Terror

Attentat in Petach Tikwa

Polizeikräfte am Tatort Foto: Flash 90

Am Donnerstagnachmittag kurz vor 17 Uhr hat ein 19-jähriger Palästinenser in Petach Tikwa in der Nähe von Tel Aviv Schüsse auf einen Bus abgegeben und mit einem Messer auf Besucher eines Marktes eingestochen. Dabei wurden mindestens fünf Menschen verletzt.

Ein Mann und eine Frau in ihren 50ern sowie eine etwa 30-jährige Frau erlitten Schusswunden in den Beinen. Einem weiteren Mann wurde mit einem Schraubenzieher in den Hals gestochen, als er versuchte, den Angreifer aufzuhalten. Drei Personen erlitten Angstattacken. Ein Mann, den Passanten irrtümlich für den Gewalttäter hielten, wurde am Kopf verletzt.

Festnahme Der Magen David Adom leistete am Ort des Geschehens Erste Hilfe und brachte die Verwundeten dann ins Beilinson-Krankenhaus. Nachdem es Passanten gelungen war, den Attentäter aufzuhalten, konnte er, noch mit der Schusswaffe in der Hand, festgenommen werden. Die Polizei spricht von einem Terroranschlag. Der Täter wurde als Sadeq Nasser Abu Mazen identifiziert, der aus dem Dorf Beita al-Foka südlich von Nablus im Westjordanland stammt.

In der Nacht zum Freitag stürmten israelische Sicherheitskräfte das Haus von Abu Mazens Familie, befragten seine Angehörigen und zogen deren israelische Arbeitsgenehmigungen ein. Es war zunächst nicht klar, ob Abu Mazen selbst ebenfalls über eine Arbeitsgenehmigung verfügte, oder ob er sich illegal in Israel aufhielt. Zur gleichen Zeit nahm die IDF gemeinsam mit dem Schin Bet und der Polizei weitere Terrorverdächtige im nördlichen Westjordanland fest. ja

Sicherheit

Unerlaubter Pilot an Bord: Maschine muss wieder umdrehen

Weil ein indonesischer Kapitän an Bord war, wurde einem Frachtflug von Ethiopian Airlines die Landung in Israel verweigert

von Sabine Brandes  13.10.2026

Krieg

Netanjahu fordert Ermittlungen gegen Soldaten im Film »NAZA«

Der Premier wirft den anonymen Beteiligten mögliche Straftaten im Zusammenhang mit der Weitergabe geheimer Informationen vor

von Sabine Brandes  13.10.2026

Interview

»Wenn wir weder denken noch irgendetwas tun müssen – was machen wir dann?«

Der israelische Mathematiker Assaf Hasson warnt vor oberflächlichen Antworten, undurchsichtigen Beweisen und einer Generation, die sich zu sehr auf Künstliche Intelligenz verlässt

von Sabine Brandes  13.10.2026

Oktoberfest

Wiesn am Mittelmeer

Die bayerische Festtradition wird in Israel neu interpretiert

von Sabine Brandes  13.10.2026

Glosse

Wir stehen zum Existenzrecht Pakistans!

Absurder als im rot-rot-grünen Berlin wird’s nicht mehr

von Philip Fabian  13.10.2026

Replik

Einspruch, euer Ehren!

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ging in diesem Jahr an Philippe Sands. Ausgerechnet ein Mann, dessen Autorität auf juristischer Präzision und universellen Maßstäben gründet, nimmt es mit dem Völkerrecht erstaunlich ungenau

von Leeor Engländer  13.10.2026

Medien

Israel verweigert »taz«-Korrespondentin Arbeitsvisum

Diaspora-Ministerium: »Antiisraelische Akteure und diejenigen, die Israel verleumden, sollten keinen Fuß in das Land setzen«

 13.10.2026

Israel

Ein Toter und 24 Verletzte bei Explosion von Blindgänger

Ein mutmaßlicher Blindgänger explodiert in Nordisrael. Es gibt ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Berichten zufolge waren Schüler und ein Lehrer in der Gegend gewandert

 12.10.2026

Katharina von Schnurbein

»Ich habe das Gefühl, den richtigen Weg gegangen zu sein«

Die EU-Antisemitismusbeauftragte Katharina von Schnurbein wechselt von Brüssel nach Berlin. Sie folgt dort Felix Klein nach. Ein Porträt

von Michael Thaidigsmann  12.10.2026