Berlin

Vorstellung des bundesweiten Berichts zu Diskriminierung

Antidiskriminierungsbeauftragte Ferda Ataman bei der Vorstellung des Berichts für 2023 Foto: IMAGO/Jürgen Heinrich

Die Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes, Ferda Ataman, stellt am Dienstag einen umfassenden Bericht zu Fällen von Diskriminierung in Deutschland vor. Bei einer Pressekonferenz mit sechs weiteren Beauftragten des Bundes wird sich Ataman am Mittag (11.30 Uhr) in Berlin zu neuen Zahlen und Fakten rund um das Thema äußern. Der Bericht bildet den Zeitraum 2021 bis 2024 ab. Ataman übermittelt ihn gemäß ihrem gesetzlichen Auftrag auch an den Deutschen Bundestag.

Nach Angaben der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) fließen in die mehr als 400 Seiten starke Analyse erstmals die Erfahrungen von insgesamt acht Bundesbeauftragten ein. Vorstellen werden den Bericht neben Ataman daher auch der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein, der Behindertenbeauftragte Jürgen Dusel, der Antiziganismusbeauftragte Mehmet Daimagüler sowie die Migrationsbeauftragte Reem Alabali-Radovan. Auch die jeweiligen Beauftragten für Minderheiten und queere Menschen, Natalie Pawlik und Sven Lehmann, werden aus ihren jeweiligen Bereichen berichten. 

Nicht persönlich dabei ist die Wehrbeauftragte Eva Högl. Diskriminierungsberichte aus dem Alltag der Bundeswehr-Soldaten sind aber auch Teil der Analyse.

Die Antidiskriminierungsbeauftragte Ataman hatte zuletzt im Juni Zahlen zu den Anfragen vorgestellt, die ihre Stelle jährlich registriert. Demnach hatten sich im Jahr 2023 mit mehr als 10.700 Beratungsanfragen deutlich mehr Menschen wegen Diskriminierungserfahrungen an die ADS gewandt als noch im Jahr davor mit rund 2.000 Anfragen weniger. Schon im Juni hieß es, das sei ein neuer Rekordwert. dpa

Gedenken

Chemnitz erhält 19 weitere Stolpersteine

Die Stolpersteinverlegung beginnt am Mittwoch, 6. Mai

 17.04.2026

Berlin

Urteil zu Angriff auf Lahav Shapira erwartet

Nach einem antisemitischen Angriff auf einen jüdischen Studenten in Berlin ist der Fall neu vor Gericht verhandelt worden. Im Mittelpunkt des Berufungsverfahrens steht die Höhe der Strafe. Ein Urteil wird am Montag erwartet

 13.04.2026 Aktualisiert

Fussball

Kopfball mit Kippa

Die Halle war voll, der Spaß groß: Zum ersten Mal trafen zwölf jüdische Teams beim Berlin Jewish Football Cup in Spandau aufeinander

von Jan Feldmann  01.04.2026

Podcast

»Arbeiten im Krieg ist eine große Herausforderung«

Zwischen Bomben und Bunker: Wie unsere Korrespondentin in Tel Aviv ihren Alltag erlebt

von Jan Feldmann, Sabine Brandes  01.04.2026

Video

Zwischen Matzen und Kneidlach: Stimmen aus einem koscheren Supermarkt

Kurz vor Pessach: Vorbereitungen auf den Feiertag – Stimmen aus »Kosherlife«

von Jan Feldmann  01.04.2026

Wirtschaft

Iran-Krieg treibt Inflation auf höchsten Stand seit 2024

Teurer Sprit, steigende Preise für Strom und Gas: Die Kämpfe im Nahen Osten haben schon im ersten Kriegsmonat die Verbraucherpreise angeheizt. Bald könnten auch andere Warengruppen betroffen sein

von Alexander Sturm und Christian Ebner  30.03.2026

Die israelische Raketenabwehr hat eine aus dem Libanon anfliegende Terror-Rakete im Visier.

Nahost

Libanon muss jetzt handeln

Die Hisbollah hat äußeren Druck jahrzehntelang in politische Stärke verwandelt. Doch ihr aktueller Legitimitätsverlust ist hausgemacht — und eröffnet dem Libanon erstmals die Chance, das Machtgefüge im eigenen Land zu verändern.

von Leo Benderski  26.03.2026

Berlin

»Grenzen der Erinnerung erweitern«

Argentinien hat von Israel die Präsidentschaft der International Holocaust Remembrance Alliance übernommen. In der Botschaft des südamerikanischen Landes wurde das mit einer Zeremonie gefeiert

 26.03.2026

Nahost

Israels Kriegsstrategie gegenüber Iran und der Hisbollah

Israels Armee greift Irans Führung unerbittlich an. Es gibt jedoch warnende Stimmen: Die gezielten Tötungen von Anführern könnten das System noch radikaler machen. Welche Ziele verfolgt Israel?

von Sara Lemel  19.03.2026