Indien

Explosion nahe israelischer Botschaft in Delhi

Sicherheitskräfte sichern den Bereich vor der israelischen Botschaft. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

In der Nähe der israelischen Botschaft im Zentrum der indischen Hauptstadt Delhi hat es eine Explosion gegeben. Dabei wurde nach ersten Informationen niemand verletzt, wie die Polizei vor Ort mitteilte.

Eine unkonventionelle Sprengvorrichtung von sehr geringer Intensität sei am Freitagabend (Ortszeit) explodiert, wobei Fenster von mindestens drei Autos beschädigt worden seien. Die Sprengvorrichtung sei in einem Plastikbeutel verpackt auf dem Gehsteig gewesen, berichtete der Fernsehsender NDTV.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Dem ersten Eindruck nach sei darauf zu schließen, dass es sich um einen boshaften Versuch handele, Aufsehen zu erregen, erklärte die Polizei. Nach Angaben der Ermittler ist noch unklar, gegen wen sich die Explosion richtete.

Der Vorfall ereignete sich an dem Tag, an dem Indien und Israel 29 Jahre diplomatische Beziehungen feierten, wie es in einem Tweet der Botschaft hieß. Auch nach Angaben des israelischen Außenministeriums gab es keine Verletzten und das Botschaftsgebäude wurde nicht beschädigt. Die indischen Behörden stünden in Kontakt mit den zuständigen israelischen Stellen.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Israels Außenminister Gabi Aschkenasi würde demnach fortlaufen über neue Erkenntnisse informiert. Indiens Außenminister Subrahmanyam Jaishankar twitterte, dass er seinem israelischen Kollegen bestmöglichsten Schutz der Botschaft und israelischer Diplomaten versichert habe. 2012 hatte es in der indischen Hauptstadt einen Bombenanschlag auf ein Auto der israelischen Botschaft gegeben.

Die Explosion ereignete sich auch weniger als zwei Kilometer von einem Treffen von Premierminister Narendra Modi, Präsident Ram Nath Kovind und anderen Regierungsmitarbeitern. Dort waren viele Sicherheitskräfte stationiert, wie NDTV berichtete. dpa

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Analyse

Wenig Hoffnung

30 Jahre nach den Osloer Abkommen tobt eine neue Terrorwelle

von Sabine Brandes  01.12.2022

Rahat

Schatzsuche im Brunnen

Drei Antiquitätenräuber wurden in der archäologischen Stätte von Horvat Maaravim auf frischer Tat ertappt

von Sabine Brandes  30.11.2022

Jerusalem

Netanjahu will mehr Zeit für Regierungsbildung

Likud will Gesetz ändern, um den wegen Steuervergehen vorbestraften Arie Deri wieder zum Minister zu machen

von Sabine Brandes  30.11.2022

Archäologie

3000 Jahre alter Skarabäus entdeckt

Nach Angaben der Altertumsbehörde stammt das Fundstück aus der Bronzezeit

 30.11.2022

Tourismus

Wüstes Vergnügen

Im Negev soll ein großer Freizeitpark entstehen und die Region attraktiver machen

von Sabine Brandes  29.11.2022

UN-Teilungsplan

Für Herzls Vision

Unser Autor feierte in Jerusalem den Beschluss der Vereinten Nationen vom 29. November 1947 – und kämpfte bei der Palmach für die Unabhängigkeit

von Karl Pfeifer  29.11.2022

Jerusalem

»Nichts weniger als Wahnsinn«

Der rechtsextreme Parlamentarier Avi Maoz von der Anti-LGBTQ-Partei Noam unterzeichnet Abkommen mit dem Likud

von Sabine Brandes  28.11.2022

Nachrichten

Hirsche, Botschaft, Alter

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  27.11.2022

Terror

Nach Bombenanschlägen in Jerusalem: Weiteres Opfer gestorben 

Am Mittwoch waren an zwei Haltestellen im Großraum Jerusalem Sprengsätze explodiert

 27.11.2022