Jom Jeruschalajim

»Für die Stadt der Sehnsucht«

Der Jom Jeruschalajim an der Kotel Foto: Flash 90

Der traditionelle Umzug zum Jerusalemtag am 22. Mai darf auch in diesem Jahr stattfinden.

Das Oberste Gericht Israels befürwortete am Mittwoch eine entsprechende Petition der Veranstalter, wie der Sender »Arutz Scheva« (Mittwoch) berichtete. Eine Einigung über die notwendigen Covid-19-Einschränkungen verwies das Gericht in die Zuständigkeit von Polizei und Veranstaltern.

MENSCHENKETTE Diese einigten sich laut Bericht auf eine Maximalzahl von 600 Teilnehmern für eine Menschenkette vom Stadtzentrum bis in die Altstadt. Weitere maximal 450 Teilnehmer sollen an einer Veranstaltung an der Kotel teilnehmen dürfen.

Ferner soll es mehreren Hundert Menschen erlaubt werden, zwischen dem Jaffator und dem Damaskustor auf der Altstadtmauer zu stehen.

Zum Auftakt des Jerusalemtags sollen am Donnerstagabend Gebete und Gesänge über Jerusalem von der Kotel übertragen werden, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte.

ISRAELFAHNE Während der Feier, an der Israels Oberrabbiner, der Rabbiner der Kotel, Jerusalems Bürgermeister sowie der Minister für Jerusalem-Angelegenheiten teilnehmen werden, soll auch eine große Israelfahne gehisst werden.

Der Jerusalemtag sei der »Feiertag für die Stadt der Sehnsucht des jüdischen Volkes, unserer ewigen Hauptstadt – Jerusalem«, sagte Rabbiner Schmuel Rabinowitz laut Mitteilung. Traditionell ziehen Gruppen mit israelischen Fahnen durch die Altstadt. kna/ja

Argentinien

Der jüdische Teil von Messi

Während im Internet Gerüchte über Herkunft und Sympathien der Spielerikone kursieren, erzählen die Söhne eines verstorbenen argentinischen Fußballfans eine andere, besonders schöne Geschichte

von Sophie Albers Ben Chamo  19.07.2026 Aktualisiert

Hightech

Zu Besuch im Silicon Wadi

Israels größter Technologiepark will IT-Talente nach Haifa locken. Das ist gar nicht so einfach

von Valentin Suckut  18.07.2026

Kommentar

Warum ich mit der SPD fertig bin

Eine späte Einsicht ist besser als gar keine, oder?

von Imanuel Marcus  18.07.2026

Jerusalem

Herzog im saudischen Fernsehen: »Mein Traum ist Frieden mit Saudi-Arabien«

Der israelische Präsident äußert sich auch zu den Themen Iran, Syrien, Libanon und Gaza: »Mein Herz schmerzt um jeden unschuldigen palästinensischen Zivilisten, der getötet wird.«

 17.07.2026

Jerusalem

Knesset verabschiedet umstrittene Medienreform – Opposition zieht vor Gericht

Das Gesetz erweitert den Einfluss der Regierung auf den Nachrichtenmarkt erheblich. Nach der Verabschiedung reichten mehrere Organisationen und Oppositionsparteien Klagen beim Obersten Gerichtshof ein

 17.07.2026

Neue Umfrage

Netanjahus Koalition stürzt auf 48 Sitze ab – Opposition kommt auf 62

In Israel zeichnet sich nur gut drei Monate vor der Wahl ein deutlicher Stimmungsumschwung ab

 17.07.2026

Jerusalem

Netanjahu verschiebt USA-Reise wegen Lindsey Grahams Beerdigung

Ursprünglich hatte der israelische Ministerpräsident morgen abfliegen und bis Dienstag in den USA bleiben wollen

 17.07.2026

Essay

Der Flüchtlingsstatus der Palästinenser muss endlich enden

Wer über Asyl spricht, muss auch über die Bedingungen sprechen, unter denen Schutz wieder entfallen sollte

von Steven Guttmann  16.07.2026

Italien

Wenn Anne Frank und Primo Levi mit »Nazis« beschmiert werden

Erneut antisemitischer Vandalismus gegen ein Holocaust-Gedenkgemälde in Mailand

 16.07.2026