Maccabi-Soccer-Night

Leidenschaft im Flutlicht

Wettkampffieber in der Soccafive-Halle im Münchner Olympia-Gelände: Maccabi hatte zum Fußball-Hallenturnier geladen. Vereinsmanager Maurice Schreibmann und seine Vorstandskollegen sind glücklich über den Erfolg: »Das ist schon das dritte derartige Turnier«, sagt er. »Dieses Mal sind zu uns Gäste von Maccabi Wien, Dresden, Mainz, Stuttgart und Augsburg gekommen. Erst haben wir zusammen den Schabbat verbracht. Jetzt spielen wir gemeinsam Fußball.« Auch Rabbiner Israel Diskin ist mit von der Partie.
Nur acht Minuten dauert ein Spiel. Kicker zwischen sieben und siebzig Jahren versuchen in dieser Zeit, das Spiel für sich zu entscheiden. Mit Leidenschaft und Eifer rennen sie dem Ball hinterher oder treiben ihn voran, um ihn ins gegnerische Tor zu schießen. Es gibt Sieger und Besiegte. Dabei sind die Reaktionen auf verlorene Spiele je nach Alter sehr unterschiedlich. Während die erwachsenen Verlierer ihre Fehler und Schwierigkeiten selbstkritisch analysieren, kämpfen die jungen Sportler nicht selten mit den Tränen. Nur beim Gewinn zeigen die Fußballer quer durch alle Altersgruppen immer die gleiche Reaktion: begeisterte Freude und lautstarken Jubel.
Wer gerade nicht spielt, mischt sich unters Publikum und stärkt sich mit koscheren Speisen und Getränken.
Bis nach Mitternacht dauert es, bis endlich die glücklichen Gewinner ihre Medaillen in Empfang nehmen können. Und das waren die Sieger: die Jewish Bonnitos (Altersgruppe der Sechs- bis Achtjährigen), die Mannschaft des Jugendzentrums Neshama, (Neun- bis Elfjährige), die Kickers (in der Altersgruppe der Zwölf- bis Fünfzehnjährigen) und die Mädchenmannschaft Sugar Buttons.
Den ersten Platz bei den Herren – Hauptpreis: ein Reisegutschein von Tamara-Reisen für die ganze Mannschaft – belegten die Sollner Kickers mit ihrem Kapitän Daniel Widmann. Sie siegten in einem spannenden Finale gegen den Maccabi-Bayern-Fanclub mit 2:0. Marina Maisel

Holocaust-Gedenken

Mendel und Wagner kritisieren Yad-Vashem-Entscheid

In Deutschland sollen zwei Niederlassungen der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem entstehen. Der jüdische Wissenschaftler Meron Mendel und der Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Jens-Christian Wagner, sehen das in Teilen kritisch

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Internationaler Strafgerichtshof

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»Haaretz« berichtet über mögliche neue Schritte gegen mehrere israelische Minister und Militärvertreter

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Stuttgart

Die Vorfreude steigt

Die Jüdische Allgemeine berichtet weiterhin live von der Jewrovision. Die Jugendzentren sind inzwischen nach und nach angekommen, das Madrichim-Team empfängt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort. Die Vorfreude auf die Show steigt!

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Genf

Döpfner fordert beim World Jewish Congress entschlossenen Kampf gegen Antisemitismus

Mit Blick auf die Hamas-Massaker vom 7. Oktober kritisiert der Springer-Chef die Reaktion: »Unmittelbar nachdem die Bilder der Opfer zu sehen waren, begann die Verharmlosung.«

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In eigener Sache

Wir suchen Verstärkung

Wir suchen zum 1. Juli 2026 einen Politik-Redakteur (m/w/d) in Vollzeit

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 30.04.2026

Polen

Israel fordert Konsequenzen nach Eklat mit Hakenkreuz-Flagge

Im Parlament hatte ein rechtsradikaler Abgeordneter eine israelische Flagge mit einem Hakenkreuz an Stelle des Magen David gezeigt

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