USA

Nach Vergewaltigungsvorwurf: Yascha Mounk äußert sich zu den Anschuldigungen

Autor Yascha Mounk Foto: Steffen Jaenicke

Der deutsch-amerikanische Autor Yascha Mounk lässt sein Amt als Herausgeber der Wochenzeitung »Die Zeit« nach einem Vergewaltigungsvorwurf ruhen. Die Vorwürfe stammten von der US-Journalistin Celeste Marcus, berichtet der »Spiegel«.

Eine »Zeit«-Verlagssprecherin teilte auf Nachfrage am Donnerstag mit, dem Verlag seien die Vorwürfe gegen Mounk bekannt. »Wir haben sofort nach Bekanntwerden darauf reagiert und seinen Vorschlag angenommen, sein Amt im Herausgeberrat der Zeit ab sofort ruhen zu lassen, bis der Sachverhalt geklärt ist«, schrieb die Sprecherin. Der Verlag hoffe, dass dies schnell der Fall sein werde.

Mounk bestreitet nach Angaben der »Zeit«-Sprecherin die gegen ihn erhobenen Vorwürfe. Der »Spiegel« zitiert ihn mit den Worten: »Ich bin mir der schrecklichen Anschuldigung gegen mich bewusst. Sie ist kategorisch unwahr.« Eine Anfrage beantwortete Mounk bislang nicht.

Yascha Mounk gehört laut »Zeit«-Verlagsgruppe seit 1. April 2023 dem »Zeit« Herausgeberrat an. Der Herausgeberrat wurde im Mai 2017 von den »Zeit«-Gesellschaftern berufen. Er setze sich aus fünf Persönlichkeiten zusammen, die für unterschiedliche Professionen und Perspektiven stünden. epd/ja

Fussball

Kopfball mit Kippa

Die Halle war voll, der Spaß groß: Zum ersten Mal trafen zwölf jüdische Teams beim Berlin Jewish Football Cup in Spandau aufeinander

von Jan Feldmann  01.04.2026

Podcast

»Arbeiten im Krieg ist eine große Herausforderung«

Zwischen Bomben und Bunker: Wie unsere Korrespondentin in Tel Aviv ihren Alltag erlebt

von Jan Feldmann, Sabine Brandes  01.04.2026

Video

Zwischen Matzen und Kneidlach: Stimmen aus einem koscheren Supermarkt

Kurz vor Pessach: Vorbereitungen auf den Feiertag – Stimmen aus »Kosherlife«

von Jan Feldmann  01.04.2026

Wirtschaft

Iran-Krieg treibt Inflation auf höchsten Stand seit 2024

Teurer Sprit, steigende Preise für Strom und Gas: Die Kämpfe im Nahen Osten haben schon im ersten Kriegsmonat die Verbraucherpreise angeheizt. Bald könnten auch andere Warengruppen betroffen sein

von Alexander Sturm und Christian Ebner  30.03.2026

Die israelische Raketenabwehr hat eine aus dem Libanon anfliegende Terror-Rakete im Visier.

Nahost

Libanon muss jetzt handeln

Die Hisbollah hat äußeren Druck jahrzehntelang in politische Stärke verwandelt. Doch ihr aktueller Legitimitätsverlust ist hausgemacht — und eröffnet dem Libanon erstmals die Chance, das Machtgefüge im eigenen Land zu verändern.

von Leo Benderski  26.03.2026

Berlin

»Grenzen der Erinnerung erweitern«

Argentinien hat von Israel die Präsidentschaft der International Holocaust Remembrance Alliance übernommen. In der Botschaft des südamerikanischen Landes wurde das mit einer Zeremonie gefeiert

 26.03.2026

Nahost

Israels Kriegsstrategie gegenüber Iran und der Hisbollah

Israels Armee greift Irans Führung unerbittlich an. Es gibt jedoch warnende Stimmen: Die gezielten Tötungen von Anführern könnten das System noch radikaler machen. Welche Ziele verfolgt Israel?

von Sara Lemel  19.03.2026

Forschung

Ukraine öffnet Archiv über KZ-Häftlinge

Mitten im Krieg mit Russland öffnet die Ukraine historische Geheimarchive. Für Forschende über die NS-Zeit und die Sowjetische Besatzungszone soll der Zugang erleichtert werden

 11.03.2026

Jerusalem

Wadephul: Iranische Waffen gefährden »nicht nur Israel, sondern auch uns in Europa«

Bei seinem Besuch bei seinem Amtskollegen Gideon Sa’ar sei es auch um diese Frage gegangen: Wie kann dieser Konflikt irgendwann beendet werden, wenn man dem Iran die entscheidenden Waffen aus der Hand geschlagen hat?»

 11.03.2026