Jerusalem

Anschlag am Damaskustor

Israelische Grenzpolizisten sichern den Tatort. Foto: copyright (c) Flash90 2022

Bei einem Terroranschlag ist ein israelischer Grenzpolizist in Jerusalem leicht verletzt worden. Laut israelischen Medienberichten kam es am Sonntagabend zu dem Angriff am Damaskustor in der Altstadt.

Der Terrorist soll den Beamten mit einem »scharfen Objekt« angegriffen haben, woraufhin Kollegen des Opfers den Täter erschossen, als dieser versuchte, in die Gassen der Altstadt zu fliehen.

In Zeitungsartikeln hieß es, der Täter Ziad Abu Subeih sei 33 Jahre alt gewesen und habe in Ar’ara Banegev gelebt.

Lesen Sie auch

Großangelegte Anti-Terror-Operation

Sanitäter der Organisation Magen David Adom erklärten, sie hätten am Tatort einen Grenzpolizisten mit einer Stichwunde am Oberkörper behandelt, der bei Bewusstsein gewesen sei. Das Opfer sei später in ein Krankenhaus gebracht worden.

Erst vor wenigen Tagen war ein israelischer Soldat an einer Bushaltestelle im Westjordanland von einem Terroristen überfahren und dabei getötet worden.

Die Zunahme der Terroranschläge führte unlängst zum Beginn einer neuen, großangelegten Anti-Terror-Operation der Streitkräfte (IDF) in palästinensischen Ortschaften des Westjordanlandes. Dabei wurden bisher 5000 gesuchte Palästinenser festgenommen. Fast die Hälfte von ihnen soll Teil der Terrororganisation Hamas sein. im

Essay

Erinnerungen an Schawuot in Be’eri

Unsere Autorin ist in dem Kibbuz aufgewachsen, der durch das Massaker traurige Bekanntheit erlangte. Eines der prägendsten Feste ihrer Kindheit war das Wochenfest – wird jene Freude je wieder zurückkehren?

von Eshkar Eldan Cohen  21.05.2026

Wahlen

Arabisch-israelisches Zünglein an der Waage?

Der Aktivist Yoseph Haddad will den Sprung in die Politik wagen und könnte im festgefahrenen Rennen um die Knesset entscheidend sein

von Sabine Brandes  21.05.2026

Aschkelon

Israel schiebt Hunderte Flottillen-Aktivisten ab

Während die ausländischen Flottillenaktivisten vom Flughafen Ramon aus ausgeflogen werden, steht die israelische Teilnehmerin Zohar Regev in Aschkelon vor Gericht

 21.05.2026

Jerusalem

»Nicht das Gesicht Israels«: Sturm der Entrüstung gegen Ben-Gvir

Der rechtsextreme Politiker steht in der Kritik, weil er ein Video veröffentlichte, in dem Aktivisten der Gaza-Flotille gedemütigt werden. Auch Regierungschef Benjamin Netanjahu distanzierte sich von seinem Minister

von Sabine Brandes  21.05.2026

Tacheles-Preis

»Ihr prägt den Journalismus. Ihr prägt unser Land«

WELT-Chefredakteur Helge Fuhst hielt die Laudatio auf die Jüdische Allgemeine. Eine Dokumentation

von Helge Fuhst  21.05.2026

Dokumentation

»Mehr Mut zu unbequemen Wahrheiten!«

Die Jüdische Allgemeine ist mit dem Tacheles-Preis ausgezeichnet worden. Hier dokumentieren wir die Dankesrede von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  21.05.2026

Meinung

Das entspricht nicht der Essenz unseres Landes!

Man muss keine Sympathie für die Aktivisten der Gaza-Flotille haben, um die Art abzulehnen, wie Itamar Ben-Gvir mit ihnen umgegangen ist. Der Minister hat dem Ansehen Israels geschadet

von Sarah Cohen-Fantl  21.05.2026

Herzliya

Israelische Studie: Sexy Profilbilder können Dating-Erfolg mindern

Eine Untersuchung der Reichman University zeigt: Stark sexualisierte Fotos in Dating-Profilen erzeugen zwar Aufmerksamkeit, schmälern aber die Chancen auf eine ernsthafte Beziehung

 21.05.2026

Würdigung

»Wo andere laut schweigen, lässt sie sich nicht unterkriegen«

Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland würdigt in seiner Laudatio auf die Jüdische Allgemeine die Verdienste der Redaktion - und ihren Mut

von Abraham Lehrer  21.05.2026