Jom Jeruschalajim

»Für die Stadt der Sehnsucht«

Der Jom Jeruschalajim an der Kotel Foto: Flash 90

Der traditionelle Umzug zum Jerusalemtag am 22. Mai darf auch in diesem Jahr stattfinden.

Das Oberste Gericht Israels befürwortete am Mittwoch eine entsprechende Petition der Veranstalter, wie der Sender »Arutz Scheva« (Mittwoch) berichtete. Eine Einigung über die notwendigen Covid-19-Einschränkungen verwies das Gericht in die Zuständigkeit von Polizei und Veranstaltern.

MENSCHENKETTE Diese einigten sich laut Bericht auf eine Maximalzahl von 600 Teilnehmern für eine Menschenkette vom Stadtzentrum bis in die Altstadt. Weitere maximal 450 Teilnehmer sollen an einer Veranstaltung an der Kotel teilnehmen dürfen.

Ferner soll es mehreren Hundert Menschen erlaubt werden, zwischen dem Jaffator und dem Damaskustor auf der Altstadtmauer zu stehen.

Zum Auftakt des Jerusalemtags sollen am Donnerstagabend Gebete und Gesänge über Jerusalem von der Kotel übertragen werden, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte.

ISRAELFAHNE Während der Feier, an der Israels Oberrabbiner, der Rabbiner der Kotel, Jerusalems Bürgermeister sowie der Minister für Jerusalem-Angelegenheiten teilnehmen werden, soll auch eine große Israelfahne gehisst werden.

Der Jerusalemtag sei der »Feiertag für die Stadt der Sehnsucht des jüdischen Volkes, unserer ewigen Hauptstadt – Jerusalem«, sagte Rabbiner Schmuel Rabinowitz laut Mitteilung. Traditionell ziehen Gruppen mit israelischen Fahnen durch die Altstadt. kna/ja

New York/Madrid

»Warum unterhält Spanien noch immer koloniale Enklaven in Afrika?«

Israels UNO-Botschafter Danny Danon: »Vielleicht sollte Spanien, bevor es uns weiter belehrt, der Welt etwas erklären.«

 02.08.2026

Street-Art

Jeden Tag ein neues Gesicht

In Tel Aviv zeugen unzählige Graffitis von dem, was die Stadt und ihre Menschen bewegt. Eine Tour

von Valentin Suckut  02.08.2026

Kommentar

Sánchez’ alter, antisemitischer Trick

Wer trägt die Verantwortung für die jüngste Katastrophe in Ceuta? Ausnahmsweise wohl nicht »die Zionisten«

von Rafael Seligmann  02.08.2026

Tel Aviv

»Und dann musste ich mein eigenes Grab schaufeln«

Über zwei Jahre lang war Evyatar David in Gewalt der Hamas. Jetzt berichtet er davon, wie er – ausgezehrt und geschwächt – sein eigenes Grab ausheben musste

 02.08.2026

Wahlkampf

Der Anti-Bibi

Erstmals führt Gadi Eizenkot mit seiner Partei Jaschar die Wahlumfragen an. Wer ist der überraschende Top-Herausforderer?

von Joshua Schultheis  01.08.2026

Meinung

Die Vereinten Nationen und ihre obsessive Fixierung auf den jüdischen Staat

Warum der Staatengemeinschaft ihre Heuchelei und Doppelmoral eher früher als später zum Verhängnis werden wird

von Daniel Neumann  01.08.2026

Tel Aviv/Lod

Ben Gurion Airport: Nur jeder dritte Flug startet pünktlich

Die auf dem Flughafen geparkten Tanker der US-Luftwaffe sind nur einer von mehreren Gründen für ständige Verspätungen

 31.07.2026

Libanon

Reaktion auf Drohnenangriff: Israel sprengt Hisbollah-Tunnelsystem

Auslöser für die nun erfolgte Zerstörung sei ein Drohnenangriff der Hisbollah am Mittwoch gewesen, erklären Ministerpräsident Netanjahu und Verteidigungsminister Katz

 31.07.2026

Großbritannien

Hackney will Städtepartnerschaft mit Haifa beenden

Ratsherr Simche Steinberger wirft der Ratsmehrheit vor, die sechs jüdischen Ratsmitglieder überhaupt nicht konsultiert zu haben

 31.07.2026