Geisel-Freilassung

Bundespräsident hofft, dass Itay Chens Angehörige Trost finden

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Foto: picture alliance/dpa

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat nach der Übergabe des Leichnams von Itay Chen, der letzten Geisel mit deutscher Staatsbürgerschaft, den Angehörigen sein Beileid ausgesprochen. »Nach quälenden Monaten, Jahren des Wartens hat die Familie nun traurige Gewissheit«, sagte Steinmeier in Luanda am Rande seines Besuches in Angola. 

»Ich möchte der Familie von tiefem Herzen mein Beileid aussprechen und hoffe, dass sie Trost findet, dass sie Beistand findet in dieser Zeit des Schmerzes und der Trauer.«

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Die islamistische Terrororganisation Hamas hatte zuvor die sterblichen Überreste von Itay Chen an Israel übergeben. Er war israelischer Soldat, der auch die deutsche sowie die US-amerikanische Staatsbürgerschaft hatte. Er wurde israelischen Armeeangaben zufolge während des Hamas-Massakers am 7. Oktober 2023 im Alter von 19 Jahren getötet, seine Leiche wurde demnach in den Gazastreifen verschleppt.

Damit sei der letzte Leichnam einer deutschen Geisel übergeben worden, sagte Steinmeier. »Ich hoffe und wünsche mir, dass die Rückkehr der lebenden Geiseln, aber auch die Übergabe der Leichname der ermordeten Geiseln ein Anfang ist auf einem langen Weg zum Frieden im Nahen Osten. dpa

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