München

Fest im Herzen der Stadt

Fesch: Trachten am Jakobsplatz Foto: Marina Maisel

Mit einem Fest für alle Bürger hat die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern am Sonntag ihr 200-jähriges Bestehen und den 70. Jahrestag ihrer Wiedergründung gefeiert. Mehr als 1000 Freunde und Angehörige der zweitgrößten jüdischen Gemeinde Deutschlands ließen sich von dunklen Wolken und Regentropfen nicht vom Feiern auf dem Jakobsplatz im Herzen der Stadt abhalten.

IKG-Präsidentin Charlotte Knobloch sagte in ihrem Grußwort: »Es sind Tage wie diese, die mich in meiner Liebe zu meiner Heimat bestätigen. Die mir zeigen: Es war richtig so – und gut. Es war richtig, zu bleiben, und es war gut, zu vertrauen. Wir sind angekommen im Herzen der Stadt und der Menschen.«

Bedeutung Auch der Kulturreferent der Stadt München, Hans-Georg Küppers, ging auf die Bedeutung der Juden für München ein und freute sich darüber, dass die Gemeinde wieder fest im Zentrum der Stadt verankert ist. »Und dort, ins Zentrum, gehört sie auch hin«, sagte er mit Blick auf das im Jahr 2007 eröffnete Gemeindezentrum und die anliegende Synagoge.

Musik, Tanzdarbietungen, Modenschauen, Kinderprogramm, Bücher-Flohmarkt, Ausstellungen, Führungen: Das Programm auf dem und rings um den Jakobsplatz ließ keine Wünsche offen. Etliche Münchner Bürger besuchten die Synagoge Ohel Jakob. Das Interesse war so groß, dass zu den ursprünglich zwei geplanten Führungen noch kurzfristig eine dritte organisiert wurde.

Mit weit über 1000 Synagogen-Besuchern hatte selbst IKG-Kulturchefin Ellen Presser nicht gerechnet. »Dieses überwältigende Interesse hat mich überrascht und sehr gefreut«, sagte sie am Rande der Veranstaltung.

Lesen Sie mehr über das Bürgerfest in unserer Printausgabe am Donnerstag.

Berlin

»Zeichen der Solidarität«

Jüdische Gemeinde zu Berlin ist Gastgeber für eine Gruppe israelischer Kinder

 15.04.2024

Berlin

Koscher Foodfestival bei Chabad

»Gerade jetzt ist es wichtig, das kulturelle Miteinander zu stärken«, betont Rabbiner Yehuda Teichtal

 07.04.2024

Hannover

Tränen des Glücks

Auf der Damentoilette gibt es eine Schminkorgie, während Backstage auch mal die Gefühle durchgehen. Aber »je näher der Abend, desto geringer die Aufregung«

von Sophie Albers Ben Chamo  31.03.2024

Hannover

»Alle sollen uns hören und sehen!«

Tag zwei der Jewrovision beweist, dass immer noch mehr Energie möglich ist. Nach Workshops und Super-Hawdala geht es zur Kirmes und auf die Zielgerade zur Generalprobe am Sonntagvormittag

von Sophie Albers Ben Chamo  30.03.2024

Jewrovision

Perfekter Auftritt

Der Countdown zur 21. Jewrovision läuft. Rund 1300 Teilnehmer und Gäste aus den deutschen Gemeinden purzeln in Hannover aus den Bussen und bereiten sich auf das große Finale am Sonntag vor: Time to Shine!

von Sophie Albers Ben Chamo  29.03.2024

Hannover

Tipps von Jewrovision-Juror Mike Singer

Der 24-jährige Rapper und Sänger wurde selbst in einer Castingshow für Kinder bekannt

 26.03.2024

Berlin

Purim für Geflüchtete

Rabbiner Teichtal: »Jetzt ist es wichtiger denn je, den Geflüchteten die Freude am Feiertag zu bringen«

 21.03.2024

Centrum Judaicum Berlin

Neue Reihe zu Darstellungen von Juden in DDR-Filmen

Im April, Mai, August, September und Oktober werden die entsprechenden Filme gezeigt

 20.03.2024

Stiftungsgründung

Zentralrat der Juden ordnet Rabbinerausbildung neu

Das Abraham Geiger Kolleg und das Zacharias Frankel College sollen durch eine neue Trägerstruktur abgelöst werden - mit Unterstützung der staatlichen Zuwendungsgeber

 26.02.2024