Katzav

Wenn nicht, dann ...

Eine ehemalige Sekretärin des israelischen Präsidenten Mosche Katzav wirft dem Staatsoberhaupt sexuelle Belästigung vor. Die Frau erwägt nach Pressemeldungen eine Strafanzeige und hat eine Rechtsanwältin mit der Vertretung ihrer Interessen beauftragt. Den Berichten zufolge soll die Ex-Mitarbeiterin, die ihren Posten im Vorjahr verließ, eine Affäre mit Katzav gehabt haben. Die Anschuldigungen weist Katzav zurück. Er habe niemals Beziehungen zu einer Mitarbeiterin unterhalten, die über das rein Berufliche hinausgegangen seien, beteuerte das Staatsoberhaupt am Montag. Kommentatoren fragen zudem, wie regelmäßige »Schäferstündchen« in der Präsidentenresidenz möglich gewesen sein sollen, in der auch Katzavs Gattin Gila wohnt und ihr Büro hat.
Katzav seinerseits wirft der ehemaligen Sekräterin Erpressung vor und hat den Rechtsberater der Regierung, Meni Masus, entsprechend unterrichtet. Medienberichten zufolge hat die Frau in der vergangenen Woche bei einem Besuch im Präsidialamt von Katzav eine halbe Million Dollar verlangt. Andererseits werde sie aufdecken, wie der Präsident Geld für die Gewährung von Amnestien kassiert habe. Das Gespräch soll vom Sicherheitspersonal aufgezeichnet worden sein. Den Erpressungsversuch streitet die Sekretärin ab. Wie sie über Vertraute verlauten ließ, habe sie den Ex-Chef lediglich um Hilfe bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz gebeten.
Nun muß Rechtsberater Masus, der auch das Amt des Generalstaatsanwalts ausübt, entscheiden, ob er Ermittlungen gegen die Ex-Sekretärin von Katzav einleitet. Die öffentliche Meinung hält sich derzeit auffällig mit Schuldzuweisungen an den Präsidenten zurück. wst

Paris/Tel Aviv

Reporter ohne Grenzen streicht heimlich Terroristen aus Gaza-Journalistenliste

Angebliche Journalisten seien von Israel getötet worden, hieß es immer wieder. Nun zeigt sich erneut: Zumindest einige von ihnen waren Terroristen

 14.08.2026

Sachsen-Anhalt

Gericht: AfD-Mitgliedern kann Waffenbesitzkarte entzogen werden

Mitglieder und Unterstützer der AfD in Sachsen-Anhalt haben gegen den Entzug ihrer Waffenbesitzkarte geklagt. Das Verwaltungsgericht Magdeburg wies die Klage ab. Nun entschied das Oberverwaltungsgericht.

 10.08.2026

Potsdam

Jüdische Gelehrsamkeit in berühmter Schlösserlandschaft - Rabbinerseminare im Wandel

Vor fünf Jahren wurde das Europäische Zentrum Jüdischer Gelehrsamkeit eröffnet - mit Rabbinerseminaren und einer Synagoge. Seitdem hat sich in der Rabbinerausbildung viel verändert. Wie geht es weiter?

von Leticia Witte  10.08.2026

Islamismus

Tagesspiegel-Vorwürfe gegen Karoline Preisler: Nun antwortet die FDP-Politikerin

Hatte sie einen jungen Mann wegen einer Vornamensgleichheit zu Unrecht als CSD-Attentäter verdächtigt? Preisler widerspricht und beklagt, die Zeitung habe sie nicht zu Wort kommen lassen

 30.07.2026 Aktualisiert

Washington D.C.

Trump: Netanjahu will, dass USA im Iran involviert bleiben

Unterschiedliche Interessen Israels und der USA sind im Iran-Krieg mehrfach zutage getreten. Kurz vor seinem Treffen mit Netanjahu deutet Trump an, dass die Differenzen nicht überwunden sind

 28.07.2026

In eigener Sache

Volontär/in gesucht

Wir suchen zum 15. Oktober 2026 einen Volontär (m/w/d) in Vollzeit

 06.07.2026

Holzstörche zur Geburt in Niederösterreich. Noch immer werden neben den klassischen Namen viele biblische Namen den Kindern gegeben.

Statistik

Diese hebräischen Vornamen in Österreich sind am beliebtesten

Österreichische Eltern wählen gern Klassiker. Unter den Top Ten sind auch viele Namen biblischen Ursprungs

von Nicole Dreyfus  04.07.2026

Bundesamt für Statistik

Dieser hebräische Vorname ist am beliebtesten bei Schweizer Eltern

Auch in der Schweiz wählen Eltern weiterhin häufig biblische Namen für ihr Neugeborenes

von Nicole Dreyfus  04.07.2026 Aktualisiert

Erhebung

Dieser hebräische Babyname ist in Deutschland am beliebtesten

Welche Namen geben Eltern ihren Sprösslingen in diesem Jahr am liebsten? In welchen Bundesländern gibt es Abweichungen?

 04.07.2026 Aktualisiert