Jerusalem

Auf dem Weg ins All

Eytan Stibbe ist für eine Mission auf der Internationalen Raumstation ISS vorgesehen. Foto: Mark Neyman, GPO

Jerusalem

Auf dem Weg ins All

Eytan Stibbe soll 2021 zur Raumstation ISS starten

 16.11.2020 16:39 Uhr

Der ehemalige Kampfpilot Eytan Stibbe soll zweiter Israeli im All werden. Das kündigte am Montag Staatspräsident Reuven Rivlin gemeinsam mit der Ramon Foundation und dem Ministerium für Wissenschaft und Technologie in Jerusalem an.

Ein israelischer Pilot mit der blau-weißen Flagge auf seiner Uniform beweise erneut, »dass selbst der Himmel keine Grenzen ist«, betonte Rivlin.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Stibbe ist für eine Mission auf der Internationalen Raumstation ISS vorgesehen. Sie soll Ende 2021 starten. Das Training soll in den USA, Deutschland und Russland stattfinden. Der 62-Jährige ist Oberst der Reserve der israelischen Luftwaffe. Zugleich ist er als Geschäftsmann erfolgreich, unter anderem mit dem Vital Capital Fund.

ramon foundation Eytan Stibbe ist einer der Gründer der Ramon Foundation. Die Stiftung erinnert an den ersten israelischen Astronauten Ilan Ramon, der beim Absturz der Columbia-Rakete im Jahr 2003 ums Leben gekommen war.

Seine Ehefrau Rona, die 2018 nach einer schweren Krebserkrankung verstarb, wollte mit dieser Organisation Kindern und Jugendlichen die Raumfahrt näherbringen. Ihr Sohn, Tal Ramon, nahm am Montag an der Zeremonie in Jerusalem teil. ja

Mullahs

Iran droht, Israel werde nur noch »verbrannte Erde« sein

Revolutionsgarden sprechen offen über Vernichtung Israels, sollte dessen Energieinfrastruktur angegriffen werden.

von Sabine Brandes  19.10.2026

Susanne Stephan

Kommentar

Eines demokratischen Staates unwürdig

Israelische Behörden gehen immer rigoroser gegen Medienschaffende vor, die Kritik an der Regierung äußern. Diese Verbote schwächen am Ende die Demokratie und damit den jüdischen Staat als Ganzes

von Susanne Stephan  19.10.2026

Westjordanland

Zehn extremistische Siedler nach Gewaltexzess festgenommen

Präsident Isaac Herzog entschuldigt sich bei Opfern. Zugleich fordert eine Menschenrechtsorganisation eine Hotline für Notfälle im Westjordanland

von Sabine Brandes  19.10.2026

Westjordanland

Israels Armee räumt illegale Außenposten im Westjordanland

Als lasch kritisierte Gerichtsurteile gegen radikale Siedler helfen eher Wiederholungstätern als den Sicherheitskräften

 19.10.2026

Belfast

Barack Obama wirft Israel Landraub vor

Der jüdische Staat sei »zu weit gegangen«, sagt der frühere US-Präsident. Die Reaktion der Palästinenser auf die »jüdische Kontrolle über das Gebiet« sei deshalb aus ihrer Sicht nachvollziehbar gewesen

 19.10.2026

Israel

Trump stellt sich vor der Wahl hinter Netanjahu

Neun Tage vor der Parlamentswahl spricht der US-Präsident dem israelischen Ministerpräsidenten seine »volle und uneingeschränkte Unterstützung« aus. Netanjahu bedankt sich prompt

 18.10.2026

Israel

Führung und Verantwortung

Benjamin Netanjahus ehemaliger Militärsekretär erhebt Vorwürfe gegen den Premier

von Sabine Brandes  18.10.2026

Nahost

Bericht: Siedler attackieren EU-Diplomaten im Westjordanland

Maskierte Männer umstellen ein Diplomatenfahrzeug bei der Olivenernte im Westjordanland. Auch eine US-Fotografin wird verletzt

 18.10.2026

Kommentar

Ein Tag der Schande

Die Linkspartei, SPD und Grüne haben ihre Sondierungen beendet. Nun wollen sie in Berlin eine Regierung bilden

von Philipp Peyman Engel  17.10.2026