Israel

Antiquitätenhehler mit rund 1800 Münzen aufgeflogen

Unter den entdeckten Artefakten seien unter anderem rund 2500 Jahre alte Silbermünzen und bis zu rund 2000 Jahre alte Bronzemünzen. Foto: IMAGO/ZUMA Wire

Ein Antiquitätenhehler in Israel ist nach Behördenangaben mit rund 1800 seltenen Münzen, Ringen und Keilschrifttafeln aufgeflogen. Es gebe den Verdacht, dass die Stücke von antiken Stätten in Israel gestohlen worden seien, teilte die Israelische Altertumsbehörde (IAA) am Donnerstag mit.

Der mutmaßliche Dealer habe die Stücke ins Ausland verkaufen wollen. Unter den entdeckten Artefakten seien unter anderem rund 2500 Jahre alte Silbermünzen und bis zu rund 2000 Jahre alte Bronzemünzen.

artefakte Bei der Untersuchung der Stücke habe sich herausgestellt, dass an manchen noch frische Erde klebte, hieß es weiter. Es bestehe der Verdacht, dass die Artefakte von antiken Stätten aus dem ganzen Land stammten.

»Es bricht einem das Herz, an die vielen antiken Stätten zu denken, die für den finanziellen Vorteil von Händlern zerstört wurden, die Wertgegenstände unseres Kulturerbes verkauften«, sagte der zuständige IAA-Inspekteur Ian Hadad. »Wir sprechen über unsere gemeinsame Geschichte – und es wird unmöglich sein, das zu rekonstruieren.«

Es seien zudem Dutzende Münzen in Briefumschlägen mit Adressen im Ausland entdeckt worden, teilte die Behörde mit. Es bestehe der Verdacht, dass der Mann bereits Tausende Münzen außer Landes geschmuggelt habe. Er habe früher im Antiquitätenhandel gearbeitet und kenne die Gesetze. Die Polizei habe den Mann vernommen, hieß es weiter. dpa

Israel

Netanjahu: »Es wird keine Hamas-Herrschaft geben«

Bei dem Gedenken der Opfer des Hamas-Massakers vor drei Jahren droht der Ministerpräsident den an dem Überfall beteiligten Terroristen

 05.10.2026

Terroranschlag

Rückholflüge aus den Emiraten haben begonnen

Aktion beginnt nach der Beilegung eines Streits über Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen von Dubai

von Sabine Brandes  05.10.2026

Luftfahrt

Rücktritt von Transportministerin Regev gefordert

Oppositionspolitiker wollen, dass Miri Regev wegen des »Flydubai-Desasters« Verantwortung übernimmt und ihren Posten räumt

von Sabine Brandes  05.10.2026

Fußball

Irischer Fitness-Trainer wirft Israel Spuckattacke vor

Irland gegen Israel war eine Nations-League-Paarung, die seit der Auslosung für viel Unruhe gesorgt hat. Beim Rückspiel gibt es nun Vorwürfe zu einem extrem unsportlichen Verhalten

 05.10.2026

Shelly Meyer

Kommentar

Wer tatsächlich vom »Judenfetisch« profitiert

150 Juden in Berlin haben mit einem Offenen Brief die Linkspartei unterstützt - das sind etwa 0,4 Prozent der Berliner jüdischen Stimmen. Doch sie könnten für die breite Öffentlichkeit kaum wertvoller sein

von Shelly Meyer  04.10.2026

Kommentar

Fair Play – es sei denn, es geht um Israel

Irlands Nationalspieler verweigern Israelis den Handschlag, diskutieren darüber, ob sie überhaupt gegen sie antreten wollen – und die UEFA schweigt. So funktioniert die schleichende Etablierung von Antisemitismus als Akt des vermeintlichen humanitären Widerstandes

von Dorothea Schupelius  02.10.2026

Terror

Held von Flug FZ1073: Jetzt spricht erstmals der Flydubai-Pilot

Der bei dem Messerangriff in einer Flydubai-Maschine von Dubai nach Tel Aviv verletzte Flugkapitän äußert sich zu den Vorgängen im Cockpit. Er berichtet auch, was ihm Mut gegeben hat

 02.10.2026

Nahost

Flydubai-Drama: Auch VAE-Vertreter spricht von Terror

Aus Israel kam schon früh die Einschätzung, dass es sich bei dem Vorfall um einen Anschlagsversuch handelte. Nun äußert sich ein emiratischer Regierungsvertreter ähnlich

 02.10.2026

Kibbuz Nahal Oz

Drei Jahre nach dem Hamas-Angriff entsteht die Kollektivsiedlung neu

Der 7. Oktober 2023 hat eine tiefe Wunde in die israelischen Gemeinden entlang des Gazastreifens gerissen. Mittlerweile ist der Wiederaufbau in vollem Gange – mit gemischten Gefühlen

von Andrea Krogmann  02.10.2026