Israel

Armee räumt größtes Minenfeld an Taufstätte von Jesus

Minenräumung in Jericho (Symbolbild) Foto: dpa

Israels Armee hat nach eigenen Angaben das größte Minenfeld an einer der heiligsten Stätten des Christentums geräumt. In Kasr Al Jahud (Arabisch: das jüdische Schloss) soll Jesus Christus im Fluss Jordan getauft worden sein. Das verminte Gebiet in der Nähe von Jericho im Westjordanland, auf dem mehrere Kirchen liegen, war seit dem Sechstagekrieg militärische Sperrzone.

Im vergangenen Jahr hatten offiziell die Räumungsarbeiten begonnen, gemeinsam mit der Halo-Stiftung, einer weltweit tätigen Landminen-Räumorganisation. An dem Projekt sind auch die palästinensischen Behörden beteiligt.

ZUSAMMENARBEIT Die Armee teilte am Sonntag mit, vergangene Woche sei auch in Zusammenarbeit mit dem Verteidigungsministerium das größte Feld mit mehr als 900 Minen geräumt worden. Oberst Udi Tzur sprach von einem »wichtigen Schritt auf dem Weg, diese besondere Gegend der Öffentlichkeit zugänglich zu machen«. Man wolle das Land den Klöstern und Kirchen zurückgeben »und es den Menschen ermöglichen, sicher auf diesem Land mit tausenden Jahren Geschichte zu laufen«.

Nach dem Krieg von 1967 und dem Rückzug der jordanischen Streitkräfte waren auf dem Gelände israelische Landminen hinterlassen worden. Vor dem Krieg wurde das Gebiet von Jordanien kontrolliert und war ein beliebter Pilgerort.

Insgesamt wurden zu Beginn der Räumungsarbeiten auf dem Gebiet nach israelischen Schätzungen rund 3000 explosive Kriegsreste vermutet – darunter auch Antipersonen- und Antipanzerminen. Wann die Räumungsarbeiten abgeschlossen werden sollen, blieb zunächst offen.  dpa

Ramat Gan

Babyfreuden im Zoo

Erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt ist im Safari-Tierpark bei Tel Aviv wieder ein Orang-Utan-Baby zur Welt gekommen

 25.07.2021

Tel Aviv

Per Direktflug nach Marokko

Erste Maschine startete am Sonntag vom internationalen Flughafen Ben Gurion in Richtung Marrakesch

 25.07.2021

Pegasus

Produkte nur an »sicherheitsüberprüfte« ausländische Regierungen verkauft

NSO Group: Software nicht für Cyberüberwachung in USA verwendbar

 24.07.2021

Olympische Spiele

»Ich bin eben ein bisschen extrem«

Beatie Deutsch ist orthodox, fünffache Mutter und Marathonläuferin. Die israelische Meisterin will nun in Japan laufen – aber nicht am Schabbat

von Martin Krauss  24.07.2021

Hilfsfonds

Israel erhält Entschädigung nach Umweltkatastrophe

Im Februar hatten große Ölmengen die Küsten des Landes stark verschmutzt

 23.07.2021

Nachrichten

Solidarität, Besuch, Ministerien

Kurzmeldungen aus Israel

von Ingo Way  23.07.2021

Covid-19

Israel will Grünen Pass wieder einführen

Steigende Infektionszahlen: Corona-Kabinett beschließt weitere Beschränkungen

 22.07.2021

Jerusalem

2700 Jahre altes Ferkel-Skelett in der Davidsstadt

Bei Ausgrabungen südlich des Tempelbergs stießen Forscher auf Knochengerüst – Fund gibt Rätsel auf

 22.07.2021

Kaschrut

Israels Regierung will die Koscher-Zertifizierung reformieren

Das Oberrabbinat und ultraorthodoxe Knessetabgeordnete reagieren empört

 22.07.2021