Leo-Baeck-Preis

Leo-Baeck-Preis 2007 für Angela Merkel

Leo-Baeck-Preis 2007 für
Angela Merkel

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erhält den Leo-Baeck-Preis 2007. Das teilte der Zentralrat der Juden in Deutschland vergangene Woche in Berlin mit. Er würdigt damit die Verdienste, die sich Merkel »durch ihr kontinuierliches und glaubwürdiges Engagement im Bereich der Verständigung zwischen Juden und Nichtjuden, ebenso wie zwischen Deutschland und Israel, erworben hat«. Die Bundeskanzlerin habe stets mit überzeugenden Worten und
engagiertem Handeln deutlich gemacht, »dass die aus der deutschen Geschichte resultierende Verantwortung für sie eine Herzensangelegenheit und zugleich Wegweiser ihres politischen Handelns ist«. Frau Merkel setze sich engagiert und nachhaltig für die Stärkung der wachsenden jüdischen Gemeinschaft in Deutschland ein. Sie überzeuge »durch eine unzweideutige und unnachgiebige Haltung denjenigen gegenüber, die ein harmonisches Miteinander von Juden und Nichtjuden unmöglich machen wollen«. Dass die Kanzlerin auch in politisch schwieriger Zeit ein verlässlicher Partner an der Seite Israels sei, habe sie in der Vergangenheit mehrfach unter Beweis gestellt, hieß es.
Die Preisverleihung ist am 6. November in Berlin. Die Auszeichnung wird zum 50. Mal verliehen und erinnert an den Rabbiner Leo Baeck (1873-1956). Zu den früheren Preisträgern gehören die Altbundespräsidenten Richard von Weizsäcker, Roman Herzog und Johannes Rau, Altkanzler Helmut Kohl, die Verleger Hubert Burda und Friede Springer, der frühere Außenminister Joschka Fischer und der Schriftsteller Ralph Giordano. ja

Schweden

Im Wahlkampf mit dem Davidstern

Simona Mohamsson ist Schwedens Bildungs- und Integrationsministerin und Vorsitzende der Liberalen. Jetzt überraschte die Tochter muslimischer Einwanderer mit einer deutlichen Geste

von Michael Thaidigsmann  19.08.2026

Nahost

Israel soll Militärflugplatz in Nordsyrien attackiert haben

Israel hat seit dem Umsturz wiederholt auch Ziele in Syrien ins Visier genommen. Nun wird ein erneuter Angriff gemeldet. Der US-Sondergesandte für Syrien übt deutliche Kritik

 18.08.2026

Vandalismus

Deportationsmahnmal in Berlin beschmiert

Das Denkmal an der Putlitzbrücke soll an die über 30.000 Juden erinnern, die zu NS-Zeiten vom benachbarten Moabiter Güterbahnhof aus in Konzentrationslager deportiert wurden

 18.08.2026

Sachsen-Anhalt

Gericht: AfD-Mitgliedern kann Waffenbesitzkarte entzogen werden

Mitglieder und Unterstützer der AfD in Sachsen-Anhalt haben gegen den Entzug ihrer Waffenbesitzkarte geklagt. Das Verwaltungsgericht Magdeburg wies die Klage ab. Nun entschied das Oberverwaltungsgericht.

 10.08.2026

Potsdam

Jüdische Gelehrsamkeit in berühmter Schlösserlandschaft - Rabbinerseminare im Wandel

Vor fünf Jahren wurde das Europäische Zentrum Jüdischer Gelehrsamkeit eröffnet - mit Rabbinerseminaren und einer Synagoge. Seitdem hat sich in der Rabbinerausbildung viel verändert. Wie geht es weiter?

von Leticia Witte  10.08.2026

Islamismus

Tagesspiegel-Vorwürfe gegen Karoline Preisler: Nun antwortet die FDP-Politikerin

Hatte sie einen jungen Mann wegen einer Vornamensgleichheit zu Unrecht als CSD-Attentäter verdächtigt? Preisler widerspricht und beklagt, die Zeitung habe sie nicht zu Wort kommen lassen

 30.07.2026 Aktualisiert

Washington D.C.

Trump: Netanjahu will, dass USA im Iran involviert bleiben

Unterschiedliche Interessen Israels und der USA sind im Iran-Krieg mehrfach zutage getreten. Kurz vor seinem Treffen mit Netanjahu deutet Trump an, dass die Differenzen nicht überwunden sind

 28.07.2026

In eigener Sache

Volontär/in gesucht

Wir suchen zum 15. Oktober 2026 einen Volontär (m/w/d) in Vollzeit

 06.07.2026

Holzstörche zur Geburt in Niederösterreich. Noch immer werden neben den klassischen Namen viele biblische Namen den Kindern gegeben.

Statistik

Diese hebräischen Vornamen in Österreich sind am beliebtesten

Österreichische Eltern wählen gern Klassiker. Unter den Top Ten sind auch viele Namen biblischen Ursprungs

von Nicole Dreyfus  04.07.2026