Israel

»Es wurde wohl ein sehr großer Anschlag verhindert«

Hamas-Kämpfer im Gazastreifen Foto: imago/ZUMA Press

Fünf bewaffnete Palästinenser aus dem Gazastreifen sind seit Samstag bei versuchten Anschlägen auf Israel getötet worden. Ein Palästinenser hatte sich dem Sicherheitszaun genähert und auf israelische Truppen geschossen. Die Soldaten erwiderten daraufhin das Feuer.

Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Gaza teilte kurz darauf mit, die Leiche eines 26-jährigen Palästinensers aus Beit Hanun im nördlichen Gazastreifen sei in ein Krankenhaus gebracht worden.

Alle vier Angreifer hätten Uniformen getragen und seien mit Kalaschnikow-Sturmgewehren des Typs AK-47 bewaffnet gewesen.

TERROR Bereits am Samstag starben an der Gaza-Grenze vier bewaffnete palästinensische Terroristen bei einem versuchten Anschlag auf Israel. »Es wurde wohl ein sehr großer Anschlag auf Israel verhindert«, sagte der israelische Armeesprecher Jonathan Conricus zu dem Vorfall, für den er die Hamas verantwortlich machte.

Alle vier Angreifer hätten Uniformen getragen und seien mit Kalaschnikow-Sturmgewehren des Typs AK-47 bewaffnet gewesen. Die Gruppe habe auch eine Panzerfaust und Handgranaten bei sich gehabt.

Es sei zu einem Schusswechsel gekommen, einer der Palästinenser habe auch eine Granate auf die Soldaten geworfen. Auf der israelischen Seite gab es bei beiden Vorfällen keine Verletzte.

Die Gruppe treug auch eine Panzerfaust und Handgranaten bei sich.

JERUSALEM Auf dem Tempelberg in Jerusalem kam es unterdessen am Sonntag zu gewaltsamen Ausschreitungen muslimischer Beter. Bei Konfrontationen mit Polizeikräften seien am muslimischen Opferfest Eid al-Adha mehrere muslimische Gläubige und israelische Polizisten verletzt worden.

Die israelische Polizei teilte mit, nach nationalistischen Rufen und gewaltsamen Angriffen muslimischer Besucher habe man mit der Räumung des Tempelbergs begonnen.  dpa/ja

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