Israel

Ein Toter und mehrere Verletzte bei Terroranschlag

Die Polizei und andere Sicherheitskräfte waren am Donnerstagmorgen am Tatort. Foto: copyright (c) Flash90 2024

Auf einer israelischen Autobahn ist es am Donnerstagmorgen zu einem Terroranschlag gekommen, bei dem ein Israeli ermordet und mehrere Menschen verletzt wurden. Der Tatort befindet sich auf der Nationalstraße 1 in Zentralisrael, in der Nähe der Ortschaft Ma’ale Adumim.

Bewaffnete Zivilisten neutralisierten daraufhin mindestens zwei der drei Terroristen, wie die Polizei mitteilte. Die Täter waren demnach Palästinenser, von denen zwei in Bethlehem wohnten.

Die Terroristen waren ersten Berichten zufolge in zwei Fahrzeugen unterwegs, als sie in einen Stau kamen. Sie stiegen aus und begannen plötzlich, Insassen von Autos zu beschießen. Die Angreifer verfügten über ein Gewehr und eine halbautomatische Schusswaffe.

Am späteren Morgen waren weiterhin Sanitäter vor Ort, die die Verletzten behandelten. Ihre Zahl wurde zunächst mit acht angegeben. Zwei Frauen im Alter von 23 und 30 Jahren sowie ein ebenfalls 23-jähriger Mann sollen sich in einem kritischen Zustand befinden.

Der Bürgermeister von Ma’ale Adumim, Guy Yifrah, wurde in israelischen Medien zitiert. Er sagte, die Stelle an der Nationalstraße 1, auf der es zu dem Terroranschlag gekommen sei, sei aufgrund der regelmäßigen Staus schon länger eine »tickende Zeitbombe«. Er forderte eine neue Straße und weitere Kontrollpunkte. ja

Medien

Springer-Chef Döpfner nimmt »Politico«-Redaktion in die Pflicht

Niemand sollte für Axel Springer arbeiten, wenn er Israels Existenzrecht anzweifelt, stellt Mathias Döpfner nach Kritik aus der »Politico«-Redaktion klar

 29.04.2026 Aktualisiert

Jerusalem

Oppositionspoker: Lapid will Eisenkot ins Team holen, Gantz kritisiert Bündnis

Das Bündnis »Gemeinsam« will mehr Parteien ins Boot holen, um die Chancen für einen Sieg gegen Benjamin Netanjahus Likud zu erhöhen

 29.04.2026

Aschkelon

Charedi-Extremisten stürmen Haus des Chefs der Militärpolizei

Gegner der Wehrpflicht auch für Ultraorthodoxe haben die Familie des IDF-Offiziers bedroht. Eine gefährliche »rote Linie« sei überschritten, sagt die Armee

 29.04.2026

Jerusalem

Haben die Raketenlieferungen nach Deutschland Israel gefährdet?

In Israel ist eine Diskussion über die Frage entbrannt, ob es richtig war, inmitten iranischer Raketenangriffe Arrow-Abfangraketen zu exportieren

 29.04.2026

Israel

Herzog setzt sich für Deal in Netanjahu-Prozess ein

US-Präsident Trump drängt darauf, dass der in einem Korruptionsverfahren angeklagte israelische Regierungschef Netanjahu begnadigt wird. Israels Präsident Herzog strebt eine Einigung an.

 28.04.2026

Nahost

Verdrehte Moral

Es ist geradezu atemraubend, mit welcher Inbrunst das Opfer-Täter-Verhältnis hierzulande verkehrt wird, wenn es um Israels Reaktion auf islamistische Terrororganisationen geht

von Jacques Schuster  28.04.2026 Aktualisiert

Israel

Gefängnis fürs Grillen

Mehr Strafen für Verstöße gegen »religiöse Disziplin«

von Sabine Brandes  28.04.2026

Nahost

Sa’ar: Israel hat »keine territorialen Ambitionen im Libanon«

Israels rechtsextremer Finanzminister Smotrich hat kürzlich gefordert, Israels neue Grenze im Norden müsse ein Fluss im Libanon sein. Israels Außenminister widerspricht.

 28.04.2026

Kommentar

Antisemitismus und Israelfeindlichkeit werden die SPD nicht retten

Die Sozialdemokraten sollten sich nicht an Zohran Mamdani oder Pedro Sánchez orientieren, sondern an einer alten Wahrheit von Bill Clinton

von Stefan Laurin  28.04.2026