München

Märchenwald und Indoor-Action

Ein Gruppenfoto zur Erinnerung, das alle Teilnehmer zeigt, gehört beim traditionellen Sommer-Camp von Chabad Lubawitsch einfach dazu. Für Rabbiner Yochonon Gordon, der den Freizeitspaß für Kinder zusammen mit seiner Frau Muschky organisiert und jedes Jahr zu einem Erlebnis macht, sind die Fotos auch ein Beleg dafür, dass sich das dreiwöchige Ferienlager immer größerer Beliebtheit erfreut.

Nachfrage Fast 100 Kinder im Alter zwischen vier und zwölf Jahren haben in diesem Jahr das tolle Ferienangebot von Chabad Lubawitsch genutzt. »So viele waren es noch nie. Und irgendetwas scheint dann ja auch dran zu sein, sonst würden uns nicht so viele Eltern ihre Kinder anvertrauen«, freut sich Rabbiner Yochonon Gordon über die von Jahr zu Jahr größer werdende Nachfrage des Sommer-Camp.

Ein abwechslungsreiches Programm bildet die Basis des Programms, das aus einer Fülle von Komponenten besteht. Wie traditionelles jüdisches Gebäck hergestellt wird, erfahren die Kinder unter praktischer Anleitung. Oder sie machen Ausflüge in den Märchenwald und toben sich bei einer Indoor-Action aus. Damit in den Ferien auch alles reibungslos klappt, sind wochenlange organisatorische Vorbereitungen von Rabbi Gordon und seiner Frau notwendig.

Aus beliebig zusammengesetzten Unterhaltungsteilen besteht das Programm des Chabad-Lubawitsch-Sommer-Camps nicht. »Hinter jedem Spiel und jeder Aktion, die wir machen, steckt ein jüdisches Thema«, erläutert Rabbiner Gordon das Grundkonzept. Er hat auch ein klares Ziel vor Augen: »Es geht darum, jüdisches Leben heute und Tradition miteinander zu verbinden.« Damit dies bei den Kindern gelingt, bemüht sich Rabbiner Gordon darum, eine möglichst entspannte Atmosphäre zu schaffen.

Tradition Das Sommercamp von Chabad Lubawitsch München entspricht zudem in geradezu perfekter Weise der Grundausrichtung der weltweit vertretenen jüdischen Organisation, deren spirituellen Anfänge sich bis nach Osteuropa in das späte 18. Jahrhundert zurückverfolgen lassen. Die Förderung jüdischer Werte und Tradition stand dabei von Anfang an ganz oben auf der Agenda. Umgesetzt wird sie durch religiöse, soziale und erzieherische Programme – wie zum Beispiel dem Sommer-Camp.

Chabad Deutschland wurde 1988 in München gegründet. Rabbiner Israel Diskin ist der Vorsitzende von Chabad Deutschland. Inzwischen bieten 27 Chabad Rabbiner und ihre Familien in 16 deutschen Städten ihre Dienste an. Münchner kennen Chabad Lubawitsch vom jährlichen Entzünden des riesigen Chanukka-Leuchters vor der Synagoge am Jakobsplatz.

Potsdam

Neues Synagogenzentrum vor Einweihung

Zu dem Festakt wird auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erwartet

 04.06.2024

Berlin

Mehrere Hundert Menschen bei bunter Lag-BaOmer-Parade

Rabbiner Yehuda Teichtal: Starkes Zeichen für fried- und respektvolles Miteinander

 27.05.2024

Boris Schulman

Dieses Jahr ist Jom Haschoa anders

Zum Tag des Gedenkens an die Schoah reflektiert unser Autor die Bedeutung des Heimatbegriffs in Bezug auf Deutschland und Israel

von Boris Schulman  07.05.2024

Oldenburg

Brandanschlag auf Synagoge: Erste Hinweise auf Tatverdächtigen

Für Hinweise, die zur Tataufklärung führen, ist eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt

 06.05.2024

Berlin

Zeichen der Solidarität

Jüdische Gemeinde zu Berlin ist Gastgeber für eine Gruppe israelischer Kinder

 15.04.2024

Berlin

Koscher Foodfestival bei Chabad

»Gerade jetzt ist es wichtig, das kulturelle Miteinander zu stärken«, betont Rabbiner Yehuda Teichtal

 07.04.2024

Hannover

Tränen des Glücks

Auf der Damentoilette gibt es eine Schminkorgie, während Backstage auch mal die Gefühle durchgehen. Aber »je näher der Abend, desto geringer die Aufregung«

von Sophie Albers Ben Chamo  31.03.2024

Hannover

»Alle sollen uns hören und sehen!«

Tag zwei der Jewrovision beweist, dass immer noch mehr Energie möglich ist. Nach Workshops und Super-Hawdala geht es zur Kirmes und auf die Zielgerade zur Generalprobe am Sonntagvormittag

von Sophie Albers Ben Chamo  30.03.2024

Jewrovision

Perfekter Auftritt

Der Countdown zur 21. Jewrovision läuft. Rund 1300 Teilnehmer und Gäste aus den deutschen Gemeinden purzeln in Hannover aus den Bussen und bereiten sich auf das große Finale am Sonntag vor: Time to Shine!

von Sophie Albers Ben Chamo  29.03.2024