Fußball

Maccabi stimmt Peretz-Transfer zum FC Bayern zu 

Peretz machte mit starken Leistungen im israelischen Trikot auf sich aufmerksam. Foto: picture alliance / DeFodi Images

Der israelische Club Maccabi Tel Aviv hat dem Transfer von Torhüter Daniel Peretz zum FC Bayern zugestimmt. Das teilte der Verein nach dem 4:1 im Playoff-Hinspiel zur Conference League gegen NK Celje auf seiner Homepage mit.

»In den kommenden Tagen werden wir uns voraussichtlich von Daniel Peretz, unserem Torhüter und lieben Freund, verabschieden. Wir wünschen ihm viel Erfolg. (...) Wir sind traurig, dass Daniel geht, aber wir sind auch in vielerlei Hinsicht stolz und wünschen ihm und seinem neuen Verein, Bayern München viel Glück für die kommenden Jahre«, wurde Maccabi-Clubchef Mitchell Goldhar auf der Vereins-Homepage zitiert. 

Der 23 Jahre alte Peretz, der gegen Celje zum Einsatz kam und noch den Medizincheck absolvieren muss, soll eine Sockel-Ablöse von rund fünf Millionen kosten und in München einen Fünfjahresvertrag erhalten. Der Schlussmann wäre zunächst die Nummer zwei hinter Sven Ulreich (35), der aktuell Kapitän Manuel Neuer im Bayern-Tor vertritt, und wird als Mann der Zukunft gesehen. Er soll von Neuer und Ulreich lernen. 

Der 37 Jahre alte Nationaltorhüter Neuer befindet sich nach einem Beinbruch vor mehr als acht Monaten in der letzten Phase des individuellen Aufbautrainings. Trainer Thomas Tuchel hatte zum Bundesligastart in Bremen erklärt, dass Neuer »in zwei, drei Wochen ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Und dann geht es sowieso schnell.«

Tel Aviv/Abu Dhabi

»Fly Dubai«-Vorfall: Hintergründe weiter unklar

Was geschah im Cockpit des Fluges nach Israel? Emiratische Behörden haben Ermittlungen eingeleitet. Jerusalem geht von einem Terroranschlag aus. Gesicherte Erkenntnisse zum Motiv gibt es bislang nicht

 02.10.2026

Bettina König (SPD), Nina Stahr (Bündnis 90/Die Grünen) und Kerstin Wolter (Die Linke, v.l.) während einer Pause

Berlin

Parteien-Treffen zu Antisemitismus mit »konstruktivem« Austausch

Linke, Grüne und SPD ringen in Berlin um eine gemeinsame Haltung zu Judenhass und organisierter Kriminalität. Was beim ersten Treffen dazu herauskam

 01.10.2026

Extremistische Siedler in dem palästinensischen Dorf Dschalud (Archivbild vom 25.8.26)

Westjordanland

Neue Gewalt radikaler Siedler

Mehr als 100 Extremisten waren an den Ausschreitungen im Bereich der Ortschaft Dschalud südlich von Nablus beteiligt. Regierungsmitglieder verurteilen die Angriffe, die Opposition kritisiert sie als Folge »einer gefährlichen Politik«

 29.09.2026

Nach der Wahl

Grüne und SPD in Berlin stellen Bedingung für Sondierungen

Linke, Grüne und SPD in der Hauptstadt wollen an diesem Donnerstag erstmals über eine Regierungsbildung sprechen. Es soll sich aber noch nicht um formelle Sondierungsgespräche handeln

 28.09.2026

New York

Trump ruft Staaten zu Austritt aus Strafgerichtshof auf

Die USA erkennen den IStGH nicht an, der unter anderem gegen Israels Ministerpräsidenten Netanjahu einen Haftbefehl erlassen hat. Jetzt legt der amerikanische Präsident nach

 23.09.2026

Sanktionen

Iran will weiter internationale Ziele anfliegen

Ab Mittwoch sollen iranische Airlines nach Worten der US-Regierung internationale Ziele nicht mehr anfliegen können. Die zivile Luftfahrtbehörde in Teheran widerspricht

 23.09.2026

Gideon Joffe, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

Berlin

Gideon Joffe: »Mit Elif Eralp wird Geis zur Gärtnerin gemacht«

Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde mahnt, dass die Hauptstadt vor massiven Herausforderungen stehe

 22.09.2026

Washington D.C.

USA wollen Saudi-Arabien 48 moderne F-35-Kampfjets verkaufen

Die Tarnkappenjets gelten als die aktuell modernsten Kampfflugzeuge. Im Nahen Osten waren sie bislang dem US-Verbündeten Israel vorbehalten. Nun zeichnet sich ein geplanter Deal mit Saudi-Arabien ab

 18.09.2026

Magdeburg

AfD will FPÖ-Erfahrungen in Sachsen-Anhalt nutzen

»Von den politischen Erfahrungen der FPÖ können wir sicherlich profitieren«, sagt der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Landtagsfraktion

 18.09.2026