Israel

Angriff im syrisch-libanesischen Grenzgebiet

Israelisches Kampfflugzeug beim Start von einem Luftwaffenstützpunkt Foto: Flash 90

Israelische Kampfflugzeuge sollen an der syrisch-libanesischen Grenze einen Bombenangriff durchgeführt haben. Mit mehrfacher Betonung, dass es sich bei dieser Information allein um »ausländische Quellen« handle, berichten israelische Medien am Mittwoch ausführlich. Der israelische Rundfunk zitierte einen »Diplomaten« mit den Worten »There was a hit«: Es gab einen Treffer. Doch was die israelischen Kampfflugzeuge angegriffen hätten, wurde nicht gesagt. Die Militärkorrespondentin fügte hinzu, dass das israelische Militär auf diese Meldung nicht reagiere.

Zuvor wurde aus dem Libanon berichtet, dass israelische Flugzeuge am Dienstagnachmittag mehrere Stunden lang, »bis 2 Uhr nachts«, das Territorium des Landes überflogen hätten. Das jedoch wurde von den israelischen Reportern als »nichts Ungewöhnliches« abgetan.

Waffen Die Nachrichtenwebseite Al-Monitor behauptete, dass ein mit Waffen beladener Lastwagenkonvoi angegriffen worden sei. Später wurde gemeldet, dass es sich um eine Lieferung von Luftabwehrraketen gehandelt haben soll. Die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete aus Zypern, dass die israelischen Kampfflugzeuge ein Dorf in der Nähe der Grenze bombardiert hätten. Zwölf israelische Kampfflugzeuge seien über dem Libanon gesichtet worden. Syrien hat unterdessen behauptet, dass eine »wissenschaftliche Forschungseinrichtung« in Jumraja nahe Damaskus angegriffen worden sei.

In den vergangenen Tagen hatte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu seine Sorgen über syrische Massenvernichtungswaffen, chemische wie biologische Kampfstoffe, geäußert. Die dürften nicht »in die falschen Hände fallen«, womit Terrororganisationen wie die schiitische Hisbollah-Miliz im Libanon gemeint sind.

Gaza/Jerusalem

IDF übt scharfe Kritik an »Naza« und weist Vorwurf zum angeblich genehmigtem Angriff auf 500 Zivilisten zurück

»Die IDF haben niemals einen Angriff geplant, genehmigt oder durchgeführt, bei dem erwartet wurde, dass 500 Zivilisten oder auch nur annähernd so viele getötet werden«, heißt es von der Armee

 14.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  13.09.2026

Offener Brief

Javier Bardem und ich

Ich habe dich als neugierig, warmherzig, offen für den Menschen vor dir kennengelernt. Wenn du über Israel sprichst, erkenne ich dich nicht wieder – und sehe nur noch blindwütigen Hass

von Gabriella Meros  13.09.2026

Meinung

Wie London die Verweigerungshaltung der Palästinenser belohnt

Mit ihren Sanktionen gegen israelische Siedlungen will die britische Regierung im Nahost-Konflikt einer Zwei-Staaten-Lösung näher kommen. Doch sie zeigt vor allem: Verhandeln lohnt sich nicht, Blockade und Terror aber sehr wohl

von Daniel Neumann  13.09.2026 Aktualisiert

Syrien

Grossi: Von Israel zerstörter Reaktor hätte atomwaffenfähiges Material produzieren können

2007 zerstörte Israel den Atomreaktor Deir ez-Zor. 19 Jahre später bestätigt Atom-Aufseher Rafael Grossi, dass die Anlage atomwaffenfähiges Material hätte produzieren können

 11.09.2026

Rosch Haschana

Israel wächst – doch immer mehr Menschen verlassen das Land

Zum jüdischen Neujahr veröffentlicht das Statistikamt neue Zahlen. Die Geburtenrate ist mehr als doppelt so hoch wie in der OECD

von Sabine Brandes  11.09.2026

Sachsen-Anhalt

Empörung über AfD-Spitzenmann Siegmund wegen Rüstungsaussage 

Siegmund: »Weil wir bei späteren Remigrations- und Abschiebeoffensive natürlich auch entsprechende Hilfsmittel brauchen«

 11.09.2026

Neujahr

Hopfen, Malz und Honig

Zu Rosch Haschana können die Israelis nun auch passendes Bier im Supermarkt kaufen. Stilecht in der blau-weißen Dose

von Sabine Brandes  11.09.2026

Tel Aviv

Magen David Adom leistet im Jahr 5786 fast 1,9 Millionen Einsätze

Besonders stark beansprucht wurde auch die Notrufzentrale 101: Mehr als zwei Millionen Anrufe gingen innerhalb eines Jahres ein

 11.09.2026