Israel

Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Ein großer Waldbrand in Jerusalem hat sich am Sonntag der israelischen Holocaust‐Gedenkstätte Yad Vashem bis auf wenige Meter genähert. Mehrere hundert Polizisten und Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Alle Mitarbeiter und Besucher seien in Sicherheit gebracht worden, sagte Esti Yaari, Sprecherin der Gedenkstätte. Die zentrale Zufahrtsstraße nach Yad Vashem wurde gesperrt.

Es bestehe keine Gefahr mehr für die Gebäude und Gedenkeinrichtungen, sagte Polizeisprecher Mickey Rosenfeld am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa. »Es gibt noch drei kleinere Brandherde, aber insgesamt sind die Flammen unter Kontrolle«, so der Sprecher. Acht Menschen erlitten leichte Rauchverletzungen. In der Gegend gelegene Gaslager seien durch das Feuer aber nicht in Gefahr, betonte Rosenfeld.

Ursache Um dem Brand unter Kontrolle zu bringen, setzte die Feuerwehr Löschflugzeuge sowie einen Polizeihubschrauber ein. Insgesamt zerstörte das Feuer mehr als 15 Hektar Wald. Laut Asaf Abras, Sprecher der Feuerwehr, ist die Brandursache noch unklar. Der israelischen Zeitung Jerusalem Post sagte er, dass Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden könne. So sei das Feuer im Jerusalemer Wald an vier Stellen gleichzeitig ausgebrochen.

Im vergangenen Jahr wurden bei den schlimmsten Bränden in der Geschichte des Landes mehr als 40 Menschen getötet. Der Schaden, den die tagelange Feuersbrunst verursachte, ging in Millionenhöhe.

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