Begegnung

Jugend im Dialog

Jugend
im Dialog

Von einer interreligiösen
Begegnung
in der Kultusgemeinde

Der interkulturelle und interreligiöse Dialog gehört seit langem zu den Aufgaben des Jugendzentrums der IKG unter seinem Leiter Stanislav Skibinski. Anläßlich der Ausstellung »Synagogen in Deutschland« im Gemeindesaal in der Reichenbachstraße trafen sich in der vergangenen Woche rund 70 Jugendliche verschiedener Konfessionen aus München und dem Saarland. Nach einer Führung durch die Ausstellung mit Mirko Przystawik von der Technischen Universität Braunschweig, der die Modellpräsentation mitorganisiert hat, und in der Synagoge durch die Kulturzentrumsleiterin der IKG, Ellen Presser, fand ein intensiver Austausch zum Verständnis von Synagoge beziehungsweise Kirche im Verständnis der jeweiligen Gruppen statt. Der Neubau der Synagoge am Jakobsplatz wurde dabei ebenso diskutiert wie weitere Möglichkeiten, sich noch intensiver über die jeweilige Religion auszutauschen.
Besonders freuen sich die Jugendlichen, die auf Initiative des IKG-Jugendzentrums und des Kreisjugendrings München Stadt zusammengekommen waren, auf den »Tag der Begegnung« am 12. November, wenn sie das neue Gemeindezentrum besichtigen können (Programm unten).
Für Stanislav Skibinski war dieser Abend zukunftsweisend, »denn nur im direkten Gespräch lassen sich Vorurteile abbauen und Verständnis, ja sogar Freundschaften aufbauen«. gue

Tel Aviv/Abu Dhabi

»Fly Dubai«-Vorfall: Hintergründe weiter unklar

Was geschah im Cockpit des Fluges nach Israel? Emiratische Behörden haben Ermittlungen eingeleitet. Jerusalem geht von einem Terroranschlag aus. Gesicherte Erkenntnisse zum Motiv gibt es bislang nicht

 02.10.2026

Bettina König (SPD), Nina Stahr (Bündnis 90/Die Grünen) und Kerstin Wolter (Die Linke, v.l.) während einer Pause

Berlin

Parteien-Treffen zu Antisemitismus mit »konstruktivem« Austausch

Linke, Grüne und SPD ringen in Berlin um eine gemeinsame Haltung zu Judenhass und organisierter Kriminalität. Was beim ersten Treffen dazu herauskam

 01.10.2026

Extremistische Siedler in dem palästinensischen Dorf Dschalud (Archivbild vom 25.8.26)

Westjordanland

Neue Gewalt radikaler Siedler

Mehr als 100 Extremisten waren an den Ausschreitungen im Bereich der Ortschaft Dschalud südlich von Nablus beteiligt. Regierungsmitglieder verurteilen die Angriffe, die Opposition kritisiert sie als Folge »einer gefährlichen Politik«

 29.09.2026

Nach der Wahl

Grüne und SPD in Berlin stellen Bedingung für Sondierungen

Linke, Grüne und SPD in der Hauptstadt wollen an diesem Donnerstag erstmals über eine Regierungsbildung sprechen. Es soll sich aber noch nicht um formelle Sondierungsgespräche handeln

 28.09.2026

New York

Trump ruft Staaten zu Austritt aus Strafgerichtshof auf

Die USA erkennen den IStGH nicht an, der unter anderem gegen Israels Ministerpräsidenten Netanjahu einen Haftbefehl erlassen hat. Jetzt legt der amerikanische Präsident nach

 23.09.2026

Sanktionen

Iran will weiter internationale Ziele anfliegen

Ab Mittwoch sollen iranische Airlines nach Worten der US-Regierung internationale Ziele nicht mehr anfliegen können. Die zivile Luftfahrtbehörde in Teheran widerspricht

 23.09.2026

Gideon Joffe, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

Berlin

Gideon Joffe: »Mit Elif Eralp wird Geis zur Gärtnerin gemacht«

Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde mahnt, dass die Hauptstadt vor massiven Herausforderungen stehe

 22.09.2026

Washington D.C.

USA wollen Saudi-Arabien 48 moderne F-35-Kampfjets verkaufen

Die Tarnkappenjets gelten als die aktuell modernsten Kampfflugzeuge. Im Nahen Osten waren sie bislang dem US-Verbündeten Israel vorbehalten. Nun zeichnet sich ein geplanter Deal mit Saudi-Arabien ab

 18.09.2026

Magdeburg

AfD will FPÖ-Erfahrungen in Sachsen-Anhalt nutzen

»Von den politischen Erfahrungen der FPÖ können wir sicherlich profitieren«, sagt der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Landtagsfraktion

 18.09.2026