null

null

Auf spielerische Art und über Infostände konnten am Sonntag die Gäste das Judentum und die Wiener Juden näher kennenlernen. Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) hatte zum zweiten Mal zum Tag der Offenen Tür eingeladen. Vertreten waren jüdische Schulen, Altersheime und Sozialzentren sowie kulturelle Einrichtungen wie das Jüdische Museum, das Gemeindearchiv und das Rabbinat.

Gemeindepräsident Oskar Deutsch freute sich über die vielen Interessierten. Zwei Stunden vor Ende der Veranstaltung sagte er: »Wunderbar, schon jetzt haben wir mehr als 5000 Besucher – das sind 1000 mehr als letztes Jahr!«

Auch Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg war beeindruckt von den vielen Gästen: »So voll sollte der Tempel immer sein, nur eben mit jüdischen Freunden und nicht mit Freunden der Gemeinde«, sagte er.

Offenheit Aus Frankfurt war Zentralratspräsident Dieter Graumann zum Tag der Offenen Tür nach Wien gekommen. Er lobte die Veranstaltung: »Deutschland kann in Sachen Transparenz und Offenheit noch sehr viel von der jüdischen Gemeinde in Wien lernen. Ich bin schwer davon beeindruckt, wie viele Menschen heute da waren.«

IKG-Präsident Oskar Deutsch hob hervor, wie wichtig es ihm sei, die österreichische Gesellschaft über das Judentum zu informieren. »Unsere Politik ist es, sich den anderen gegenüber zu öffnen, denn wir haben etwas zu bieten. Wir hoffen sehr, dass mit dieser Aktion Vorurteile abgebaut werden können.«

Forschung

Ukraine öffnet Archiv über KZ-Häftlinge

Mitten im Krieg mit Russland öffnet die Ukraine historische Geheimarchive. Für Forschende über die NS-Zeit und die Sowjetische Besatzungszone soll der Zugang erleichtert werden

 11.03.2026

Jerusalem

Wadephul: Iranische Waffen gefährden »nicht nur Israel, sondern auch uns in Europa«

Bei seinem Besuch bei seinem Amtskollegen Gideon Sa’ar sei es auch um diese Frage gegangen: Wie kann dieser Konflikt irgendwann beendet werden, wenn man dem Iran die entscheidenden Waffen aus der Hand geschlagen hat?»

 11.03.2026

Reisen

Lufthansa setzt weiterhin viele Nahost-Flüge aus

Flüge nach Tel Aviv, Teheran und in andere Städte bleiben ausgesetzt. Lufthansa reagiert weiter auf die Lage im Nahen Osten – Charterflüge für Rückholaktionen laufen jedoch weiter.

 09.03.2026

Südlibanon

Zwei israelische Soldaten bei Hisbollah-Angriff getötet

Nach einer vorläufigen Untersuchung der israelischen Armee begann der Vorfall, als ein Panzer während eines Einsatzes stecken blieb

 08.03.2026

Washington

USA intervenieren gegen mögliche Russland-Hilfe für den Iran

Sondergesandter Steve Witkoff kritisiert Moskau dafür, dass es Teheran im Krieg zu unterstützen scheint

 08.03.2026

Iraner in Deutschland

»Einfach leben«

Der Exil-Iraner und Musikmanager Babak Shafian war bisher skeptisch, wenn es um den möglichen Fall des Mullah-Regimes ging. Diesmal ist er hoffnungsvoll. Der Grund dafür ist Israel

 04.03.2026

Demonstrierende schwenkten am Montag israelische und iranische Flaggen vor der israelischen Botschaft in Berlin und riefen „Danke, IDF!“.

Berlin

Zeichen gegen Teheran

Exil-Iraner demonstrierten vor Israels Botschaft in Berlin und drücken ihre Hoffnung auf einen Neuanfang aus

 03.03.2026

Botschafter Ron Prosor: Das Regime in Teheran steht mit dem Rücken zur Wand

Interview

»Ich bin für die klare Haltung Deutschlands dankbar«

Israels Botschafter Ron Prosor zu deutschen Reaktionen nach den Angriffen auf den Iran, zur Sicherheitslage israelischer und jüdischer Einrichtungen sowie zu einer Nachricht zu Purim

von Detlef David Kauschke  02.03.2026

Nahost

Iran greift erstmals europäisches Ziel an: Drohne trifft britischen Stützpunkt auf Zypern

Nach Ausrufung einer Sicherheitswarnung erschütterten Explosionen die Basis. Kampfjets der Royal Air Force hoben nach Angaben von Flugbeobachtern ab, um den Luftraum zu sichern

 02.03.2026