Nürnberg

Park nach NSU-Mordopfer benannt

Foto: picture alliance/dpa

In Nürnberg ist am Dienstagabend eine Grünanlage nach dem NSU-Mordopfer Abdurrahim Özüdogru benannt worden. In Anwesenheit des türkischen Generalkonsuls habe Oberbürgermeister Marcus König
(CSU) das neue Straßenschild enthüllte, teilte die Stadt mit.

Die Stadt könne die schrecklichen Taten nicht ungeschehen machen, sagte König, »aber wir betrachten es als unsere Pflicht, der Opfer in Würde zu gedenken«.

Am 13. Juni 2001 war Abdurrahim Özüdogru in seiner Schneiderwerkstatt mit zwei Kopfschüssen von der rechtsextremen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund ermordet worden.

Bereits vor zwei Jahren war den städtischen Angaben zufolge vor seiner einstigen Wohnung und Werkstatt eine Gedenktafel errichtet worden. Auch nach den anderen Nürnberger Opfern der Terrorgruppe, Enver Simsek und Ismail Yasar, sind bereits Parks in der Stadt in jeweiliger Tatortnähe benannt worden.

In einer Grußbotschaft zur Park-Benennung schrieb Barbara John, Ombudsfrau für die Angehörigen der Opfer des NSU, es lasse sich nichts wiedergutmachen. »Aber wer sich bewusst einlässt auf das Geschehen, rüstet sich innerlich gegen jede Form von Gewalt gegenüber seinen Mitmenschen«. epd

Diplomatie

Israels Präsident begrüßt ersten Botschafter Somalilands

Als weltweit erstes Land hatte Israel vor einem halben Jahr die muslimisch geprägte Region im Norden Somalias als unabhängigen Staat anerkannt. Jetzt kommt der erste Botschafter nach Israel

 18.05.2026

Internationaler Strafgerichtshof

Bericht: Geheime internationale Haftbefehle gegen Ben-Gvir und andere

»Haaretz« berichtet über mögliche neue Schritte gegen mehrere israelische Minister und Militärvertreter

von Sabine Brandes  17.05.2026

Stuttgart

Die Vorfreude steigt

Die Jüdische Allgemeine berichtet weiterhin live von der Jewrovision. Die Jugendzentren sind inzwischen nach und nach angekommen, das Madrichim-Team empfängt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort. Die Vorfreude auf die Show steigt!

 15.05.2026

Genf

Döpfner fordert beim World Jewish Congress entschlossenen Kampf gegen Antisemitismus

Mit Blick auf die Hamas-Massaker vom 7. Oktober kritisiert der Springer-Chef die Reaktion: »Unmittelbar nachdem die Bilder der Opfer zu sehen waren, begann die Verharmlosung.«

 12.05.2026

In eigener Sache

Wir suchen Verstärkung

Wir suchen zum 1. Juli 2026 einen Politik-Redakteur (m/w/d) in Vollzeit

 07.05.2026

Jerusalem

Israel fordert von Großbritannien mehr Einsatz gegen Antisemitismus

Nach einem weiteren Terrorangriff auf Juden wirft Jerusalem London vor, die Lage nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Präsident Herzog: »Es ist an der Zeit, dass die Welt aufwacht.«

 30.04.2026

Polen

Israel fordert Konsequenzen nach Eklat mit Hakenkreuz-Flagge

Im Parlament hatte ein rechtsradikaler Abgeordneter eine israelische Flagge mit einem Hakenkreuz an Stelle des Magen David gezeigt

 22.04.2026

Brüssel

Deutschland und Italien bremsen EU-Vorstoß gegen Israels Assoziierungsabkommen

Spanien, Slowenien und Irland fordern eine Debatte über das Abkommen. Außenminister Wadephul bezeichnet den Vorstoß als »unangemessen«

 22.04.2026

Berlin

Urteil zu Angriff auf Lahav Shapira erwartet

Nach einem antisemitischen Angriff auf einen jüdischen Studenten in Berlin ist der Fall neu vor Gericht verhandelt worden. Im Mittelpunkt des Berufungsverfahrens steht die Höhe der Strafe. Ein Urteil wird am Montag erwartet

 13.04.2026 Aktualisiert