#WeRemember

Zehn Buchstaben, eine Botschaft

Beteiligt sich an der Gedenk-Initiative: Zentralratspräsident Josef Schuster Foto: Marco Limberg

Erinnern ist ganz einfach: Schreiben Sie #WeRemember auf ein Blatt, machen Sie ein Foto von sich, posten Sie das Foto mit dem Hashtag #WeRemember in den sozialen Netzwerken. Genau das haben mittlerweile viele Menschen von überall auf der Welt getan. Und so gibt es Bilder mit dem Hashtag in Handschrift, ausgedruckt auf einer Papier-Israelfahne, in lateinischen oder auch kyrillischen Buchstaben.

Die Kampagne des World Jewish Congress, die den kompletten Januar hindurch läuft und an den 27. Januar sowie an die Schrecken der Schoa erinnert, sei von immenser Wichtigkeit: »Zwar versprachen die Menschen sich das ›Nie wieder‹ – doch gerade heute sind Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auf einem beispiellos hohen Level, und der Völkermord geht weiter. Wir müssen uns daran erinnern – für immer«, heißt es auf der Website.

Zahlreiche Organisationen beteiligen sich unter dem Hashtag WeRemember an der Kampagne – auch der Zentralrat der Juden.

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Die Kampagne, die 2017 ins Leben gerufen wurden und im Jahr 2018 laut WJC über 650 Millionen Menschen in 155 Ländern erreichte, hat eine wichtige Botschaft.

Denn laut einer Studie der Claims Conference wissen 66 Prozent der Millennials nicht, was Auschwitz ist. »In wenigen Jahren werden wir in einer Welt ohne Holocaust-Überlebende leben. Ihre Geschichten zu teilen, ist unsere Verantwortung«, heißt es in einem Instagram-Post des World Jewish Congress. Erinnern ist nicht schwierig, es ist ganz einfach.

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