Martin Krauss  24.07.2021

Hilfsfonds

Israel erhält Entschädigung nach Umweltkatastrophe

Im Februar hatten große Ölmengen die Küsten des Landes stark verschmutzt

 23.07.2021

Nachrichten

Solidarität, Besuch, Ministerien

Kurzmeldungen aus Israel

von Ingo Way  23.07.2021

Covid-19

Israel will Grünen Pass wieder einführen

Steigende Infektionszahlen: Corona-Kabinett beschließt weitere Beschränkungen

 22.07.2021

Jerusalem

2700 Jahre altes Ferkel-Skelett in der Davidsstadt

Bei Ausgrabungen südlich des Tempelbergs stießen Forscher auf Knochengerüst – Fund gibt Rätsel auf

 22.07.2021

Kaschrut

Israels Regierung will die Koscher-Zertifizierung reformieren

Das Oberrabbinat und ultraorthodoxe Knessetabgeordnete reagieren empört

 22.07.2021