Haribo

Haribo macht Israelis froh

Jetzt macht Haribo auch in Israel die Kinder froh. Seit einigen Wochen liegen die Tüten mit den berühmten Fruchtgummis in Supermärkten und Kiosken des jüdischen Staates – koscher natürlich. Die be-
rühmten Goldbären sind noch nicht dabei, dafür gibt es Gummiwürmer mit Namen Wummis in Gelb, Rot, Grün, Weiß und schrillem Türkis. Auf die in Deutschland verwendete Schweinegelatine werde für die koscheren Gummis natürlich verzichtet, erklärt Haribo in Bonn. Die Gummitiere werden von einer Tochtergesellschaft in Österreich hergestellt.
Hundert Gramm kosten um die 6 Schekel, etwa 1,15 Euro, damit muss man mehr als doppelt so viel auf den Tresen legen wie für eine gewöhnliche Tüte mit 200 Gramm Inhalt in Deutschland. Die neunjährige Gaya Drori findet, es lohnt sich. Sie hat die Wummis probiert und für »extrem lecker« befunden. »Die schmecken viel besser als unsere Süßigkeiten«, sagt sie und freut sich über ihre süße Entdeckung.
Im Vergleich zu Deutschland oder anderen europäischen Ländern ist das Süßwarenangebot in Israel recht beschränkt. Zwar gibt es auch hier Schokoladen, Riegel, Fruchtgummis, harte Bonbons, Lollis und Kaugummis, doch fast alle kommen vom einheimischen Hersteller Elite. Dazu wird importiert. Mit Storck hat sich eine andere süße Marke aus Deutschland auf dem israelischen Markt etabliert und ist mittlerweile fast überall zu haben.
Ob im Schufersal im Zentrum von Tel Aviv, dem großen Rami-Levi-Supermarkt in Zichron Jakov oder den Drogerien Su-
perpharm: Die leuchtend grünen und ro-
ten Tüten mit dem deutschen Schriftzug »Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso«, und dem grell-orangen Aufkleber »Chadasch« (Neu) sind nicht mehr zu übersehen – und laden zum koscheren Na-
schen ein. Sabine Brandes

Islamismus

Tagesspiegel-Vorwürfe gegen Karoline Preisler: Nun antwortet die FDP-Politikerin

Hatte sie einen jungen Mann wegen einer Vornamensgleichheit zu Unrecht als CSD-Attentäter verdächtigt? Preisler widerspricht und beklagt, die Zeitung habe sie nicht zu Wort kommen lassen

 30.07.2026 Aktualisiert

Washington D.C.

Trump: Netanjahu will, dass USA im Iran involviert bleiben

Unterschiedliche Interessen Israels und der USA sind im Iran-Krieg mehrfach zutage getreten. Kurz vor seinem Treffen mit Netanjahu deutet Trump an, dass die Differenzen nicht überwunden sind

 28.07.2026

In eigener Sache

Volontär/in gesucht

Wir suchen zum 15. Oktober 2026 einen Volontär (m/w/d) in Vollzeit

 06.07.2026

Holzstörche zur Geburt in Niederösterreich. Noch immer werden neben den klassischen Namen viele biblische Namen den Kindern gegeben.

Statistik

Diese hebräischen Vornamen in Österreich sind am beliebtesten

Österreichische Eltern wählen gern Klassiker. Unter den Top Ten sind auch viele Namen biblischen Ursprungs

von Nicole Dreyfus  04.07.2026

Bundesamt für Statistik

Dieser hebräische Vorname ist am beliebtesten bei Schweizer Eltern

Auch in der Schweiz wählen Eltern weiterhin häufig biblische Namen für ihr Neugeborenes

von Nicole Dreyfus  04.07.2026 Aktualisiert

Erhebung

Dieser hebräische Babyname ist in Deutschland am beliebtesten

Welche Namen geben Eltern ihren Sprösslingen in diesem Jahr am liebsten? In welchen Bundesländern gibt es Abweichungen?

 04.07.2026 Aktualisiert

Doha

Indirekte Gespräche zwischen Iran und USA sollen begonnen haben

Die Lage zwischen den USA und dem Iran bleibt weiter angespannt. Dennoch laufen nun Gespräche im Golfstaat Katar

 01.07.2026

Diplomatie

»25 Gründe, warum ich Israel vermisse«

Der deutsche Botschafter Steffen Seibert verlässt in wenigen Tagen nach vier Jahren das Land und kehrt zurück nach Berlin

von Sabine Brandes  30.06.2026

Resümee

Felix Klein: Lebensqualität für Juden hat sich verschlechtert

Nach acht Jahren im Amt wechselt der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, im August den Job. Auf seine Amtszeit blickt der 58-Jährige mit gemischten Gefühlen zurück

von Corinna Buschow, Markus Geiler  29.06.2026