null

null

Auf spielerische Art und über Infostände konnten am Sonntag die Gäste das Judentum und die Wiener Juden näher kennenlernen. Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) hatte zum zweiten Mal zum Tag der Offenen Tür eingeladen. Vertreten waren jüdische Schulen, Altersheime und Sozialzentren sowie kulturelle Einrichtungen wie das Jüdische Museum, das Gemeindearchiv und das Rabbinat.

Gemeindepräsident Oskar Deutsch freute sich über die vielen Interessierten. Zwei Stunden vor Ende der Veranstaltung sagte er: »Wunderbar, schon jetzt haben wir mehr als 5000 Besucher – das sind 1000 mehr als letztes Jahr!«

Auch Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg war beeindruckt von den vielen Gästen: »So voll sollte der Tempel immer sein, nur eben mit jüdischen Freunden und nicht mit Freunden der Gemeinde«, sagte er.

Offenheit Aus Frankfurt war Zentralratspräsident Dieter Graumann zum Tag der Offenen Tür nach Wien gekommen. Er lobte die Veranstaltung: »Deutschland kann in Sachen Transparenz und Offenheit noch sehr viel von der jüdischen Gemeinde in Wien lernen. Ich bin schwer davon beeindruckt, wie viele Menschen heute da waren.«

IKG-Präsident Oskar Deutsch hob hervor, wie wichtig es ihm sei, die österreichische Gesellschaft über das Judentum zu informieren. »Unsere Politik ist es, sich den anderen gegenüber zu öffnen, denn wir haben etwas zu bieten. Wir hoffen sehr, dass mit dieser Aktion Vorurteile abgebaut werden können.«

Weimar

Verein will Gedenken an KZ-Außenlager stärken

Buchenwald war mehr als ein einzelnes NS-Konzentrationslager. Mehr als 100 Außenstandorte gehörten zu diesem Lagerkomplex. Längst nicht an alle wird heute erinnert – ein Verein will das ändern

 23.10.2026

Deutschland

Wie hält es die CDU in Sachsen-Anhalt mit der AfD?

AfD-Politiker Siegmund braucht drei Stimmen aus anderen Reihen, um Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt zu werden. Ein CDU-Abgeordneter stellt sich nun gegen die CDU-Fraktionslinie

von Christopher Kissmann  22.10.2026

Kino

Film über einen kreativen Geist

»Biermann« ist ein dokumentarisches Porträt des Liedermachers Wolf Biermann, der auch 50 Jahre nach seiner Ausbürgerung aus der DDR noch immer künstlerisch aktiv ist. Allerdings hat der Film auch Leerstellen

von Reinhard Kleber  22.10.2026

Siedlergewalt

Huldai: »Ich schäme mich und schweige nicht mehr«

Tel Avivs Bürgermeister verurteilt die Gewalt gegen palästinensische Olivenbauern und Journalisten scharf. Er warnt vor dem Zerfall rechtsstaatlicher und zionistischer Werte

von Sabine Brandes  22.10.2026

Schwerin

Schwesig wirbt für Bund-Länder-Gruppe zur Prüfung der AfD

Den verfassungsrechtlichen Umgang mit der AfD prüfen? Gut, findet Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin – und spricht sich für den Vorstoß eines CDU-Ministerpräsidenten aus

 22.10.2026

Nahost

Israels Armee erhöht Alarmbereitschaft vor den Wahlen

Vor der Wahl herrscht laut einem TV-Bericht die Sorge vor Anschlagsversuchen, mit denen Einfluss auf die Wahl genommen werden könnte. Der Militärchef ordnet umfassende Sicherheitsmaßnahmen an

 19.10.2026

Berlin

Zwei Parteien in Berlin entscheiden über Koalitionsgespräche

Nach teils zähen Sondierungen entscheiden Grüne und SPD in Berlin über Koalitionsgespräche mit der Linken. Aber aus den Reihen der Sozialdemokraten gibt es Zweifel und Kritik, auch aufgrund der Antisemitismus-Skandale bei der Linkspartei

 19.10.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Einmal Gastro, immer Gastro

von Margalit Edelstein  14.10.2026

7. Oktober

Steinmeier: Antisemitische Hetze unerträglich aufgeflammt

Der schlimmste Anschlag auf Jüdinnen und Juden seit der Schoa: Der Bundespräsident verurteilt den Hamas-Terror vom 7. Oktober 2023. Und blickt auch auf die Lage im Gazastreifen

 08.10.2026