Yehudit Sasportas

»Ich bin eine Seismografin«

Die Biennale in Venedig ist die weltweit wichtigste Schau für zeitgenössische Kunst. Den israelischen Pavillon auf der 52. Biennale, die am 10. Juni beginnt, gestaltet eine in Berlin lebende Künstlerin. Yehudit Sasportas, geboren 1969 in Ashdod als Tochter marokkanischer Einwanderer, verbindet unter dem Titel »The Guardians of the Thres-hold« (Die Hüter der Schwelle) Landschaftszeichnungen mit Projektionen und Skulpturen zu einem Raumkunstwerk: Durch verschiebbare Wände, illusionäre »Fenster« und Tore blicken die Besucher wie aus Höhlen auf fein getuschte Sumpflandschaften mit gewaltigen, bizarren Wäldern und Gebirgen, auf Bäume, deren Äste wie fragile Nervenbahnen wirken. Sasportas fantastische Landschaften in Schwarz-Weiß sind surreale, ortlose Szenen, die gleichzeitig morbide, erhaben und gespenstisch wirken, gespiegelte Naturfragmente ohne Oben und Unten, »psychologische Räume«. Ulf Meyer hat mit Yehudith Sasportas in ihrem Atelier in Berlin-Kreuzberg gesprochen.

Die Universität Pennsylvania will nicht auf die Forderung eingehen, Daten jüdischer Mitarbeitenden zu veröffentlichen.

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Die Universität Pennsylvania wehrt sich gegen die Forderung, persönliche Daten jüdischer Mitarbeitender auszuhändigen. Der Fall wird vor einem US-Bundesgericht verhandelt.

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