KINO

Gal Gadot wird zu Kleopatra

Gal Gadot Foto: imago

»Wonder Woman«-Darstellerin Gal Gadot (35) will es »Cleopatra«-Star Elizabeth Taylor (1932 - 2011) gleichtun. Für das Studio Paramount wird die israelische Schauspielerin in der Rolle der legendären Herrscherin des alten Ägypten vor die Kamera treten.

»Cleopatra ist eine Geschichte, die ich schon seit sehr langer Zeit erzählen wollte«, schrieb Gadot am Sonntag auf Twitter. Sie sei dem erstklassigen Team hinter diesem Projekt sehr dankbar. Gadot verlinkte einen Bericht des Branchenblatts »Deadline.com« mit Angaben zu dem geplanten Film.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Die Regie übernimmt demnach Patty Jenkins (49, »Monster«), mit der Gadot bereits »Wonder Woman« und die Fortsetzung »Wonder Woman 1984« drehte. Das Skript für das Historienepos verfasst Laeta Kalogridis, die zuvor die Drehbücher für Hits wie »Shutter Island«, »Terminator: Genisys« und »Alita: Battle Angel« schrieb.

Pläne für eine Neuauflage von »Cleopatra« schwirren schon lange durch Hollywood. 2010 etwa äußerte »Titanic«-Regisseur James Cameron den Wunsch, Angelina Jolie in der Rolle der mächtigen und schönen Herrscherin vor die Kamera zu holen.

In ihrer vielleicht bekanntesten Rolle verkörperte Schauspiel-Diva Elizabeth Taylor 1963 unter der Regie von Joseph Mankiewicz die ägyptische Königin. Als Leinwandpartner Marcus Antonius trat Richard Burton auf, den sie später heiratete. »Cleopatra« gewann vier Oscars, trieb das Studio 20th Century Fox wegen der enormen Produktionskosten aber fast in den Bankrott.

Kleopatra war die letzte Königin Ägyptens. In ihrer 21-jährigen Herrscherzeit von 51 bis 30 vor Christus prägte sie das Land entscheidend. Sie hatte Kinder mit Julius Caesar und Marcus Antonius. Um die Regentin ranken sich unzählige Mythen, auch ihre Schönheit ist legendär.  

Gadot sollte als Amazonenkämpferin in »Wonder Woman 1984« eigentlich im Juni in die Kinos kommen, doch wegen der Corona-Pandemie wurde der Filmstart mehrfach verschoben, zuletzt auf Ende Dezember.

Kommentar

Warum es eine Brandmauer gegen die Linkspartei braucht

Wenn eine Brandmauer nur auf einer Seite steht, brennt es von der anderen rein. Über diese offene Seite müssen wir reden

von Nelly Eliasberg  19.09.2026 Aktualisiert

Berlin

Berliner Linke nennen Hamas-Massaker »Widerstand«

In einer Sitzung wurde die Forderung nach einer »vollen politischen und materiellen Unterstützung des palästinensischen Widerstands in all seinen Formen« erhoben. Und dies ist nur die Spitze des Eisbergs

 19.09.2026 Aktualisiert

Ranking

Das sind die 50 einflussreichsten Juden weltweit

von Michael Thaidigsmann  19.09.2026

Jerusalem

NGO Monitor: Umbenennungen sollen Sanktionen gegen Terror-Verbindungen umgehen

Betroffen sind vor allem Organisationen, denen Verbindungen zur Hamas oder zur PFLP vorgeworfen werden. Was bedeutet dies für die Wirksamkeit von Sanktionssystemen?

 18.09.2026

Social Media

Nach weltweiten viralen Song: Hasswelle gegen israelische Band Temper City

Der Song der israelischen Band wird zum Welthit – bis die Herkunft der Musiker bekannt wird. Dann beginnt im Netz der Boykott

von Sabine Brandes  18.09.2026

Luftfahrt

SAS streicht geplante Direktflüge zwischen Kopenhagen und Tel Aviv

Welche Begründung liefert die skandinawische Fluglinie für ihren Kurswechsel?

 18.09.2026

Terrorismus

Die Huthi bedrohen den Hafen von Eilat

Die Kontrolle über eine der wichtigsten Handelsrouten droht sich zu verschärfen – mit Folgen für Israels Seehandel, Versorgung und Lebenshaltungskosten

von Sabine Brandes  18.09.2026

Reaktion

»Wir dürfen nicht dulden, dass Ausländerkriminalität, Judenhass an der Tagesordnung sind«

Kanzler Merz sprach in Berlin über Migration und den grassierenden Judenhass im Land

 17.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge

Nach ersten Erkenntnissen handelte der polizeibekannte Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit allein

 18.09.2026 Aktualisiert