null

null

Auf spielerische Art und über Infostände konnten am Sonntag die Gäste das Judentum und die Wiener Juden näher kennenlernen. Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) hatte zum zweiten Mal zum Tag der Offenen Tür eingeladen. Vertreten waren jüdische Schulen, Altersheime und Sozialzentren sowie kulturelle Einrichtungen wie das Jüdische Museum, das Gemeindearchiv und das Rabbinat.

Gemeindepräsident Oskar Deutsch freute sich über die vielen Interessierten. Zwei Stunden vor Ende der Veranstaltung sagte er: »Wunderbar, schon jetzt haben wir mehr als 5000 Besucher – das sind 1000 mehr als letztes Jahr!«

Auch Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg war beeindruckt von den vielen Gästen: »So voll sollte der Tempel immer sein, nur eben mit jüdischen Freunden und nicht mit Freunden der Gemeinde«, sagte er.

Offenheit Aus Frankfurt war Zentralratspräsident Dieter Graumann zum Tag der Offenen Tür nach Wien gekommen. Er lobte die Veranstaltung: »Deutschland kann in Sachen Transparenz und Offenheit noch sehr viel von der jüdischen Gemeinde in Wien lernen. Ich bin schwer davon beeindruckt, wie viele Menschen heute da waren.«

IKG-Präsident Oskar Deutsch hob hervor, wie wichtig es ihm sei, die österreichische Gesellschaft über das Judentum zu informieren. »Unsere Politik ist es, sich den anderen gegenüber zu öffnen, denn wir haben etwas zu bieten. Wir hoffen sehr, dass mit dieser Aktion Vorurteile abgebaut werden können.«

Die Universität Pennsylvania will nicht auf die Forderung eingehen, Daten jüdischer Mitarbeitenden zu veröffentlichen.

USA

Müssen US-Unis Informationen über jüdische Mitarbeiter herausgeben?

Die Universität Pennsylvania wehrt sich gegen die Forderung, persönliche Daten jüdischer Mitarbeitender auszuhändigen. Der Fall wird vor einem US-Bundesgericht verhandelt.

von Nicole Dreyfus  29.01.2026

Fernsehen

Wie Skandal-Camper Gil Ofarim erste Sympathie-Punkte sammelt

Kompliment und Kloppe für Gil Ofarim

von Aleksandra Bakmaz  29.01.2026

TV

Dschungelcamp: Gil Ofarim will nicht sprechen - oder doch?

Bei Hitze und Hunger schütten die Campteilnehmer sich gegenseitig ihr Herz aus. Am zweiten Tag in Down Under lassen die Dschungelbewohner tief blicken. Doch nicht jeder bekommt Mitleid

von Inga Jahn  02.02.2026 Aktualisiert

Leipzig

Gegensätzliche Nahost-Demos linker Gruppen 

Ein Team des MDR wurde aus der antiisraelischen Demo heraus angegriffen

 17.01.2026

TV-Tipp

Als David Bowie weinte: Arte-Doku beleuchtet die Schattenseiten eines musikalischen Genies

Oft feiern Filmporträts ihre Protagonisten mehr oder weniger unkritisch. Eine Arte-Doku über Popstar David Bowie wählt einen anderen Weg - und ist genau deshalb so gelungen

von Manfred Riepe  14.01.2026

Brandenburg

»Was soll der Scheiß?«: Nach Brandanschlag - Büttner übt scharfe Kritik an Linken-Spitze

Die Hintergründe

 10.01.2026

Antisemitismus

Die kruden Thesen eines AfD-Abgeordneten

Ein AfD-Parlamentarier teilte einen Instagram-Post, in dem die Rothschild-Familie mit dem Untergang der »Titanic« 1912 in Verbindung gebracht wird

 08.01.2026

Brandenburg

Generalstaatsanwaltschaft übernimmt Ermittlungen nach Anschlag auf Büttner

Nach dem Brandanschlag und die Morddrohung gegen den Antisemitismusbeauftragten haben die Ermittler eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro für Hinweise ausgesetzt

 07.01.2026

Potsdam

Antisemitismusbeauftragter erhöht Sicherheitsvorkehrungen

Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner ist immer wieder Drohungen ausgesetzt. Nach einem Brandanschlag und einer Morddrohung per Brief verschärft er nun Sicherheitsmaßnahmen. Die Solidaritätsbekundungen für ihn reißen nicht ab

 07.01.2026